Corona: Gemeinde Dielheim

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Aktuelle Verordnungen des Landes Baden-Württemberg

Aktuelle Verordnungen des Landes Baden-Württemberg (Stand 03.05.2021)

Corona-Verordnung des Landes in der ab 24. April 2021 gültigen Fassung (PDF-Datei)

Mit Beschluss vom 1. Mai 2021 hat die Landesregierung die Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert. Die Änderungen treten am 3. Mai 2021 in Kraft.

Aktuelle Änderungen der Corona Verordnung gültig ab 03.Mai 2021:

  • Die Anforderungen an den Nachweis von COVID-19-Schnelltests werden konkretisiert und klargestellt (§ 4a Absatz 1):
    • Benennung der Stellen und Einrichtungen, die einen Nachweis über das negative Testergebnis ausstellen können (offizielle Teststellen, Arbeitgeber, Anbieter einer Dienstleistung, Schule oder Kindertageseinrichtung).
    • Vornahme und Bescheinigung der Tests durch fachkundige oder in der Anwendung der jeweiligen eingesetzten Tests geschulte Personen.
    • Die zu testende Person kann die Probenentnahme und Auswertung mit einem für die Anwendung durch medizinische Laien zugelassenen Test selbst durchführen, sofern ein geeigneter Beschäftigter oder ein geeigneter Dritter dies überwacht und das Ergebnis bescheinigt.
  • Die Regelungen für Abschlussklassen der Hochschulen werden konkretisiert. Für Studierende, die unmittelbar vor dem Studienabschluss oder vor abschlussrelevanten Teilprüfungen stehen, sind Veranstaltungen in Präsenzform möglich (§ 13 Absatz 3 Satz 2 und § 20 Absatz 5 Satz 2 Nummer 3a).

Eine Übersicht über die geöffneten und geschlossen Einrichtungen finden Sie hier (PDF-Datei).

Aktuelle Pressemitteilungen

Corona: Welche Regelungen gelten aktuell im Rhein-Neckar-Kreis

Pressemitteilung des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis vom 7. Mai 2021

Seit dem 24. April 2021 gilt in Baden-Württemberg die sogenannte Bundesnotbremse, die für die 7-Tages-Inzidenzen von 100, 150 und 165 unterschiedliche Maßnahmen vorsieht. „Aktuell erreichen uns viele Anfragen aus der Bürgerschaft, welche Regelungen nun im Rhein-Neckar-Kreis gelten“, erläutert die für das Gesundheitsamt zuständige Dezernentin, Doreen Kuss. Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis beträgt heute (7. Mai 2021) laut Robert-Koch-Institut (RKI) 121,1. „Bisher haben wir die 150er Inzidenzmarke nur an zwei Tagen hintereinander überschritten. Maßgeblich dafür sind die Zahlen des RKI. Damit gelten im Landkreis die bundesweiten Corona-Regeln ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100“, stellt die Gesundheitsdezernentin klar.

Dies bedeutet, dass im Kreis die Ausgangsbeschränkungen von 22 bis 5 Uhr gelten, der Individualsport oder ein Spaziergang im Freien alleine von 22 bis 24 Uhr erlaubt ist. Darüber hinaus sind private Treffen zwischen einem Haushalt und höchstens einer weiteren Person, die nicht zum eigenen Haushalt gehört, möglich. Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 13 Jahre werden nicht mitgezählt.

Insbesondere bei den Regeln für den Einzelhandel herrscht bei den Kreiseinwohnerinnen und Kreiseinwohnern Unsicherheit. „Geschäfte mit Produkten für den täglichen Bedarf sind unter Berücksichtigung der Hygieneauflagen und einer verschärften Personenbeschränkung auf der Verkaufsfläche geöffnet. Dazu zählen auch Buchhandlungen“, sagt Kuss. Der sonstige Einzelhandel darf „Click&Meet“ (Einkaufen im Laden mit vorheriger Terminvereinbarung) anbieten. Dafür ist ein tagesaktueller negativer Corona-Schnelltest erforderlich. Genesene und Geimpfte sind von der Testpflicht befreit. „Einen Nachweis müssen diese Personen jedoch erbringen“, ergänzt die Dezernentin.

