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Aktuelle Verordnungen des Landes Baden-Württemberg

Aktuelle Verordnungen des Landes Baden-Württemberg (Stand 12.01.2022)

Aktuelle Pressemitteilungen

Leider (k)ein Grund zum Feiern: Vor zwei Jahren, am 27. Januar 2020, richtete das Gesundheitsamt die zentrale Rufnummer 06221/522-1881 als Corona-Hotline ein / Bereits knapp 200.000 Anrufe beantwortet

Pressemitteilung des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis vom 26. Januar 2022

Schon das einjährige Bestehen wurde erstaunt zur Kenntnis genommen, doch nun ist klar: Die Corona-Hotline, ursprünglich als temporäres Angebot des Gesundheitsamtes gedacht, geht ins dritte Jahr: Am 27. Januar 2022 ist es exakt zwei Jahre her, dass dieses Infotelefon für Bürgerinnen und Bürger des Rhein-Neckar-Kreises und der Stadt Heidelberg eingerichtet worden war. Mittlerweile wurden unter der Nummer Telefonnummer: 06221 522-1881 knapp 200.000 Anrufe beantwortet.

Rückblick: Vor allem in der internationalen Universitätsstadt Heidelberg gab es schon im Januar 2020 für viele Einreisende den Bedarf nach einer Testung auf das Coronavirus. Der erste bestätigte Corona-Fall in Deutschland führte zu einem gestiegenen Bedarf in der Bevölkerung, Informationen über das Virus zu erhalten. Im Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, wurde daher kurzerhand die bestehende Rufnummer für den Themenbereich „Ortshygiene“ in die Corona-Hotline umgewandelt. Die ersten Testungen auf das Virus erfolgten in der Uniklinik Heidelberg, wobei die Testkriterien von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hotline überprüft wurden. Sofern diese zutrafen, erhielten die Anrufenden einen tagesaktuellen Code und konnten sich somit testen lassen.

Die Zahl der Anrufe in der Hotline wuchs im Februar 2020 fast täglich und spätestens seit dem 27. Februar, als im Rhein-Neckar-Kreis der erste bestätigte Covid-19-Fall vorlag, stieg die Zahl sowohl der Anrufe als auch der Mitarbeitenden rasant an. Die 23 Monate danach verliefen in ähnlichen Wellenbewegungen wie die Pandemie selbst. Der Höchstwert an bearbeiteten Anrufen lag in der ersten Welle am 19. März 2020 bei 1917 Anrufen. Zum Vergleich: Das waren an einem Tag mehr Anrufe als im gesamten Monat Juli 2021 (1865). „Die Schicht- und Personalplanung ist oft sehr anspruchsvoll, um schnell mit genügend Personal für ausreichend Kapazitäten zu sorgen“, erklärt Dr. Marcus Steinemann, der zusammen mit Dr. Daniela Bauke für den Betrieb und die fachliche Leitung der Corona-Hotline verantwortlich ist. Ein Beispiel: Am 13. Oktober 2020 waren es etwa 320 Anrufe, doch nur acht Tage später plötzlich 3673 Anrufe, also über elfmal so viele an einem Tag.

Mit zunehmender Dauer der Pandemie wuchsen auch die Aufgaben für das große Team, das zeitweise im Zwei-Schicht-Betrieb in den Räumen des Landratsamtes und (aus Platzgründen) in der Alten Chirurgie der Uniklinik an den Telefonen saß. Informationen rund um das Virus, Fragen zur Testung, Quarantäne oder die aktuelle Corona-Verordnung – die Themenpalette ist sehr vielfältig. „Aus allen Teilen der Bevölkerung und aus nahezu allen Berufsgruppen erreichen uns Fragen zu speziellen Situationen, die wir entweder selbst beantworten oder an die zuständigen Stellen weiterleiten“, klärt Dr. Daniela Bauke über die anspruchsvolle und oft stressige Arbeit der Hotline-Mitarbeitenden auf. Denn hinter vielen Anrufen verstecken sich menschliche Schicksale oder manchmal auch kleine persönliche Dramen, sodass seitens der Mitarbeitenden der Corona-Hotline oft das gewisse Fingerspitzengefühl nötig ist. „Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Mitarbeitenden, die in der Corona-Hotline – zeitweise auch bis in den späten Abend hinein – die unzähligen Anfragen der Bürgerinnen und Bürger geduldig und kompetent beantwortet haben. Unser Infotelefon ist seit Anfang an ein unverzichtbarer Baustein bei der Pandemie-Bekämpfung“, lobt Landrat Stefan Dallinger.

Eine große Neuerung war Anfang Juli 2021 die Installation des digitalen Sprachassistenten CovBot. Anruferinnen und Anrufer erhalten hier in natürlicher Sprache Basisinformationen und Handlungsempfehlungen zu den gängigsten Anfragen, unabhängig von den Betriebszeiten der Hotline. Gerade bei Fragen, die häufig gestellt werden, aber sehr einfach und schnell beantwortet werden können, kommt der CovBot zum Einsatz und entlastet die Hotline-Mitarbeitenden. Das war im Spätherbst vergangenen Jahres sehr wichtig, denn mit Beginn der vom Land gewünschten dezentralen Impfangebote konnten auch Impftermine über die Telefonnummer: 06221 522-1881 gebucht werden. Das zeigte sich natürlich wiederum beim Anrufaufkommen: Mit 25.486 Anrufen alleine im November und Dezember 2021 verzeichnete die Corona-Hotline des Gesundheitsamtes deutlich mehr Anrufe als im halben Jahr davor (Mai bis Oktober: 18.805).

