Aktuelles: Gemeinde Dielheim

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Unterstützung für Ukraine-Geflüchtete

Artikel vom 04.04.2022

Neue Öffnungszeiten für den „Service-Point Ukraine“ ab Dienstag, 7. Juni

Pressemitteilung des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis vom 2. Juni 2022

Das Landratsamt passt ab nächster Woche (KW 23) die Öffnungszeiten seines am 14. März eröffneten „Service-Point Ukraine“ im Czernyring 22/12 in Heidelberg (Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis) an, um auch in den späteren Nachmittagsstunden Sprechzeiten anbieten zu können.

Ab Dienstag, 7. Juni, ist der Service-Point montags und mittwochs von 7.30 bis 17 Uhr sowie dienstags, donnerstags und freitags von 7.30 bis 12 Uhr geöffnet. Hier können aus der Ukraine geflüchtete Menschen Anträge auf Erteilung eines Aufenthaltstitels abgeben sowie mit den Mitarbeitenden des Landratsamtes grundsätzliche Fragen, etwa zur Leistungsgewährung und Unterbringung, besprechen.

Öffnungszeiten „Alte Metzgerei Gallian“ Balzfeld Dorfstr. 46

Der Asylkreis hat in der alten Metzgerei in Balzfeld Geschirr, Töpfe, Pfannen, div. Küchenutensilien gelagert, die an Bedürfte Flüchtlinge aus der Ukraine kostenlos abgegeben werden. Auch andere Bedürftige aus unserer Bevölkerung haben die Gelegenheit sich dort umzusehen und Ihren Bedarf decken.

Der Asylkreis hat die Räumlichkeiten wie folgt geöffnet.

Dienstags: 18:00 Uhr – 19:30 Uhr

Wohnung gesucht!

Die Gemeinde Dielheim sucht zur Unterbringung von ukrainischen Flüchtlingen eine Wohnung 1 Zimmer, Küche Bad

Bitte melden im Ordnungsamt, Herr Bender 06222-78-138

Portal zur Unterstützung bei der Beschulung ukrainischer Schülerinnen und Schüler freigeschaltet

Kultusministerin Theresa Schopper: „Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die an unseren Schulen ankommen, wird steigen. Die Geflüchteten und wir benötigen Ihre Unterstützung und sind für jede Registrierung dankbar.“
Das Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (IBBW) hat heute Vormittag (25. März) das Registrierungsportal für Helferinnen und Helfer zur Beschulung von ukrainischen Schülerinnen und Schülern freigeschaltet. Freiwillige, die dabei helfen möchten, die geflüchteten Kinder und Jugendlichen zu beschulen, können sich ab sofort unter VPO – Vertretungspool – Lehrer Online Baden-Württemberg (kultus-bw.de) registrieren lassen.
„Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die vor dem Krieg fliehen und an unseren Schulen ankommen, wird steigen“, sagt Kultusministerin Theresa Schopper. Sie erklärt: „Deswegen brauchen wir an den Schulen weitere Unterstützung und sind für jede Person dankbar, die dabei hilft, den Kindern und Jugendlichen mit dem Schulbesuch wieder etwas Normalität zu vermitteln.“
Für die Beschulung geflüchteter ukrainischer Schülerinnen und Schüler und zu deren Unterstützung können sich unter anderem Pensionäre, ausgebildete Lehrkräfte (auch aus der Ukraine oder anderen Nationen), Studierende, Personen mit pädagogischer Vorbildung sowie Erzieherinnen und Erzieher oder auch andere Freiwillige mit entsprechenden Vorerfahrungen melden. Nach der Registrierung auf dem Portal werden
Qualifikationen, wie zum Beispiel eine vorherige Lehramtsausbildung abgefragt, die Sprachkenntnisse, die eine Bewerberin bzw. ein Bewerber mitbringt, und die Wünsche für einen Einsatzort erfasst. Das Portal gilt für alle Schularten. Eine Übersetzung aller Informationen in die ukrainische und russische Sprache wird demnächst vorliegen. Letzte Detailfragen mit Blick auf die Beschäftigung von Lehrkräften aus der Ukraine werden aktuell zwischen den Bundesländern abgestimmt.