Die Gastronomie bleibt weiterhin geschlossen. Ein Abhol- und Lieferservice ist jedoch möglich. Körpernahe Dienstleistungen bleiben ebenfalls geschlossen. Medizinisch notwendige Behandlungen sind weiterhin erlaubt. Auch Friseurbetriebe dürfen geöffnet bleiben. Für den Friseurbesuch ist derzeit ein tagesaktueller negativer Corona-Schnelltest erforderlich. Kostenfreie Bürgertests können hierfür genutzt werden. Genesene und Geimpfte sind hier ebenfalls von der Testpflicht befreit.

Weiter ist kontaktloser Individualsport auf Außen- oder Innensportanlagen alleine, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts erlaubt. Ebenso dürfen die Außenbereiche von zoologischen und botanischen Gärten mit einem tagesaktuellen negativen Test besucht werden. Auch hier sind Genesene und Geimpfte von der Testpflicht befreit. Geschlossen bleiben nach wie vor Museen, Galerien und Gedenkstätten.

Unterschreitet im Rhein-Neckar-Kreis an fünf aufeinander folgenden Werktagen die 7-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 100, so treten am übernächsten Tag die Maßnahmen der Bundesnotbremse außer Kraft. Maßstab für inzidenzabhängige Maßnahmen sind die Daten des RKI. Sollte es zu einer Unterschreitung der Inzidenzgrenze von 100 Neuinfektion kommen, wird das Gesundheitsamt unter www.rhein-neckar-kreis.de/bekanntmachungen bekanntmachen, ab wann die einschränkenden Maßnahmen der Bundesnotbremse außer Kraft treten.

Weitere Informationen gibt es unter www.rhein-neckar-kreis.de/notbremse

Rhein-Neckar-Kreis liegt bei der Impfquote über dem Landesdurchschnitt

Pressemitteilung des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis vom 4. Mai 2021

Laut den heute veröffentlichten Zahlen des baden-württembergischen Sozialministeriums liegt die Quote für Erstimpfungen bei der Corona-Schutzimpfung im Rhein-Neckar-Kreis bei 25,0 Prozent – und damit höher als im Durchschnitt des Landes Baden-Württemberg (Stand: 02. Mai). „Ich freue mich natürlich, dass in unserem Kreis die Impfquote überdurchschnittlich hoch ist – noch wichtiger als irgendwelche Rankings ist jedoch die Tatsache, dass durch solche Zahlen sichtbar wird, wie stark die Impfkampagne mittlerweile an Fahrt aufgenommen hat“, sagt der Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, Stefan Dallinger.

Das zeigt auch folgende Entwicklung: Am 26. April wurden in den drei Impfzentren, die der Rhein-Neckar-Kreis betreibt, insgesamt rund 213.600 Impfungen durchgeführt – eine Woche später waren es bereits 236.800 (Stand 03. Mai). „Unsere Impfzentren laufen mittlerweile fast unter Volllast und wir haben neun mobile Impfteams im Einsatz, die täglich Einrichtungen anfahren. Zudem haben Bürgerinnen und Bürger dieser Region sicherlich den Vorteil, dass noch weitere Impfzentren vorhanden sind, die gut erreichbar sind. Hinzu kommt, dass sich die niedergelassenen Ärzte hier früh in die Impfkampagne eingebracht haben und teilweise in Zusammenschlüssen toll funktionierende eigene kleine Impfzentren errichtet haben“, nennt Landrat Dallinger Gründe für die gute Impfquote im Landkreis.

Laut der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg haben im Rhein-Neckar-Kreis bislang circa 37.800 Covid-19-Impfungen in Vertragsarztpraxen stattgefunden (Stand: 03. Mai) – so viel wie in keinem anderem Land- oder Stadtkreis in Baden-Württemberg. Durch die mobilen Impfteams des Kreises haben übrigens bislang über 39.000 Impfungen stattgefunden (diese Zahl ist in der aktuellen Gesamtzahl von 236.800 bereits enthalten). „Momentan brauchen wir noch diese beiden starken Eckpfeiler – Impfzentren und niedergelassene Ärzte – um bis zum Sommer möglichst vielen Menschen ein Impfangebot machen zu können. Ich bedanke mich bei allen, die durch eine Impfung ihren Teil zum Aufbau einer Herdenimmunität beitragen – so kommen wir der von uns allen gewünschten Normalität näher. Mein herzlicher Dank gilt besonders allen Mitarbeitenden in unseren Impfzentren, die von morgens bis in die Nacht für einen reibungslosen Ablauf der Impfungen sorgen“, so Dallinger, der hofft, dass die Impfdynamik in den kommenden Wochen so weitergeht.