Omikron, Impftermine und die Debatte um die Impfpflicht sorgen bei den derzeit insgesamt 31 Hotline-Mitarbeitenden weiter für ständig klingelnde Telefone. „Doch eins ist sicher: Auf ein dreijähriges Bestehen der Corona-Hotline verzichten wir gerne!“, sagen Dr. Bauke und Dr. Steinemann unisono.

Wegen Überschreitung der 500er-Inzidenz: Ab Mittwoch, 26. Januar, gelten für nicht-immunisierte Personen nächtliche Ausgangsbeschränkungen / Verlassen des Hauses zwischen 21 und 5 Uhr für Nichtgeimpfte/-genesene nur noch mit triftigem Grund möglich

Pressemitteilung des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis vom 25. Januar 2022

Sowohl im Rhein-Neckar-Kreis als auch im Stadtkreis Heidelberg wurde nach den maßgeblichen Angaben des Landesgesundheitsamtes am heutigen Dienstag, 25. Januar 2022, der Grenzwert von 500 Infektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten. Dies hat das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für Heidelberg zuständig ist, am heutigen Dienstag, 25. Januar 2022, festgestellt und bekanntgegeben: www.rhein-neckar-kreis.de/bekanntmachungen.

Nach der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg gelten damit ab Mittwoch, 26. Januar 2022, 0 Uhr, nächtliche Ausgangsbeschränkungen für nicht-immunisierte Personen: Wer nicht vollständig geimpft oder genesen (Genesung liegt maximal drei Monate zurück) ist, darf das Haus zwischen 21:00 und 5:00 Uhr nur noch aus triftigen Gründen verlassen.

Als triftige Gründe im Sinne der Corona-Verordnung gelten unter anderem die Inanspruchnahme medizinischer Leistungen, die Berufsausübung, der Besuch von Ehegatten oder Lebenspartnern, körperliche Bewegung allein im Freien und der Besuch bestimmter Veranstaltungen, zum Beispiel Gemeinderatssitzungen oder Veranstaltungen von Glaubens- und Religionsgemeinschaften. Eine Über-sicht gibt der Paragraph 17a, Absatz 2, der Corona-Landesverordnung:

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/

Ausgenommen von den Ausgangsbeschränkungen sind Personen unter sechs Jahren beziehungsweise Kinder, die noch nicht eingeschult sind sowie Schülerinnen und Schüler, die an den regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs teilnehmen und das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Auch Personen, die – in der Regel durch eine ärztliche Bescheinigung – glaubhaft machen, dass sie sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, sind ausgenommen.

Wann treten die Ausgangsbeschränkungen wieder außer Kraft?

Die Ausgangsbeschränkungen treten wieder außer Kraft, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen den Wert von 500 unterschreitet. Die Maßnahme ist dann am Tag nach der Bekanntmachung durch das zuständige Gesundheitsamt aufgehoben.

Es besteht zudem die Möglichkeit, dass durch die von der Landesregierung in den kommenden Tagen in Aussicht gestellte Änderung der Corona-Verordnung die nächtliche Ausgangssperre für nicht-immunisierte Personen gestrichen wird. Sollte dies der Fall sein, wird die Öffentlichkeit umgehend informiert.

Gesundheitsamt: Seit heute können wieder verlässliche Zahlen über das Infektionsgeschehen gemeldet werden

Pressemitteilung des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis vom 21. Januar 2022

Mit dem heutigen Tag (Freitag, 21. Januar) kann das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, wieder verlässliche Zahlen über das Infektionsgeschehen in seinem Zuständigkeitsbereich veröffentlichen. Wie Anfang der Woche berichtet, hatte es nach einem Update der Meldesoftware SurvNet des RKI erhebliche Probleme bei der Eintragung neuer Corona-Fälle gegeben. Dies hat zu einem deutlichen Meldeverzug geführt, sodass die in dieser Woche bislang an das Landesgesundheitsamt (LGA) übermittelten Fälle und die daraus resultierende 7-Tages-Inzidenz zu niedrig waren und nicht dem tatsächlichen Infektionsgeschehen entsprachen.

Erst durch ein erneutes Update konnte das Problem gelöst werden. Gestern Nachmittag wurde dieses vom RKI bundesweit für alle Gesundheitsämter freigegeben. „Wir haben nun innerhalb des Gesundheitsamts zwei Teams für die DEMIS-Voreingabe gebildet: Das eine arbeitet tagesaktuell, das andere arbeitet die alten Meldungen auf“, erklärt die Gesundheitsdezernentin des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss. Die im Programm DEMIS (Deutsches Elektronisches Melde- und Informationssystem für den Infektionsschutz) eingehenden Meldungen sind verschlüsselt und können erst in der Software SurvNet um-gewandelt werden – erst dann kann ein Fall angelegt werden.

Stand heute (Freitag, 21. Januar, 10 Uhr) müssen noch 6300 Meldungen abgearbeitet werden. Dabei handelt es sich jedoch nicht nur um neue Fallmeldungen, sondern auch um Meldungen von Wiederholungstestungen und Ergebnisse der Sequenzierung bereits bekannter Fälle (Virusvarianten). Im Gesundheitsamt geht man davon aus, dass man noch bis weit in die kommende Woche damit beschäftigt ist, den unverschuldeten Rückstand aufzuholen. „Der Stau an Altfällen wird strukturiert abgearbeitet; sie werden sukzessive als Nachmeldungen nacherfasst – es gehen somit keine Fälle „verloren“ und sie finden alle Eingang in die Corona-Fallzahlen-Statistik“, betont Dezernentin Kuss.