Auch Bestandslehrkräfte können unterstützen
Wenn eine Beschäftigung als Lehrkraft oder ein sonstiges Tätigwerden möglich ist, nimmt das zuständige Regierungspräsidium mit der Bewerberin bzw. dem Bewerber Kontakt auf. Für den Fall, dass die Bedürfnisse der Schule mit den Wünschen der Freiwilligen zusammenpassen, kann das Regierungspräsidium Personen, die als Lehrkräfte eingesetzt werden, einen befristeten Arbeitsvertrag anbieten. Natürlich können auch Lehrerinnen und Lehrer, die bereits im Schuldienst beschäftigt sind, Unterstützung leisten. Sie können ihre Bereitschaft gegenüber der Schulleitung anzeigen, welche die Schulverwaltung informiert. „Jede und jeder, der helfen möchte, ist eingeladen, sich zu melden. Die Kinder und Jugendlichen aus der Ukraine werden es Ihnen danken. Denn bei all den schlimmen Erlebnissen können Sie ihnen etwas Struktur, Halt und vielleicht auch ein wenig Freude vermitteln. Klicken Sie sich rein, wir freuen uns auf Sie“, sagt Kultusministerin Schopper.

Helferinnen und Helfer, die bei der Beschulung ukrainischer Schülerinnen und Schüler mithelfen können, können sich unter lobw.kultus-bw.de/lobw/Vpo melden

Infotelefon Ukraine beantwortet Fragen der Bevölkerung / Unter der Nummer 06221/522-2181 werktäglich zwischen 8 und 16 Uhr erreichbar

Pressemitteilung des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis vom 28. März 2022

Vor dem Hintergrund der dynamischen Entwicklung des Kriegs in der Ukraine und der Aufnahme zahlreicher geflüchteter Personen bietet das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis ab sofort ein Infotelefon für Fragen aus der Bevölkerung an. Die Telefonnummer lautet Telefonnummer: 06221 522-2181. Die Hotline ist montags bis freitags jeweils von 8 bis 16 Uhr erreichbar. An die Adresse ukraine-info(@)rhein-neckar-kreis.de können auch per E-Mail Fragen gestellt werden. Das Angebot richtet sich an aus der Ukraine geflüchtete Menschen (sowie deren Helferinnen und Helfer), die sich im entsprechenden Zuständigkeitsbereich des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis aufhalten.

In der Hotline werden sowohl allgemeine Anfragen – etwa welche Anträge notwendig sind und wo was erledigt werden kann – als auch Fragen beantwortet, die sich um Themen wie Leistungsgewährung oder Aufenthaltsstatus drehen. Die Ausländer- und Leistungsbehörde im Landratsamt weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass aufgrund der hohen Anzahl an Anträgen – dies betrifft sowohl Anträge auf Asylbewerberleistungen als auch Anträge auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis – die Bearbeitung ebendieser einige Zeit in Anspruch nehmen kann. „Sie können versichert sein, dass auch dem Rhein-Neckar-Kreis viel an einer zeitnahen Bearbeitung der Anträge gelegen ist. Wir bitten um Verständnis, dass diesbezügliche Anrufe und Nachfragen den Prozess nicht beschleunigen können und bitten daher von Zwischenstandsanfragen abzusehen“, sagt der Leiter des Kreisordnungsamts, Stefan Becker.

Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis bietet darüber hinaus fortlaufend aktualisierte Informationen und Links unter www.rhein-neckar-kreis.de/ukraine an. Unterbringungsangebote (freie Wohnungen, Häuser oder andere Gebäude) können an folgende Adresse gemeldet werden: unterkunftukraine(@)rhein-neckar-kreis.de

Hilfsaktion für ukrainische Familien - Helfen Sie mit und spenden Sie!

Die Arztpraxis Dr. Müller und Dr. Fabricius hat eine Spendenaktion initiiert, der wir uns gerne anschließen.

Die Spendenaktion wird hauptsächlich von ukrainischen und ukrainisch-stämmigen Mitbürgern aus der Rhein-Neckar-Region und rund um Sinsheim organisiert und betrieben.
Es erfolgen regelmäßige Fahrten mit Kleintransportern von Sinsheim aus voll mit Hilfsgütern an die ukrainische Grenze und ins Inland, soweit es die aktuelle Lage zulässt.

Es werden medizinische Produkte, Medikamente, Windeln, Kleidung und Decken für die Versorgung der Bevölkerung vor Ort transportiert.

In der Arztpraxis können sie für eine unkomplizierte, konkrete und direkte Hilfe spenden !

Dr. Müller und Dr. Fabricius werden, regelmäßig vor den nächsten Hilfstransporten die aktuell von den Menschen benötigten Medizinprodukte und Medikamente von Ihren Spenden kaufen und sie persönlich an die Hilfstransporte übergeben.