Der Landrat baut in der wirtschaftsstarken Metropolregion auf die Unternehmen als dritte Säule der Impfkampagne. Sobald mehr Impfstoff vorhanden ist, können voraussichtlich ab Anfang Juni auch Betriebsärztinnen und Betriebsärzte mit den Corona-Schutzimpfungen loslegen. „Je früher einem möglichst großen Personenkreis ein Impfangebot gemacht werden kann, desto besser“, so der Landrat. Er appelliert erneut an alle Bürgerinnen und Bürger, sich impfen zu lassen, sobald genug Termine für alle zur Verfügung stehen: „Der Weg zurück in die Normalität führt einzig und allein über die Impfungen.“

Ab Mittwoch, 5. Mai, wird im ZIZ für einen begrenzten Zeitraum der Impfstoff von Moderna statt Biontech verimpft

Pressemitteilung des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis vom 02. Mai 2021

Im Zentralen Impfzentrum Heidelberg, das das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis betreibt, kommt ab Mittwoch, 5. Mai, anstelle der angekündigten Impfungen mit Biontech der Impfstoff Moderna zum Einsatz. Alle gebuchten Impftermine bleiben bestehen und können wahrgenommen werden. Grund für die Änderung des Impfstoffes ist eine Verschiebung der angekündigten Liefermengen des Herstellers Biontech/Pfizer. Der Wechsel betrifft zudem nur die Erstimpfungen.

„Für einen begrenzten Zeitraum – aktuell gehen wir von rund zwei Wochen aus – erhalten Personen, auf deren Terminbestätigung der Impfstoff von Biontech vermerkt ist, stattdessen den des Herstellers Moderna. Aus medizinischer Sicht ist das unproblematisch, denn dieses Vakzin ist wie der Impfstoff von Biontech ein mRNA-basierter Impfstoff mit ähnlicher Wirksamkeit, der zudem ein vergleichbares Nebenwirkungsprofil hat“, erklärt der ärztliche Leiter der Impfzentren des Rhein-Neckar-Kreises, Christoph Schulze. Zudem ist das Zeitfenster zwischen Erst- und Zweitimpfung in beiden Fällen laut Empfehlung der STIKO (Ständige Impfkommission) identisch.

Das ZIZ ist daher in der Lage, den kurzfristig aufgetretenen Engpass bei Biontech mit einem anderen mRNA-Impfstoff zu überbrücken und kann somit alle Impftermine aufrechterhalten. Da Impfstoffe nach wie vor ein knappes Gut sind, gibt es kein Anrecht auf den auf der Terminbuchung angegebenen Impfstoff. Wer nicht mit dem Moderna-Vakzin geimpft werden möchte, muss seinen Termin absagen und sich über die Hotline 116 117 oder über www.impfterminservice.de einen neuen Impftermin buchen. „Bitte lassen Sie Ihren gebuchten Termin nicht einfach verstreichen, denn anderenfalls werden so eigentlich freie Termine blockiert“, appelliert Schulze.

Der temporäre Wechsel von Biontech auf Moderna betrifft nur die Erstimpfungen, da für die Zweitimpfungen immer der gleiche, ursprünglich verwendete Impfstoff verimpft werden sollte. Das Vakzin des Herstellers Moderna wurde aufgrund der einfacheren Handhabung bislang vorrangig für Impfungen durch die Mobilen Impfteams des Kreises eingesetzt.

Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis und AVR setzen auf die Luca-App

Pressemitteilung des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis vom 30. April 2021

Das Land Baden-Württemberg setzt gemeinsam mit anderen Bundesländern zur Unterstützung bei der Nachverfolgung von Kontakten im Fall einer Corona-Infektion auf die Luca-App. Auch der Rhein-Neckar-Kreis sieht großes Potenzial in der Nutzung dieser App, weshalb sie künftig im Landratsamt samt aller Außenstellen sowie in den kreiseigenen AVR Unternehmen eingesetzt wird.