Durch den Meldeverzug kann es übrigens dazu kommen, dass bereits heute Abend die Sieben-Tage-Inzidenz in Heidelberg nach den Veröffentlichungen des LGA an fünf aufeinanderfolgenden Tagen den Grenzwert von 500 Infektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen unterschritten hat. In diesem Fall würden damit die derzeit in Heidelberg geltenden nächtlichen Ausgangsbeschränkungen für nichtimmunisierte Personen ab dem morgigen Samstag, 22. Januar 2022, aufgehoben. „Auch wenn die momentan vom LGA veröffentlichten Inzidenzwerte durch die EDV-Probleme nicht das tatsächliche Infektionsgeschehen widerspiegeln, hat das Gesundheitsamt hinsichtlich einer entsprechenden Bekanntmachung keinen Ermessensspielraum“, so Kuss. Für den Fall, dass der Inzidenzwert an zwei aufeinanderfolgenden Tagen in Heidelberg wieder bzw. im Rhein-Neckar-Kreis erstmals über 500 liegen sollte, erfolgt eine Bekanntmachung des Gesundheitsamtes. Ab dem Folgetag würden dann erneut bzw. erstmals nächtliche Ausgangsbeschränkungen für nichtimmunisierte Personen gelten.

Coronavirus: Wann ist die Pandemie endlich vorbei? Experten des Gesundheitsamts Rhein-Neckar-Kreis erklären in einem Video, wie eine Rückkehr zur Normalität gelingen kann

Pressemitteilung des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis vom 18. Januar 2022

Wann ist die Pandemie endlich vorbei? Das fragen sich aktuell viele Menschen im Rhein-Neckar-Kreis und der Stadt Heidelberg. Je länger die Coronakrise dauert, desto mehr sehnen sich viele nach Normalität. Aber wann wird alles wieder „normal“? Was muss dafür getan werden? Warum braucht man eigentlich die Impfung und warum reicht es nicht, dass schon so viele Menschen geimpft sind? Dr. Anne Kühn, stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes, und Christoph Schulze, ärztlicher Leiter Impfen beim Rhein-Neckar-Kreis, klären in einem Video die wichtigsten Fragen und gehen darauf ein, was für eine Rückkehr zur Normalität unbedingt notwendig ist. Sie beantworten dabei auch explizit Fragen von Menschen, die bislang noch Bedenken haben, sich impfen zulassen.

Das Video wurde vom Medienzentrum im Landratsamt unter Mitwirkung des Gesundheitsamts und der Pressestelle im Büro des Landrats erstellt. Das Video, das professionell geschnitten sowie mit Untertiteln und eingeblendeten Grafiken versehen ist, kann auf der Webseite des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis unter folgendem Link angeschaut werden: www.rhein-neckar-kreis.de/warumimpfen. Auf der Plattform YouTube ist das Video auf dem Kanal des Rhein-Neckar-Kreises abrufbar. In der Videobeschreibung kann man dank praktischer Zeitstempel auch direkt zu einer der insgesamt 15 Fragen (und Antworten) springen.

Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises möchte mit diesem Video auf verständliche Art und Weise zu Themen rund um das Coronavirus und die diesbezügliche Schutzimpfung aufklären und möglichst viele Menschen von der Wichtigkeit einer Impfung überzeugen. 

Wer von den Impfangeboten des Rhein-Neckar-Kreises Gebrauch machen möchte, kann Termine für Erst-, Zweit- oder Drittimpfungen (sog. "Booster-Impfungen") online unter https://c19.rhein-neckar-kreis.de/impftermin oder telefonisch unter 06221 522-1881 (Mo-Fr von 7:30-16:00 Uhr und Sa/So von 10:00 bis 14:00 Uhr) buchen.

Weitere Infos unter: www.rhein-neckar-kreis.de/impfaktionen

Wegen sinkender Nachfrage: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis passt die Anzahl der Impftermine dem tatsächlichen Bedarf an

Pressemitteilung des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis vom 18. Januar 2022

Ähnlich wie das Infektionsgeschehen, das seit Beginn der Pandemie wellenförmig verläuft, hat sich mittlerweile auch die seit etwa über einem Jahr andauernde Impfkampagne entwickelt. Nach der Impfstoffknappheit im Frühjahr 2021 herrschte bis zum Sommer Hochbetrieb in den Impfzentren, ehe dort nach den Sommerferien viele Termine ungenutzt blieben. Nur vier Wochen nach deren Schließung gab es wegen der Booster-Impfungen wieder einige riesige Nachfrage. Doch seit Weihnachten sinkt auch bei den dauerhaften Impfaktionen (DIA) und in den Impfstützpunkten des Rhein-Neckar-Kreises die Zahl der zu impfenden Personen merklich. In Zahlen ausgedrückt: Fanden in den zwei Wochen vor Weihnachten noch über 30.000 Impfungen statt, waren es in der Woche danach nur noch 10.023. In der letzten Woche (KW 02) gab es 9.885 Impfungen.

„Diese Entwicklung zeigt sich nicht nur im Rhein-Neckar-Kreis, sondern auch in ganz Baden-Württemberg. Aus diesem Grund hat das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration auch die zur Verfügung stehenden Kapazitäten zunächst für die Monate Februar und März angepasst. Aufgrund dieser Entwicklung müssen nun auch wir sowohl die Zahl der Standorte als auch die Kapazitäten der Nachfrage anpassen“, erklärt die Gesundheitsdezernentin des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss. Ab dem 31. Januar werden die DIA-Standorte Eberbach, Heddesheim, Leimen, Wiesloch und Bammental an zwei Tagen pro Woche jeweils vormittags bzw. nachmittags betrieben. Das heißt, pro DIA gibt es eine wöchentliche Impfkapazität von 200 Terminen. Nicht mehr betrieben werden ab sofort die Impfstützpunkte Alte Chirurgie (Heidelberg) und Schwetzingen.

