Gemeinde sieht  Handlungsbedarf auch auf Feld und Wiese

Hunde sind Freunde des Menschen, Spielgefährten  für unsere Kinder und treue Partner für Jung und Alt. Deshalb mögen viele Menschen den sympathischen Vierbeiner.


Leider räumen nicht alle Besitzer das Geschäft ihres Haustiers weg, wenn es nötig ist. Warum stellte Hundekot auf landwirtschaftlich genutztem Grünland, Äckern und Weinbergen für Landwirte ein Problem dar?


Die heimischen Weiden und Wiesen dienen als Futtergrundlage für unsere Nutztiere. Die Verunreinigung des Futters mit Hundekot ist eine große Gefahr für die Gesundheit unserer Tiere.


Neben Grünland bewirtschaften Landwirte auch Ackerflächen. Dort wächst sowohl Getreide als auch Gemüse, Salat und Obst, das direkt vom Feld in die Ladentheke kommt. Hundekot führt gerade in diesen Anbaugebieten dazu, dass Erntegut verunreinigt werden kann.

Hundekot zwischen den Reben bereitet den Weinbauern Sorge. In den abgesetzten Hundehaufen wimmelt es von Erregern und Bakterien. Auch hier wächst etwas heran, das später von Menschen verzehrt wird.


Auch wenn es mit bloßem Auge nicht zu sehen ist, nimmt der Mensch über die erzeugten Produkte Bakterien und Parasiten zu sich. Oftmals können auch hochwertig erzeugte Produkte durch solche Verunreinigungen nicht mehr sinnvoll bzw. vollwertig verwertet werden.

Wegen all diesen Gründen müssen nun leider auch auf freiem Feld Gassigeher darauf hingewiesen werden, die Hinterlassenschaften Ihrer Hunde wieder mitzunehmen bis zur nächsten Restmülltonne.


Ein Ignorieren wird auch in Zukunft von Seiten des Ordnungsamts nicht mehr akzeptiert. Deshalb werden auf der Gemarkung an unterschiedlichen Stellen Hinweisschilder aufgestellt. Begonnen hat die Aktion auf Anregung unserer Landwirte im Bereich Unterhof, wo das erste Schild in gemeinsamer Aktion gestellt wurde.


Letzte Änderung: 31.07.2019 08:24 Uhr