Die Luca-App ermöglicht schnell und einfach die Kontaktdatenermittlung nach dem Auftreten einer Corona-Infektion. Dem Gesundheitsamt soll die Kontaktnachverfolgung erleichtert werden, weil automatisch eine vollständige und umfassende Übersicht aller Kontaktpersonen vorliegt, die sich zum selben Zeitpunkt am selben Ort mit der positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Person aufgehalten haben. Die Verbindung zum Gesundheitsamt wird übrigens nur aktiviert, wenn der Nutzer oder die Nutzerin sie selbst freigegeben hat. Dabei hat nur das Gesundheitsamt den digitalen Schlüssel, um die Daten auszulesen.

„Die Einführung und Einbindung der App in die bestehenden Prozesse der Kontaktpersonennachverfolgung ist nicht nur ein weiterer Baustein bei der Pandemiebekämpfung, sondern auch wichtig im Hinblick auf Öffnungsstrategien etwa in der Gastronomie oder für Veranstaltungen“, erklärt Landrat Stefan Dallinger.

Gewerbetreibende und Veranstalter profitieren insofern von der App, als dass sie lediglich QR-Codes aufstellen müssen, die mit dem Smartphone gescannt werden können. Das Ausfüllen von Kontaktformularen entfällt dadurch für viele Bürgerinnen und Bürger. Wer QR-Codes zur Verfügung stellt, kann übrigens keine Daten der Personen, die den Code mit ihrem Smartphone gescannt haben, auslesen – dies kann wie oben beschrieben nur das Gesundheitsamt, nachdem die infizierte Person über die App die Verbindung freigegeben hat.

QR-Codes in allen Verwaltungsgebäuden des Landratsamtes

Für Landrat Dallinger als Befürworter bürgerfreundlicher Lösungen war es keine Frage, dass die Luca-App auch im Heidelberger Landratsamt sowie in allen Außenstellen zum Einsatz kommt. In allen Verwaltungsgebäuden werden nun in den Eingangsbereichen QR-Codes angebracht, so dass sich Besucherinnen und Besucher beim Zutritt bei Bedarf „einchecken“ können. Wenn kulturelle Veranstaltungen wieder möglich sind, können die QR-Codes der Luca-App ebenfalls in den Kulturzentren des Kreises (Kommandantenhaus Dilsberg und Stiftskirche Sunnisheim in Sinsheim) sowie an den Ausstellungsorten der „Radiale“ gescannt werden. Denn gerade dort, wo eine Kontaktdatenerfassung verpflichtend sein sollte, ist der Einsatz der Luca-App praktikabel – dies könnte beispielsweise auf Veranstaltungen zutreffen. In diesem Fall gibt es selbstverständlich Alternativen zur Dokumentation des Termins.

Auch die AVR Unternehmen haben alle ihre elf Standorte, darunter natürlich die AVR-Anlagen in Wiesloch, Sinsheim, Ketsch und Hirschberg, mit einem eigenen QR-Code ausgestattet.

Informationen zur Verwendung und Funktion sowie zum Download der Luca-App finden sich sowohl für Gäste als auch für Betreiber unter www.luca-app.de

Personen mit positivem Schnelltest oder Corona-Symptomen können sich im Testzentrum in Reilingen tagesaktuell – auch am Wochenende – testen lassen

Pressemitteilung des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis vom 23. April 2021

Personen mit positivem Schnelltest oder Corona-Symptomen können sich im Testzentrum in Reilingen tagesaktuell – auch am Wochenende – testen lassen / Erfahrenes Personal führt in separaten Behandlungszimmern Abstriche bei Kindern durch

Positiv mittels Schnelltest getestete Personen müssen sich unverzüglich in Quarantäne begeben – so steht es in der aktuellen Corona-Verordnung Absonderung des Landes Baden-Württemberg. Sie sollten sich danach mittels PCR-Test auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen lassen. So kann entweder das positive Schnelltestergebnis bestätigt oder aber – bei einem negativen PCR-Testergebnis – die Quarantäne beendet werden. Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, weist darauf hin, dass diese PCR-Tests im Corona-Testzentrum des Rhein-Neckar-Kreises in Reilingen täglich und kostenlos durchgeführt werden können. „Wir sehen in unserem Testangebot eine Ergänzung der bestehenden Möglichkeiten sich beim Hausarzt oder einer Schwerpunktpraxis testen zu lassen“, erklärt die Gesundheitsdezernentin des Kreises, Doreen Kuss.