Bereits in der kommenden Woche wird in Weinheim nur noch an fünf (Montag, Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag) sowie in Hockenheim an drei Tagen (Montag, Mittwoch und Samstag) geimpft – mit jeweils 300 Terminen pro Öffnungstag. Die Impfstützpunkte Weinheim und Hockenheim bleiben dann ab dem 31. Januar an je zwei Tagen pro Woche vormittags bzw. nachmittags geöffnet sowie an einem Tag am Wochenende ganztägig. Das ergibt für die Impfstützpunkte Weinheim und Hockenheim eine wöchentliche Kapazität von je 400 Impfterminen. In Sinsheim und Heidelberg (PHV) wird weiterhin an 7 Tagen pro Woche im Zwei-Schicht-Betrieb geimpft – möglich sind hier täglich 300 Impfungen. In PHV werden unter der Woche zusätzlich noch täglich 75 Kinderimpftermine eingestellt und am Wochenende pro Tag 150. Das macht eine Wochen-Kapazität für über zwölfjährige Personen von 6000 Impfungen; hinzu kommen 675 Impftermine für fünf- bis elfjährige Kinder.

„Unser Ziel war es, weiterhin im gesamten Landkreis dezentral stationäre Impfangebote vorhalten zu können, was uns mit dieser Lösung gut gelungen ist. Zudem können wir bei einer wiederum steigenden Nachfrage flexibel reagieren und die Kapazitäten rasch anpassen“, so Doreen Kuss. Die Dezernentin betont, dass trotz der angepassten Vorgaben auf Landesebene auch weiterhin hinreichende Kapazitäten für mobile Impfeinsätze etwa in stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen oder für niederschwellige Impfangebote bei Veranstaltungen zur Verfügung stehen.

Gesundheitsamt: Massive EDV-Probleme verzögern derzeit die Eintragung neuer Fälle in die Meldesoftware

Pressemitteilung des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis vom 17. Januar 2022

Derzeit kann das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, leider keine verlässlichen Zahlen über das Infektionsgeschehen in seinem Zuständigkeitsbereich veröffentlichen. Grund sind massive EDV-Probleme nach einem Update der Meldesoftware SurvNet. In dieser übermittelt das Gesundheitsamt die Corona-Fallzahlen täglich an das Landesgesundheitsamt (LGA), von wo aus die Zahlen aus den Stadt- und Landkreisen weiter an das RKI gemeldet werden. Das LGA hatte die Funktionalität des Updates geprüft und für die Gesundheitsämter landesweit freigegeben.

Durch fehlende Erreichbarkeit des technischen Supports seitens des RKI am Wochenende hat sich das Problem vergrößert. Die Software läuft bereits seit dem Update am vergangenen Freitagnachmittag sehr instabil. Dieses Problem betrifft auch andere Gesundheitsämter in Baden-Württemberg.

„Wir ermitteln derzeit, wie groß der Meldeverzug tatsächlich ist, befürchten aber, dass er bereits im vierstelligen Bereich liegt. Ein Problem ist derzeit auch, dass die im Programm DEMIS (Deutsches Elektronisches Melde- und Informationssystem für den Infektionsschutz) eingehenden Meldungen erst in der Software SurvNet umgewandelt werden müssen, bis wir sie in unserer eigenen Datenbank C-19 nutzen können. Solange das Problem nicht behoben wurde, kann es dazu kommen, dass Personen erst mit zeitlichem Versatz durch das Gesundheitsamt kontaktiert werden“, erläutert die Gesundheitsdezernentin des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss.

 

Omikron-Variante breitet sich in Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis rasant aus / 50 Prozent Verdachtsfälle seit dem Jahreswechsel / Weiterhin alle Schutzmaßnahmen anwenden und sich impfen oder boostern lassen

Pressemitteilung des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis vom 5. Januar 2022

Große Sorge bereitet die sich rasant ausbreitende Virus-Variante B.1.1.529 (Omikron). „Die Omikron-Variante ist zwischenzeitlich in Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis angekommen“, so Dr. Anne Kühn, stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist. „Wir verzeichneten seit dem Jahreswechsel bereits einen Anteil an Omikron-Verdachtsfällen von ungefähr 50 Prozent aller neu eingehender Fälle“, so Dr. Anne Kühn weiter. „Man kann schon bei der PCR-Analyse feststellen, ob ein Omikron-Verdachtsfall vorliegt“. Bei einem entsprechend positiven PCR-basierten Genotypisierungsassay besteht ein sogenannter labormedizinisch begründeter Verdacht auf SARS-CoV-2 der Linie B.1.1.529 (Omikron). „Diese Verdachtsfälle werden anschließend noch sequenziert, um das Ergebnis zu bestätigen. Dieser Schritt ist jedoch zeitaufwendiger und kann durchaus mehrere Tage in Anspruch nehmen“, so Dr. Kühn. Da die Varianten-Diagnostik nachlaufend ist, sind tagesgenaue Zahlen nicht exakt zu beziffern, zumal die Lage dynamisch ist und nun nach den Feiertagen laufend Fälle und Verdachtsmeldungen hinzukommen. Aber auch die vorläufigen Zahlen zeichnen ein deutliches Bild: „Wir hatten über das Wochenende zum Jahreswechsel 687 neue Fälle. Davon waren schon 341 Omikron-Verdachtsfälle. Am Dienstag waren es dann bereits 403 Omikron-Verdachtsfälle. Dies entspricht einem Anstieg an Verdachtsfällen um 18 Prozent von Montag, 3. Januar 2022 zu Dienstag, 4. Januar 2022.“ Die Omikron-Fälle häufen sich im Kontext von Familienfeiern oder Restaurantbesuchen. „Wir beobachten einen vergleichsweise starken Anstieg der Omikron-Variante im Vergleich zur Delta-Variante seit dem 23. Dezember 2021, also ungefähr seit den Weihnachtsfeiertagen“, so Dr. Kühn. 

