Aktuelles: Gemeinde Dielheim

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Bodenseewasser für Dielheim in greifbarer Nähe

Artikel vom 07.07.2020

Ab heute fließt aus den Wasserhähnen der Bürger aus den Ortsteilen von Dielheim Trinkwasser aus dem Bodensee. Zu einem späteren Zeitpunkt wird auch Dielheim selbst mit Bodenseewasser versorgt werden, dann allerdings für alleBürger, gemischt mit Wasser aus dem Dielheimer Tiefbrunnen“, berichtete die RNZ im August 2018. Mit Fertigstellung des Teilabschnitts 1 im Zuge der Neuordnung der örtlichen Wasserversorgung, kann sich die Einwohnerschaft in den Ortsteilen schon mittlerweile zwei Jahre über eine positive Veränderung ihres Trinkwassers freuen. In erster Linie im Hinblick auf die Wasserhärte und nicht auf die Wasserqualität, diese war schon immer bestens sichergestellt.      

Wann bekommen wir nun auch in Dielheim das Bodenseewasser? Immer wieder bekommt Bürgermeister Thomas Glasbrenner bei Begegnungen mit den Bürgern vor Ort diese Frage gestellt, die folgendermaßen zu beantworten wäre. Es sieht sehr gut aus, wie bei einem Pressetermin auf der Baustelle von den Verantwortlichen der begleitenden Firmen und Bauamtsmitarbeiter Markus Grimm zu erfahren war. Beim Arbeitsfortschritt im 4,3 km langen Teilabschnitt 2 befindet sich der Bautrupp aktuell bei km 3,6. Die Fertigstellung der restlichen 700 m Zuleitungen in Richtung Tiefbrunnen, einschließlich der notwendigen Erstellung dreier Bauwerke, sollten in technischer Hinsicht kein Problem darstellen. Von wetterbedingten Einflüssen wie Starkregen, Gewitter oder Sturm hofft man auch auf der Zielgeraden, wie bisher eigentlich, weiterhin verschont zu bleiben. So dürfte spätestens zum Ende der Sommerferien mit einer Fertigstellung der Baumaßnahme gerechnet werden. Dann heißt es Wassermarsch für die gesamte Bevölkerung. Die Mischung aus Tiefbrunnen- und Bodenseewasser macht es dann möglich, einen Härtegrad im Bereich „mittel“ ( 8,4 dH - 14 dH ) zu erreichen. Von diesen Werten konnte man in der Vergangenheit in der Leimbachtalgemeinde nur träumen und blickt jetzt mit weicherem Wasser und der damit verbundenen Steigerung der Lebensqualität rosigeren Zeiten entgegen. Ein umweltschonender und nachhaltiger Effekt wird dabei durch den künftig geringeren Bedarf an aggressiven Entkalkungsmitteln erzielt. Nicht zu vergessen der positive Niederschlag im Geldbeutel der Bürgerinnen und Bürger durch geringere Kalkschäden bei den Haushaltsgeräten.

Entnommen aus der RNZ

 

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