Wenn also durch einen positiven Schnelltest der Verdacht auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht, kann man die Hotline des Gesundheitsamtes unter der Telefonnummer Telefonnummer: 06221 522-1881 kontaktieren und erhält dort den erforderlichen Code des Gesundheitsamtes für den Abstrich im Corona-Testzentrum in Reilingen (Wilhelmstraße 86). Dieser kann je nach Auslastung noch am selben oder am nächsten Tag – auch an Wochenenden – durchgeführt werden. Nach wie vor können sich zudem alle Personen, die typische Corona-Symptome wie zum Beispiel Husten, Halsweh, Fieber oder andere aufweisen und sich deshalb auf Covid-19 testen lassen möchten, an die Hotline des Gesundheitsamtes wenden. Das Testergebnis kann via Smartphone, Tablet oder Computer abgerufen werden.

Eine Besonderheit des Corona-Testzentrums in Reilingen ist übrigens die PCR-Testung für Kinder bis zum Alter von sechs Jahren in separaten Behandlungszimmern. „Kleinere Kinder werden bei uns durch speziell geschultes und erfahrenes Personal abgestrichen. Es erfolgt aber keine Abklärung der Symptomatik und ersetzt damit nicht den Besuch beim Kinderarzt“, betont Dr. Andreas Welker, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamtes. Dieses möchte mit dem zusätzlichen Angebot eine schnelle und unkomplizierte Testung von jüngeren Kindern ermöglichen, die im Verdacht stehen, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben.

Im Testzentrum in Reilingen, das am 3. September 2020 in Betrieb genommen wurde, wurden mittlerweile insgesamt 11.850 PCR-Tests durchgeführt, darunter 2350 Kinder und Familientestungen (Stand 22. April 2021).

Öffnungszeiten (Besuch nur nach Terminvereinbarung über die Hotline des Gesundheitsamtes Telefonnummer: 06221 522-1881):

„Drive-In“ Reilingen: montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr, samstags und sonntags von 8:00 bis 15:00 Uhr

Kinder- und Familientestung: täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr

Hinweis: Personen, die sich auf Grund der Regelungen für Reiserückkehrer testen lassen müssen, wenden sich hierfür allerdings bitte an ihren Hausarzt oder an eines der zahlreichen weiteren Testzentren.

 

Weitere Informationen unter www.rhein-neckar-kreis.de/coronavirus

Regelungen der Landes-Notbremse treten im Rhein-Neckar-Kreis ab Mittwoch, 21. April, in Kraft

Pressemitteilung des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis vom 19. April 2021

Die baden-württembergische Landesregierung hat die Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert. Da im Rhein-Neckar-Kreis die Inzidenz von 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner weiterhin überschritten wird, greift die in der Corona-Verordnung geregelte „Notbremse“. Das Feststellen des Überschreitens hat das Gesundheitsamt am heutigen Montag, 19. April, auf der Homepage des Rhein-Neckar-Kreises unter dem Punkt „Bekanntmachungen“ veröffentlicht. Da die Rechtsfolgen laut CoronaVO am zweiten Werktag nach dieser öffentlichen Bekanntmachung eintreten, greifen die verschärften Regelungen kreisweit also ab Mittwoch, 21. April – bis dahin gelten die bisherigen Regelungen.

Folgende Regelungen gelten im Rhein-Neckar-Kreis ab Mittwoch, 21. April:

• Treffen sind nur noch mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und einer weiteren nicht zum Haushalt gehörenden Person erlaubt. (Kinder bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei nicht mit)

• Von 21 bis 5 Uhr gelten verpflichtende Ausgangsbeschränkungen. Die Wohnung oder Unterkunft darf nur in Ausnahmefällen verlassen werden.

• Geschäfte mit Produkten für den täglichen Bedarf sind unter Berücksichtigung der Hygieneauflagen und einer verschärften Personenbeschränkung auf der Verkaufsfläche geöffnet.

• Geschlossen sind Bau- und Raiffeisenmärkte. Gartenmärkte bleiben offen.

• Sonstiger Einzelhandel darf weiterhin nur „Click & Collect“ anbieten. Lieferdienste bleiben möglich.

• Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten bleiben geschlossen.