Da bei der Virusvariante Omikron derzeit noch andere Voraussetzungen für die Absonderung gelten als bei der Delta-Variante, müssen die Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes erheblich mehr Zeit für die telefonische Befragung der Kontaktpersonen einplanen. „Haushaltsmitglieder von positiv auf die Omikron-Variante Getesteten müssen sich für 14 Tage absondern, der Indexfall selbst für 10 Tage ab positivem Test, und zwar ohne die Möglichkeit, die Absonderung vorzeitig zu beenden“, sagt Dr. Kühn. „Das kann zu erheblichen Einschränkungen in den Familien führen.“

Die Omikron-Variante ist ansteckender als alle bisher bekannten Virusvarianten des SARS-CoV-2-Virus. Darauf deuten sowohl aktuelle Laboruntersuchungen als auch die neusten epidemiologischen Daten hin. „Voraussichtlich wird die Omikron-Variante durch die höhere Ansteckungsfähigkeit in den nächsten Tagen zur dominanten Variante werden“, so die Annahme von Dr. Kühn.

Neueste Studien bestätigen indes die grundlegende Wirksamkeit der Booster-Impfung auch gegen die Omikron-Variante – vor allem bietet sie Schutz vor einem schweren Verlauf. Allerdings sind auch asymptomatische Personen ansteckend.  „Deshalb ist es wichtig, dass auch geimpfte Personen oder Personen mit Booster-Impfung möglichst Kontakte meiden und die Hygieneempfehlungen beachten“, appelliert Dr. Kühn an die Bevölkerung. Aktuelle Berichte über leichte Verläufe bei Omikron sind zwar ermutigend, aber asymptomatische und leichte Verläufe können durch eine höhere Ansteckungsfähigkeit immer noch dazu führen, dass die Variante zu einer hohen Belastung des Gesundheitssystems und der kritischen Infrastruktur führt – zumal das System bereits stark beansprucht ist. Dies betrifft insbesondere das medizinische Personal in den Praxen und Kliniken. „Leider ist eine Prognose, wie schwer die Omikron-Welle ausfallen wird, nicht zuverlässig möglich, da sich diese Variante mit einer hohen Geschwindigkeit ausbreitet“, so Dr. Kühn. Durch das Ferienende sind in den nächsten Wochen zudem verstärkt Fälle in Schulen und Eirichtungen zu erwarten. Welche konkreten Auswirkungen die Variante auf den Schul- und Kitabetrieb haben wird, ist noch unklar.

Bei Auftreten einer neuen Virusvariante sind zunächst meist jüngere Personen betroffen, die selbst viel reisen bzw. viele Kontakte generieren. Es dauert einige Wochen, bis das Virus schließlich auch bei den vulnerablen Gruppen ankommt. Dann kann es verstärkt zu Ausbrüchen in Alten-und Pflegeheimen und einem gesteigerten Anteil an Intensivpatienten in Verbindung mit einer höheren Anzahl an verstorbenen Personen kommen.

„Der größte Schutz entsteht, wenn man selbst möglichst alle Schutzmaßnahmen in Kombination anwendet. Eine effektive Kombination dieser Maßnahmen führt zu einer effektiveren Bekämpfung des Virus“, erläutert Dr. Kühn. Dazu gehört in erster Linie die Reduktion von Kontakten und Kontaktzeiten sowie die konsequente Befolgung von Hygienemaßnahmen. Durch Tragen einer FFP2-Maske oder Maske vergleichbaren Standards (KN95-/N95-/KF94/KF95-Masken) statt einer medizinischen Maske, durch Boosterung und die Nutzung von Testangeboten kann man den Schutz gegen das Virus nochmal verbessern. „Man darf sich hier leider nicht nur auf eine einzige Maßnahme verlassen – das ist sehr wichtig“, so Dr. Kühn und bittet die Bürgerinnen und Bürger: „Übernehmen Sie Verantwortung für sich und andere.“

Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis reaktiviert Portal „Impfhelden – Jede Dosis wird gerettet“ / Interessierte können sich für kurzfristige Impfungen anmelden

Pressemitteilung des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis vom 5. Januar 2022

Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis reaktiviert Portal „Impfhelden – Jede Dosis wird gerettet“ / Interessierte können sich für kurzfristige Impfungen anmelden / Auch Kinder zwischen 5 und 11 Jahren können für kurzfristige Impfungen in den Impfstützpunkten Heidelberg und Sinsheim registriert werden

Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis reaktiviert sein Internetportal „Impfhelden“. Unter dem Motto „Jede Impfdosis wird gerettet“ werden die am Ende eines Impftages verfügbaren Restimpfdosen schnell und einfach verteilt. „Damit wollen wir Impfwilligen an allen Standorten ein unkompliziertes und kurzfristiges Angebot unterbreiten“, so Christoph Schulze, Ärztlicher Leiter Impfen im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis. Auch Kinder zwischen 5 und 11 Jahren können im Impfhelden-Portal für eine kurzfristige Impfung in den Impfstützpunkten Heidelberg und Sinsheim registriert werden.