Die Spender werden von uns hier regelmäßig darüber informiert, wann die nächsten Hilfstransporte geplant sind und was von uns, durch Ihre Spenden finanziert, mitgegeben wurde.

Die Gemeindeverwaltung schließt sich dieser Spendenaktion an und hat im Bürgerbüro eine Spendenbox aufgestellt.

Die Abgabe von Bettwäsche und Handtüchern für die Einrichtung der Unterkünfte in Dielheim ist wie folgt möglich

- Abgabe Kleiderkammer, Freitags 18.30-19 Uhr Landfriedstr. 10

- JEDERZEIT Kraichgauweg 29 - vor dem Haus ist eine Abgabepalette gerichtet, bei Regen in den Hauseingang 

- Horrenberg: Abgabe bei Gabriela Berberich nach tel. Vereinbarung 01575 8822104

Aufnahme von Kindern und Jugendlichen aus der Ukraine: Jugendamt des Rhein-Neckar-Kreises informiert über Rahmenbedingungen

Pressemitteilung des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis vom 16. März 2022

Online-Infoveranstaltungen ab dem 18. März

Die Hilfsbereitschaft vieler Menschen im Rhein-Neckar-Kreis ist sehr groß. Täglich erreichen das Jugendamt des Rhein-Neckar-Kreises viele Anrufe von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Landkreis, die bereit sind, Kinder und Jugendliche aus der Ukraine aufzunehmen.

Zu den Rahmenbedingungen und Voraussetzungen sowie dem weiteren Verfahren bei einer Aufnahme von Kindern und Jugendlichen in Familien bietet das Jugendamt Rhein-Neckar-Kreis ab dem kommenden Freitag, 18. März 2022, jeden Freitag von 9:30 Uhr bis 10:15 Uhr online eine Informationsveranstaltung an. In dieser Informationsveranstaltung werden interessierten Familien die rechtlichen Vorgaben für die Aufnahme unbegleiteter junger Menschen erläutert und es wird über die konkreten Schritte bis zur Aufnahme eines Kindes oder Jugendlichen informiert.

Die digitalen Informationsveranstaltungen sind zunächst bis zum 8. April 2022 vorgesehen. Für die Informationsveranstaltung können sich Bürgerinnen und Bürger täglich in der Zeit von 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr unter der Tel.: Telefonnummer: 06221 522-1520 anmelden.

Landratsamt rät, geflüchtete Menschen aus der Ukraine, die privat untergebracht sind, bei der zuständigen Kommune zu melden / „Service-Point Ukraine“ im Heidelberger Czernyring als Anlaufstelle zur Klärung ausländerrechtlicher Fragen / Impfangebot vor Ort

Pressemitteilung des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis vom 11. März 2022

Vor dem Hintergrund der vielen Menschen, die vor dem brutalen Krieg Putins flüchten, hat das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis Vorbereitungen und Maßnahmen zur strukturierten Aufnahme von Flüchtenden getroffen. Die zu erwartende große Anzahl geflüchteter Menschen aus der Ukraine wirft natürlich viele Fragen auf. Eine der dringlichsten sind sicherlich die, wo diese Menschen vorläufig untergebracht werden können, wo sie welchen Aufenthaltstitel erhalten und welchen Leistungsbezug sie beantragen können.

„Sofern geflüchtete Menschen aus der Ukraine einen Hinwendungsort bei Verwandten oder Bekannten haben, können sich diese regelmäßig bis zu 90 Tage dort visumsfrei aufhalten und unterliegen grundsätzlich keiner Meldepflicht“, informiert die Ordnungsdezernentin des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss. Es wird jedoch zu einer Meldung bei der zuständigen Meldebörde, also der jeweiligen Kommune, geraten. Eine Anmeldung dieses Personenkreises ist nämlich nicht zuletzt deshalb sinnvoll, weil so ein entsprechender Überblick über die geflüchteten Menschen aus der Ukraine möglich ist, die sich tatsächlich im Kreis aufhalten. Zudem sind nur so erste Schritte im ausländer- und leistungsrechtlichen Verfahren möglich. Von den Meldebehörden werden die Daten in einem automatisierten Verfahren an die jeweils zuständigen Ausländerbehörden weitergeleitet.