• Sport darf nach wie vor im Freien und geschlossenen Räumen nur noch kontaktlos alleine, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts ausgeübt werden. Auf weitläufigen Sportanlagen wie Golfplätzen oder Reitplätzen können auch mehrere Gruppen individualsportlich aktiv sein, wenn ausgeschlossen ist, dass sich die Gruppen untereinander begegnen.

• Der Betrieb von Betrieben zur Erbringung körpernaher Dienstleistungen wie Kosmetik-, Nagel-, Massage-, Tattoo- und Piercingstudios sowie von kosmetischen Fußpflegen oder ähnlichen Einrichtungen bleibt untersagt, ebenso wie der Betrieb von Sonnenstudios.

• Wer Friseurdienstleistungen wahrnehmen möchte, braucht ab Mittwoch, 21. April, den Nachweis eines tagesaktuellen negativen COVID-19-Schnelltests, einer Impfdokumentation oder eines Nachweises einer bestätigten Infektion. Kostenlose Bürgertests können hierfür verwendet werden.

• Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen dürfen weiterhin nur Online-Unterricht anbieten.

Für Schulen gilt grundsätzlich:

• Für alle Klassenstufen: Wechselunterrichtsmodelle plus Testpflicht. Beim Wechselunterricht muss gewährleistet sein, dass die Abstände eingehalten werden und sich die unterschiedlichen Lerngruppen nicht begegnen.

• Inzidenzunabhängige Testpflicht für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte im Präsenzbetrieb.

• In Stadt- und Landkreisen, in denen die 7-Tages-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 200 liegt, muss am übernächsten Tag auf Fernunterricht umgestellt werden. Die Notbetreuung in den Jahrgangsstufen 1 bis 7 sowie die Abschlussklassen und die Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) G und K sind hiervon weiterhin ausgenommen.

• Die Testpflicht gilt auch für den Besuch der Notbetreuung.

• Kitas, Kindergärten und Kindertagesbetreuungen dürfen in Stadt- und Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz über 200 nur noch Notbetreuung anbieten.

Die Notbremse tritt außer Kraft, wenn die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 liegt. Lockerungen treten dann am übernächsten Tag in Kraft. Maßstab für inzidenzabhängige Maßnahmen sind die Daten des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg.

 

Impfungen mit dem AstraZeneca-Impfstoff: Unter 60-Jährige erhalten bei Bedarf einen Ersatztermin

Pressemitteilung des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis vom 31. März 2021

Die Neubewertung des AstraZeneca-Impfstoffs durch die Ständige Impfkommission (STIKO) am gestrigen Dienstag, 30. März, hat natürlich auch Auswirkungen auf die Abläufe in den drei Impfzentren, die der Rhein-Neckar-Kreis betreibt.

„Grundsätzlich ist es so, dass auch weiterhin Personen, die unter 60 Jahre alt sind, mit AstraZeneca geimpft werden können. Wer das nicht möchte, muss seinen Termin absagen und sich über die Hotline Telefonnummer: 116 117 oder über www.impfterminservice.de einen neuen Impftermin buchen“, erklärt Doreen Kuss, Dezernentin für Ordnung und Gesundheit, im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis. Unter 60-Jährige, die mit einem AstraZeneca-Termin ins Zentrale Impfzentrum (ZIZ) bzw. ins Kreisimpfzentrum (KIZ) Weinheim oder Sinsheim kommen, werden auf die neue STIKO-Empfehlung hingewiesen. Wer sich nach sorgfältiger Aufklärung gemeinsam mit der aufklärenden Ärztin bzw. dem aufklärenden Arzt für eine Impfung mit dem AstraZeneca-Vakzin entscheidet und schriftlich seine Einwilligung erklärt, wird wie vorgesehen geimpft.

Bei einer Entscheidung gegen eine Impfung erhält die Person an Ort und Stelle einen Ersatztermin ausgehändigt. Eine Umbuchung auf eine Impfung am selben Tag auf einen anderen Impfstoff ist prozessbedingt nicht möglich. „Weil wir als Betreiber der drei Impfzentren die Ersatztermine selbst vergeben, finden diese zeitnah – bereits ab der kommenden Woche – statt“, so Dezernentin Kuss weiter. Generell gelte aber: Wenn man aus welchen Gründen auch immer weiß, dass man einen Impftermin nicht wahrnehmen kann, sollte man diesen nicht einfach verstreichen lassen, sondern selbstständig den Termin absagen. Anderenfalls werden so eigentlich freie Termine blockiert.