„Die Wiederbelebung des Impfportals ist eine gute Nachricht für alle Menschen, die noch keine Impfung erhalten haben, sich boostern lassen möchten, flexibel und mobil sind“, freut sich Landrat Stefan Dallinger und sagt weiter: „Mit diesem Portal erreichen wir Impfwillige schneller. Denn es geht jetzt wirklich darum, dass sich möglichst viele Menschen impfen oder boostern lassen und der vorhandene Impfstoff gut genutzt wird.“

Das Impfhelden-Portal ist unter https://c19.rhein-neckar-kreis.de/Impfhelden direkt erreichbar. Die Registrierung erfolgt über die eigene Handynummer und E-Mail-Adresse. Nach der Übermittlung der persönlichen Daten kann der Standort, welchen man schnell erreichen kann, und der gewünschte Impfstoff ausgewählt werden. Dieser Vorgang wird per E-Mail bestätigt. Sobald wiederum diese Mail bestätigt wurde, ist die Person als „Impfheld“ oder „Impfheldin“ gelistet. Bei zur Verfügung stehenden Impfdosen werden die Impfheldinnen und Impfhelden telefonisch von den Impfteams benachrichtigt und bekommen eine Impfdosis angeboten. Zu den Terminen müssen die Impfheldinnen und Impfhelden ihren Personalausweis und Impfpass mitbringen. Kinder unter 14 Jahren müssen gemeinsam mit einem Erziehungsberechtigten zum Impftermin erscheinen. Ab dem Alter von 14 Jahren können Jugendliche geimpft werden, wenn Sie eine schriftliche Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten vorlegen.

Landratsamt sucht dringend medizinisches Fachpersonal für die Impfstützpunkte und dauerhaften Impfaktionen / Einstellung ab sofort möglich

Pressemitteilung des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis vom 15. Dezember 2021

Durch den raschen Ausbau der Mobilen Impfteams, der dauerhaften Impfaktionen und Impfstützpunkte sucht das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis dringend medizinisches Fachpersonal. „Wir können die Zahl der Impftermine nicht erhöhen, wenn wir nicht genügend entsprechend ausgebildetes Personal haben, das wir für die Aufbereitung des Impfstoffs und die Impfungen selbst einsetzen können“, erklärt die Gesundheitsdezernentin des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss. Die Tätigkeiten wie Impfungen unter ärztlicher Anleitung, die Unterstützung bei ärztlichen Tätigkeiten oder die Dokumentation von Impfungen und Terminplanung werden selbstverständlich vom Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis als Arbeitgeber vergütet.

Gesucht werden medizinische Fachangestellte, Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d), Altenpfleger (m/w/d), Notfallsanitäter (m/w/d) und Rettungsassistenten (m/w/d) – jeweils mit abgeschlossener Ausbildung. Auch Medizinstudierende ab dem 7. Semester und im Praxisjahr können bei den Impfungen eingesetzt werden. Einstellungsvoraussetzung ist zudem die Bereitschaft, mindestens 16 Stunden in der Woche (zwei Schichten à 8 Stunden) arbeiten zu können. Der Masernschutz entsprechend § 20 Abs. 9 Infektionsschutzgesetz für nach 1970 Geborene sowie ein Covid 19-Impfnachweis (vollständiger Impfschutz) oder Covid 19-Genesenennachweis wird ebenfalls vorausgesetzt. Auch Personen, die sich bereits im Ruhestand oder in Elternzeit befinden oder aus anderen Gründen gerade nicht in einem der oben genannten Ausbildungsberufe arbeiten und die oben genannten Einstellungsvoraussetzungen erfüllen, können sich gerne bewerben.

Interessenten melden sich bitte per Mail an wirhelfenmit(@)rhein-neckar-kreis.de

Gesundheitsamt: Corona-Hotline ab sofort wieder täglich erreichbar / Zuständig für Fragen rund um das Coronavirus, die Vergabe von Tickets für PCR-Tests und Buchungen für Impftermine

Pressemitteilung des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis vom 3. Dezember 2021

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für den Stadtkreis Heidelberg zuständig ist, hat die Zeiten für die sogenannte Corona-Hotline wieder ausgeweitet. Ab sofort ist das Infotelefon unter der Nummer Telefonnummer: 06221/522-1881 wieder täglich wie folgt erreichbar: werktags von 7.30 bis 16 Uhr, samstags und sonntags jeweils von 10 bis 14 Uhr. In den knapp zwei Jahren, in denen die Corona-Hotline besteht, wurden mittlerweile mehr als 170.000 Anrufe entgegengenommen.

In der Hotline erhalten Bürgerinnen und Bürger Informationen zu Fragen rund um das Coronavirus. Zusätzlich können auch Personen, die im kreiseigenen Testzentrum in Reilingen mittels PCR-Test getestet werden wollen, die Corona-Hotline anrufen. Im Rahmen eines Gesprächs und einer Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Voraussetzungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Das Testangebot richtet sich nur an Personen mit Symptomen, die auf eine Corona-Infektion hindeuten sowie Personen, die engen Kontakt zu einer positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Person hatten, die eine Warnung über die Corona-Warn-App erhalten haben oder deren Antigen-Schnelltest positiv ausgefallen ist. Eine Buchung ist auch online unter https://www.rhein-neckar-kreis.de/selfservice möglich.

Außerdem können über die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Corona-Hotline auch Termine für eine Impfung an einem der DIA-Standorte oder Impfstützpunkte des Rhein-Neckar-Kreises gebucht werden. Aufgrund der hohen Nachfrage sind zwar nicht zu jeder Zeit Termine verfügbar. Jedoch werden regelmäßig neue Termine eingestellt, sodass ein erneuter Versuch zu einem späteren Zeitpunkt zu empfehlen ist. Auch hier gibt es die Möglichkeit einer Online-Buchung: https://c19.rhein-neckar-kreis.de/impftermin.