Ukrainische Staatsangehörige sowie deren Familienangehörige, die vor dem 24. Februar 2022 ihren Aufenthalt in der Ukraine hatten, erhalten einen Aufenthaltstitel nach § 24 Aufenthaltsgesetz (Aufenthaltsgewährung zum vorübergehenden Schutz), sofern sie am oder nach dem 24. Februar (Tag des Kriegsbeginns) aus der Ukraine vertrieben wurden. Zur unbürokratischen Ermöglichung von legaler Einreise und Aufenthalt ukrainischer Staatsangehöriger hat das Bundesministerium des Inneren und für Heimat eine Ministerverordnung erlassen. Diese ermöglicht – unabhängig vom Vorliegen eines biometrischen Passes – eine Überbrückung der aufenthaltsrechtlichen Situation bis zur Erteilung von Aufenthaltstiteln nach § 24 AufenthG. Mit Äußerung eines Schutzgesuchs bzw. mit Erteilung eines Aufenthaltstitels nach § 24 AufenthG sind die geflüchteten Personen leistungsberechtigt nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Damit verbunden sind unter anderem auch entsprechende Krankenhilfeleistungen.

Handlungsleitfaden für Kommunen und Service-Point für Flüchtende

Das Ordnungsamt des Rhein-Neckar-Kreises erarbeitet auf dieser Basis für die kreisangehörigen Kommunen derzeit einen entsprechenden Handlungsleitfaden, in welchem insbesondere die wichtigsten Fragen im Kontext „Unterkunft, Aufenthalt und Leistungsgewährung“ beantwortet werden.

Zusätzlich hat das Landratsamt im Czernyring 22/12 in Heidelberg (Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis) einen „Service-Point Ukraine“ eingerichtet. Hier können ab Montag, 14. März, montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr entsprechende Anträge auf Erteilung eines Aufenthaltstitels abgegeben sowie grundsätzliche Fragen zur Leistungsgewährung und Unterbringung besprochen werden. Hierfür stehen zunächst auch Dolmetscherinnen und Dolmetscher zur Verfügung. Zudem ist ein Mobiles Impfteam montags bis freitags jeweils von 9:00 bis 15:30 Uhr vor Ort.

Im „Service-Point Ukraine“ sollten in den kommenden Tagen und Wochen vorzugsweise zunächst die Personen vorsprechen, die nicht in einer Erstaufnahmeeinrichtung des Landes registriert worden sind und die Gewährung von Leistungen beantragen wollen. Zudem ist die Anlaufstelle bezüglich der ausländerrechtlichen Fragestellungen in erster Linie für geflüchtete Menschen gedacht, für die das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis zuständig ist. Für Flüchtende in Großen Kreisstädten sind die dortigen Ausländerbehörden für die Erteilung der entsprechenden Aufenthaltstitel zuständig.

Für den Zutritt zum Service-Point des Kreises im Czernyring ist das Tragen einer Schutzmaske (FFP2, KN95 oder N95) verpflichtend. Ein 3G-Nachweis ist nicht erforderlich.

Spenden für Geflüchtete: Landratsamt bittet darum, sich an Hilfsorganisationen zu wenden und Spenden nicht einfach bei Gemeinschafts- oder Notunterkünften abzulegen

Pressemitteilung des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis vom 29. März 2022

Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis weist aus gegebenem Anlass darauf hin, dass der Landkreis für die vorläufige Unterbringung geflüchteter Menschen selbst keine Sachspenden unmittelbar annehmen kann. „Die Hilfsbereitschaft im Kreis ist enorm und das begrüßen wir ausdrücklich. Allerdings können wir – wie in den vergangenen Tagen leider vermehrt vorgekommen – an unseren Gemeinschafts- oder Notunterkünften ohne Absprache keine Sach- oder Lebensmittelspenden unmittelbar vor Ort entgegennehmen“, sagt die Ordnungsdezernentin des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss. Die Mitarbeitenden in den Unterkünften und im Landratsamt haben keine zeitlichen und personellen Kapazitäten, um diese Spenden zu sichten und zu sortieren.

„Wir bitten daher alle Personen, die etwas für geflüchtete Menschen spenden möchten, dies in Absprache mit den bekannten Hilfsorganisationen zu tun“, so Kuss weiter. Sollten in einer Unterkunft des Kreises kurzfristig Sachspenden gebraucht werden, würden die Verantwortlichen Kontakt zu einer dieser Hilfsorganisationen aufnehmen.