Für Personen unter 60 Jahren, die bereits eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, bestehen momentan übrigens zwei Möglichkeiten: Sie können entweder unter den oben genannten Bedingungen (gemeinsame Entscheidung mit Ärztin/Arzt, sorgfältiger Aufklärung und ausdrücklicher Einwilligung) auch ihre Zweitimpfung mit AstraZeneca erhalten oder sie warten mit der Zweitimpfung, bis die STIKO zu dieser Frage Stellung genommen hat.

Gesundheitsamt setzt Luca-App ein - Erfolgreiche Testphase mit mehreren regionalen Unternehmen - Landrat Stefan Dallinger begrüßt landeseinheitliche Lösung

Pressemitteilung des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis vom 29. März 2021

Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für das Stadtgebiet Heidelberg zuständig ist, setzt künftig die App „Luca“ zur Kontaktnachverfolgung ein, um Infektionsketten zu unterbrechen.

Nach einer zweiwöchigen Testphase mit mehreren regionalen Unternehmen in Zusammenarbeit mit der Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Landkreises konnten die technischen und administrativen Voraussetzungen für den Einsatz des Systems geschaffen werden. „Wir möchten uns bei allen beteiligten Partnern bedanken, die uns bei den Vorbereitungen so tatkräftig unterstützt haben“, betont die Dezernentin für Ordnung und Gesundheit des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss.

„Luca“ ist eine kostenlose App, die in Handel und Gastronomie, aber auch im Bereich von Pflegeheimen angewandt werden kann. Wer bestimmte Räumlichkeiten betritt, kann digital „einchecken“ und erhält einen QR-Code. Erkrankt nun eine Person, die vor Ort war, kann das Gesundheitsamt auf die von „Luca“ gesammelten Daten zugreifen und die Kontaktpersonen zeitnah informieren.

Die Luca-App unterstützt damit Betreiberinnen und Betreiber von Restaurants, Cafés und weiterer Einrichtungen sowie Verantwortliche von Veranstaltungen bei der Pflicht zur Kontaktdatenerfassung ihrer Besucherinnen und Besucher. Bisher mussten diese Kontakte aufwändig manuell erfasst werden.

Mehrere Bundesländer haben sich bereits für den Einsatz der Luca-App ausgesprochen. Am vergangenen Freitag (26.03.) hat auch das Land Baden-Württemberg informiert, dass die erforderlichen Lizenzen für den Einsatz beschafft wurden. „Ich freue mich, dass damit nun der flächendeckende Einsatz der App in Baden-Württemberg auf den Weg gebracht wird“, so Landrat Stefan Dallinger, der unterstreicht, dass „digitale Anwendungen wie Luca wichtige Bausteine bei der Pandemiebekämpfung sind“.

Er bittet die Bürgerinnen und Bürger, sich mit den Systemen rechtzeitig vertraut zu machen und diese zu nutzen, sobald sie verfügbar sind. Nur so könnten bei weiteren Öffnungsschritten Infektionsketten zuverlässig nachverfolgt und damit unterbrochen werden.

 

Auch Heidelbergs Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner begrüßt den Einsatz der App: „Die digitale Kontaktverfolgung ist ein wichtiger Baustein, um in der Pandemie wieder mehr Freiheiten zu ermöglichen. Die App ‚Luca‘ sollte daher jeder auf seinem Smartphone haben – denn sie wird in vielen Einrichtungen künftig eine Art ‚Eintrittskarte‘ sein. Dank ‚Luca‘ können Infektionsketten viel schneller und effektiver nachverfolgt werden – und betroffene Kontaktpersonen erhalten dann direkt die notwendigen Informationen von ihrem Gesundheitsamt. Das alles funktioniert digital – die Zettelwirtschaft in Restaurants oder Theatern wäre vor-bei“, so Würzner.

 

Informationen zur Luca-App gibt es im Internet unter www.luca-app.de

Dielheim richtet Testzentrum für kostenlose Coronatests in der Kulturhalle ein

Bereits seit dem 24.02.2021 testet die Gemeinde Dielheim ihr Betreuungspersonal der Kindertagesstätten in den jeweiligen Einrichtungen und bietet dies seit vergangener Woche parallel auch für Lehrerinnen und Lehrer an.