Weitere Infos rund um die Themen Corona und Impfen gibt es unter

www.rhein-neckar-kreis.de/coronavirus

 

Nützliche Informationen und Telefonnummern

Mein Selbsttest ist positiv - Was muss ich jetzt tun?

Hier (PDF-Datei) finden Sie ein Merkblatt, das alle Fragen beantwortet.

Mein Schnelltest ist positiv - Was muss ich jetzt tun?

Hier (PDF-Datei) finden Sie ein Merkblatt, das alle Fragen beantwortet.

Mein PCR Test ist positiv - Was muss ich jetzt tun?

Hier (PDF-Datei) finden Sie ein Merkblatt, das alle Fragen beantwortet.

Informationen zum Wochenmarkt während Corona

Hier (PDF-Datei)wurden alle wichtigen Informationen zum Wochenmarkt in Zeiten von Corona für Sie zusammengefasst.

Corona-Hilfsprogramme für Vereine

Hier (PDF-Datei) finden Sie ein Übersicht über die verschiedenen Hilfprogramme für Vereine.

Soforthilfeprogramm für Handwerker und Firmen

Um das Gesundheitssystem so gut wie möglich zu entlasten, muss eine schnelle Ausbreitung des Coronavirus verhindert werden. Zudem muss die Ansteckungsgefahr für Risikogruppen reduziert werden, da für diese eine Infektion gefährlicher ist als für einen Großteil der Bevölkerung. „Es ist daher unabdingbar, dass alle Menschen in unserer Region die Anweisungen unseres Gesundheitsamtes 
bezüglich einer Quarantäne befolgen und ihrer sozialen Verantwortung nachkommen“, appelliert Landrat Stefan Dallinger an alle Bürgerinnen und Bürger.  

In diesem Zusammenhang weist das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis darauf hin, dass Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz (IfSG) sowie die von allen Kommunen des Rhein-Neckar-Kreises erlassenen Allgemeinverfügungen Bußgelder und sogar Freiheitsstrafen nach sich ziehen können. Zum Beispiel kann eine Nichteinhaltung der Corona-Quarantäne den Tatbestand der Körperverletzung erfüllen, welcher mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bestraft wird.

Zuwiderhandlungen gegen behördlich angeordnete vollziehbare Verbote von Veranstaltungen und sonstigen Ansammlungen können mit Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafen bestraft werden (§ 75 Abs. 1 Nr. 1 IfSG). 

Vorsätzliche oder fahrlässige Zuwiderhandlungen gegen sonstige vollziehbare Anordnungen nach § 28 Abs. 1 S. 1 IfSG (Schließungen von Einrichtungen, Betrieben usw.) stellen Ordnungswidrigkeiten dar, die mit Geldbußen bis zu 25.000 Euro geahndet werden (§ 73 Abs. 1a Nr. 6 IfSG).

Dies gilt jeweils auch für Zuwiderhandlungen gegen vollziehbare Anordnungen der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung - CoronaVO) 
„Wir alle wissen, dass die bislang beschlossenen Maßnahmen harte Einschnitte in das Leben von uns allen darstellen. Doch sie dienen einzig und allein dem Schutz der Bevölkerung vor einer weiteren dynamischen Ausbreitung des Coronavirus – und deshalb müssen sich auch alle daranhalten“, so Landrat Dallinger.

Die Stabsstelle Wirtschaftsförderung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis hat auf der Homepage des Rhein-Neckar-Kreises unter www.rhein-neckar-kreis.de ein umfangreiches Informationsangebot für Firmen und Unternehmen aufgebaut. Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, Beschäftigte oder Selbstständige erhalten in übersichtlicher Form zahlreiche gebündelte Informationen rund um die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten im Rahmen der Coronapandemie. Die Informationen werden fortlaufend aktualisiert und qualitätsgesichert.

Die Seite ist unter diesem Link abrufbar: https://www.rhein-neckar-kreis.de/coronahilfe

Darüber hinaus können sich Unternehmen bei wirtschaftsbezogenen Fragestellungen ab sofort an die Hotline der Stabsstelle Wirtschaftsförderung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis wenden.

Die Hotline ist erreichbar von Montag bis Freitag von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr unter Telefonnummer: 06221 522 2167 oder Telefonnummer: 06221 522 2467.

Mit dem Soforthilfeprogramm des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau werden gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen und Angehörige der Freien Berufe, die sich unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befinden und massive Liquiditätsengpässe erleiden, mit einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss unterstützt.

Die Richtlinie "Soforthilfe Corona" finden Sie hier (PDF-Datei).

Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt für drei Monate insgesamt bis zu:

  • 9.000 Euro für antragsberechtigte Soloselbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten,
  • 15.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten,
  • 30.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten.

Anträge auf Soforthilfe können ab Mittwochabend ausschließlich und damit bürokratiearm in einem vollelektronischen Prozess online gestellt werden.

Das Beantragungsverfahren läuft in zwei einfachen Schritten wie folgt ab:

  • Die Antragsformulare finden Sie hier. (PDF-Datei)
  • Als zweiter Schritt erfolgt die Einreichung der Anträge dann über einen Upload auf der zentralen Landingpage der Kammerorganisation www.bw-soforthilfe.de . Diese werden dann an die zuständige Kammer zur Bearbeitung weitergeleitet.

Die IHKs und Handwerkskammern übernehmen die Plausibilitätsprüfung der eingegangenen Anträge und leiten diese zum finalen Entscheid und zur Auszahlung der Hilfen an die L-Bank weiter.

Unterstützung von Privatpersonen

Nachdem es für Firmen und Unternehmen bereits seit einigen Wochen Soforthilfeprogramme gibt, hat die Landesregierung nun auch Entschädigungen (gem. §56 Infektionsschutzgesetz) für Privatpersonen die aufgrund der Corona-Krise finanzielle Einbußen hinnehmen bereitgestellt.

