Lärmkartierung in Dielheim abgeschlossen -

Regierungspräsidium genehmigt Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h

Schon lange ist bekannt, dass Lärm krank macht. Deshalb wurde von der Gemeinde Dielheim für das Gemeindegebiet mit Ortsteilen beim Ingenieurbüro Köhler & Leutwein eine entsprechende Lärmkartierung in Auftrag gegeben und auch durchgeführt. Die Ergebnisse, die in einem Bericht zusammengefasst wurden, haben wir schon vor einiger Zeit sowohl dem Gemeinderat als auch der Bevölkerung vorgestellt und zugänglich gemacht. Aus dem Bericht ging deutlich hervor, dass einige Straßen in Dielheim sehr stark mit Verkehr belastet sind und die dortigen Anwohner darunter leiden. Deshalb wurde der Antrag auf Geschwindigkeitsreduzierung zum Schutz unserer Bevölkerung gestellt. Die Messwerte in den Ortseilen ergaben, dass in bestimmten Bereichen ein erhöhtes Lärmaufkommen festgestellt werden konnte, aber die gesetzlichen Grenzwerte, die eine Antragstellung auf Geschwindigkeitsreduzierung rechtfertigen, nicht erreicht wurden.

Der Antrag der Gemeinde Dielheim auf Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h für die Horrenberger Straße und Hauptstraße komplett, sowie für die Wieslocher Straße bis Haus Nr.79 wurde über die Straßenverkehrsbehörde Wiesloch dem Regierungspräsidium Karlsruhe vorgelegt.

Nach Abschluss der Prüfungen in Karlsruhe wurde uns in den letzten Tagen das Ergebnis mitgeteilt. Grundsätzlich hat das Regierungspräsidium unserem Antrag auf Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h dauerhaft zugestimmt. Jedoch nicht in dem von uns gewünschten Umfang, da in einigen Bereichen nicht durchgehend die gesetzlich maximal zulässigen Lärmwerte überschritten wurden.

So wird es in der Horrenberger Straße bis Haus Nr.22 die Reduzierung auf 30km/h geben. In der Hauptstraße wir die bereits bestehende Geschwindigkeitsreduzierung ab Haus Nr.52 bis zur Einmündung Pestalozzistraße weitergeführt. In der Wieslocher Straße konnte einer Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h zum Schutz der Wohnbevölkerung nicht zugestimmt werden, da hier die Werte nicht eindeutig überschritten wurden. Somit hat der dortige Straßenlärm noch kein Ausmaß angenommen, der jenseits dessen liegt was unter Berücksichtigung der Belange des Verkehrs ortsüblich hinzunehmen ist.

Auf Grundlage der Entscheidung des Regierungspräsidiums wird in den nächsten Tagen die Straßenmeisterei des Rhein-Neckar-Kreises die Beschilderung auf 30km/h mit dem Zusatz „Lärmschutz“ vornehmen.

Somit wären auf Grund der Lärmaktionsplanung die geschwindigkeitsreduzierenden Maßnahmen umgesetzt und durchgeführt. Weitergehende Geschwindigkeitsreduzierungen bedürfen erneuter Gespräche mit den zuständigen Behörden die in nächster Zeit geführt werden.

Letzte Änderung: 21.09.2018 11:16 Uhr