Gesundheitsamt empfiehlt geflüchteten Menschen und deren Unterstützern, den Impfstatus zu prüfen und gegebenenfalls zu aktualisieren

Pressemitteilung des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis vom 06. April 2022

Derzeit kommen viele geflüchtete Menschen aus der Ukraine nach Deutschland. Sie finden Unterkunft in Flüchtlingsunterkünften, privat angebotenem Wohnraum oder dank großer Hilfsbereitschaft auch direkt in Familien. Den geflüchteten Kindern möchte die Politik zudem einen raschen Zugang zu Kitas und Schulen ermöglichen. Wenn Menschen auf engem Raum zusammenleben oder Gemeinschaftseinrichtungen besuchen, begünstigt das die Übertragung von Infektionskrankheiten. Deshalb empfiehlt das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, den eigenen Impfstatus und den der Geflüchteten zu prüfen und gegebenenfalls zu aktualisieren. Dadurch ist jeder Einzelne geschützt und Ausbrüche von Infektionskrankheiten können verhindert werden.

Bei Ankunft in einer Erstaufnahmeeinrichtung wird den Geflüchteten in der Regel im Rahmen einer Gesundheitsuntersuchung ein Impfangebot gemacht. Werden Geflüchtete jedoch privat untergebracht, so ist zu empfehlen, das Thema Impfungen frühzeitig anzusprechen und zum Beispiel eine weitere Beratung zu veranlassen. Der Anspruch auf Schutzimpfungen besteht nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, die Kosten hierfür werden von den zuständigen Leistungsträgern übernommen.

In der Ukraine werden Impfungen nach dem Nationalen Impfplan des Gesundheitsministeriums angeboten. Zur Inanspruchnahme dieses Angebotes und zur Impfquote existieren jedoch keine verlässlichen Angaben. Des Weiteren gehört die Impfung gegen Windpocken nicht zum Standard. Die Impfquote bzgl. der Covid-19-Impfung wird für die Ukraine mit unter 40 Prozent angegeben. Darüber hinaus erfolgte die Covid-19-Impfung meist mit nicht in der EU zugelassenen Impfstoffen wie Sinovac, Sinopharm oder Sputnik, sodass eine neue Impfserie notwendig ist, um als geimpft zu gelten. „Besonders wichtig sind die Impfungen gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Keuchhusten, Mumps, Masern und Röteln. Kinder sollten außerdem zusätzlich gegen Windpocken, Erwachsene gegen Covid-19 geimpft werden“, erklärt die stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamts, Dr. Anne Kühn.

Fehlen die Impfdokumente, so werden diese Impfungen in der Regel als nicht durchgeführt angesehen und sollten zeitnah nachgeholt werden. Sorgen bezüglich einer „Überimpfung“ müsse sich niemand machen, so die Experten der STIKO. Eine Doppelimpfung überlaste die körperliche Abwehr nicht. Etliche Impfstoffe liegen als Kombinationsimpfstoffe vor und können auch zeitgleich verabreicht werden. Das erspart häufige Arztbesuche. Eine Ausnahme bildet dabei nur die gemeinsame Verabreichung des Mumps-Masern-Röteln-Impfstoffes, einem Lebendimpfstoff, und des COVID-19-Impfstoffes. Die STIKO empfiehlt hier, einen Abstand von 14 Tagen einzuhalten.

In der aktuellen Situation ist anzunehmen, dass in Deutschland das Infektionsrisiko für SARS-CoV-2 deutlich höher ist als für Masern. Es kann daher sinnvoll sein, neu ankommenden erwachsenen Geflüchteten die COVID-19-Impfung noch vor der Masernimpfung anzubieten. Im Impfstützpunkt Rhein-Neckar im Patrick-Henry-Village sind Covid-19-Impfungen für ukrainische Geflüchtete deshalb täglich ohne Termin möglich. Das höchste Risiko für den einen schweren Verlauf einer Masernerkrankung haben Kinder im Alter von unter fünf Jahren. Für diese Altersgruppe ist allerdings noch kein COVID-19-Impfstoff zugelassen, sodass die Masernimpfung umgehend durchgeführt werden sollte.

Die niedergelassenen Haus- und Kinderärzte können zum konkreten Vorgehen bzgl. der wichtigsten Impfungen beraten. Ergänzend gibt das RKI in einer Handreichung praxisnahe Empfehlungen:

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Stichwortliste/F/Flucht_empfohlene_Impfungen.html

Aufklärungsmaterialien zu verschiedenen Impfungen und Infektionskrankheiten stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf Ukrainisch und in vielen anderen Sprachen zur Verfügung:

https://www.infektionsschutz.de/mediathek/materialien-auf-ukrainisch/

Grundsätzlich empfiehlt die STIKO, allen Geflüchteten die Impfungen anzubieten, die auch für die in Deutschland lebende Bevölkerung empfohlen werden. Für Baden-Württemberg zählt dazu auch die Impfung gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).

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