Privatpersonen die während der Corona-Krise ihrer Erwerbstätigkeit nicht nachgehen können, können sich unter www.ifsg-online.de die Antragsformulare sowie weitere wichtige Infos anschauen bzw. downloaden

Wirtschaftsförderung des Landes Baden-Württemberg

Hier (PDF-Datei) finden Sie einen Flyer, der die Wirtschaftsförderungen des Landes Baden-Württemberg zusammenfasst.

Nachbarschaftshilfe in Zeiten von Corona

Nachbarschaftshilfe – noch nie war sie so wertvoll wie heute, denn das Coronavirus macht auch vor unserer Nachbarschaft und im sozialen Umfeld nicht halt.

Darum ruft die Gemeinde Dielheim alle Mitbürgerinnen und Mitbürger zur Solidarität miteinander auf. Nicht alle Mitmenschen können jetzt organisieren, was zu organisieren ist. Dabei denkt man an Menschen, die auf Grund ihres Alters oder aus anderen Gründen ein erhöhtes Risiko für einen schwerwiegenden Krankheitsverlauf haben und gerade jetzt auf die Hilfe anderer angewiesen sind.

„Bieten Sie diesem Personenkreis Hilfe bei Besorgungen und Einkäufen an“, appellieren Bürgermeister Thomas Glasbrenner und der Gemeinderat an die Bürgerinnen und Bürger und hoffen auf möglichst viele Zeichen der Solidarität. Tätige Nachbarschaftshilfe war in Dielheim schon immer ein großes Thema, auch außerhalb dieser schwerwiegenden und belastenden Zeit. Oftmals fand tätige Hilfe auch als Selbstverständlichkeit im Verborgenen statt, ohne viel Aufhebens daraus zu machen. Vielfach wurde aber auch in der Vergangenheit die bestehende Gemeinde-Plattform „Bürger helfen Bürgern“ genutzt. Eine Hilfsbörse im Mitteilungsblatt, mit der Möglichkeit, um als Helfender Dienste anzubieten oder persönliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Aktuell wird dort sogar die Übernahme von Kleinreparaturen im Haushalt bedürftiger Bürgerinnen und Bürger angeboten.

Gerne steht das Rathaus zur telefonischen Kontaktaufnahme oder Angebotsvermittlung während den bekannten Dienstzeiten zur Verfügung Telefonnummer: 06222 78121 Sekretariat und Telefonnummer: 06222 78152 Hauptamt).

Auch die Ministranten von „St.Cyriak“ Dielheim, in normalen Zeiten beim „Dienst am Altar“ zu finden, haben sich momentan dem „Dienst am Nächsten verschrieben“. Mit ihrem Hilfsprojekt unter dem Slogan „Uns schickt der Himmel“ kümmern sie sich um Einkäufe und Besorgungen oder erledigen Botengänge. Kontaktaufnahme ist über das Pfarrbüro unter der Telefonnummer: 06222 71983 möglich; dienstags und freitags von 10:00 bis 11:30 Uhr sowie donnerstags von 16:00 bis 17.00 Uhr. Die Ministranten rufen dann zurück und nehmen die Bestellungen oder Wünsche entgegen.

Wissenswertes und Tipps für Familien

Eine Geschichte für Kindergartenkinder

Ausmalbild Regenbogen

Hinweise zu Trauungen und Bestattungen

Trauungen

Aktuell werden Trauungen in unserem Trauzimmer, Bürgersaal und im Hof des Rathausnebengebäudes durchgeführt. Diese werden im Trauzimmer zusätzlich zur Standesbeamtin/dem Standesbeamten mit sechs Personen durchgeführt.
Im Bürgersaal/Rathausinnenhof besteht die Möglichkeit neben der Standesbeamtin/dem Standesbeamten mit maximal 20-25 Personen unter Einhaltung der geltenden AHA-Regel zu heiraten.
Auch hier muss der Abstand von 1,50 Meter, Hygiene und Alltagsmaske, welche Sie bitte bis zum Einnehmen Ihres Platzes tragen, eingehalten werden.
Die 3 G`s spielen hierbei keine Rolle mehr. Allerdings muss weiterhin eine Anwesenheitsliste geführt werden.
Aktivitäten, bei denen eine erhöhte Anzahl an Tröpfchen freigesetzt werden können, insbesondere Singen, dürfen nur im Rathausinnenhof stattfinden.
Wir bitten alle Anwesenden einen geeigneten Mund-Nasenschutz (FFP2-Maske oder OP-Maske zu tragen.
Nach der Trauung ist ein Aufenthalt im Rathaus nicht möglich, gerne jedoch vor dem Rathaus.
Ein Sektumtrunk nach der Trauung ist dagegen unter Einhaltung der Hygieneregeln wieder möglich. Wir können jedoch keine Gläser zur Verfügung stellen. Außerdem müssen nach der Benutzung die zur Verfügung gestellten Tische von der Hochzeitsgesellschaft wieder flächendesinfiziert werden.

Bestattungen

Bestattungen in der Leichenhalle sind unter Einhaltung des Infektionsschutzkonzeptes (siehe Aushang an den jeweiligen Eingängen) wieder möglich.

Bestattungen, Urnenbeisetzungen und Totengebete unter freiem Himmel sind unbeschadet weiterer ortspolizeilicher Vorgaben mit höchstens 500 Teilnehmenden zulässig. Bestatter und weitere Mitarbeiter sind hierbei nicht mitzuzählen, sofern sie mit der Trauergemeinde nicht in unmittelbaren Kontakt kommen.

Infobereiche