In dieser Woche nimmt Dielheim nun sein kommunales Testzentrum für die sogenannten Bürgertests in Betrieb. Ab dem 17. März 2021 haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich einmal pro Woche kostenlos auf das Coronavirus testen zu lassen.

Die Gemeinde konnte sich 1000 Antigenschnelltests aus dem Notfallvorrat des Landes Baden-Württemberg sichern und hofft nun, durch die umfangreichen Testungen, die eine oder andere Infektion früher aufzudecken oder zu verhindern. Die Kosten hierfür übernehmen nach aktuellen Informationen zumindest bis 31.03.2021 Bund und Land.

Die Tests finden jeweils mittwochs von 17.00 bis 19.00 Uhr und freitags von 7.00 bis 9.00 Uhr in der Kulturhalle statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

Neben ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unterstützen die Arztpraxen Dr. Müller und Dr. Schork sowie das Pflegeheim Schönblick die Gemeinde bei den Testungen. Darüber hinaus stellt der Gewerbeverein Dielheim eine Spende von 1.000,-- EUR für das Testangebot zur Verfügung. Die Gemeinde Dielheim bedankt sich ganz herzlich bei allen, die sie bei der Durchführung der Bürgertests unterstützen.

Angebote der Dielheimer Gastronomie ab 02.11.2020

Nützliche Informationen und Telefonnummern

Corona-Hotline Gesundheitsamt Heidelberg

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für den Stadtkreis Heidelberg zuständig ist, passt die Zeiten für die sogenannte Corona-Hotline der gesunkenen Nachfrage an. Ab Montag, 8. Februar, ist das seit über einem Jahr eingerichtete Infotelefon unter der Nummer Telefonnummer:06221 522-1881 werktags von 07:30 bis 16:00 Uhr erreichbar, samstags und sonntags jeweils von 10:00 bis 14:00 Uhr. 

Weitere Infos zum Thema gibt es auch auf der Homepage des Landratsamtes unter www.rhein-neckar-kreis.de/coronavirus

Informationen zum Wochenmarkt während Corona

Hier (PDF-Datei)wurden alle wichtigen Informationen zum Wochenmarkt in Zeiten von Corona für Sie zusammengefasst.

Pressemitteilungen und erste Informationen zu den Dezemberhilfen

Novemberhilfe – Verfahren der Abschlagszahlung steht

Das Verfahren der Abschlagszahlung für die Novemberhilfe steht. Darauf haben sich Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzministerium geeinigt. Die Novemberhilfe mit einem Umfang von mehr als 10 Mrd. Euro bietet eine zentrale Unterstützung für Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die von den aktuellen Corona-Einschränkungen besonders betroffen sind. Damit das Geld schnell bei den Betroffenen ankommt, werden Abschlagszahlungen ab Ende November erfolgen.

Das Verfahren der Abschlagszahlung umfasst folgende Punkte:

Soloselbständige erhalten eine Abschlagszahlung von bis zu 5.000 Euro; andere Unternehmen erhalten bis zu 10.000 Euro.
Die Antragstellung und Auszahlung erfolgt voll elektronisch über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.
Die Antragstellung startet in der letzten November-Woche 2020 (voraussichtlich 25.11.).
Erste Auszahlungen der Abschlagszahlungen erfolgen ab Ende November 2020.
Die Antragstellung erfolgt einfach und unbürokratisch. Um Missbrauch vorzubeugen werden Maßnahmen zur Sicherstellung der Identität des Antragstellers vorgesehen.
Das Verfahren der regulären Auszahlung der Novemberhilfen wird parallel vorbereitet und finalisiert, damit es unmittelbar im Anschluss an die Abschlagszahlungen gestartet werden kann.

Corona-Hilfsprogramme für Vereine

Hier (PDF-Datei) finden Sie ein Übersicht über die verschiedenen Hilfprogramme für Vereine.

Förderprogramme des Landes in der Corona Krise / Novemberhilfen

Bundesfinanzministerium / Bundeswirtschaftsministerium: Novemberhilfen

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) teilt die Informationen des BMF / BMWi zu den geplanten Abschlagszahlungen der Novemberhilfen mit:

  1. Soloselbständige erhalten eine Abschlagszahlung von bis zu 5.000 Euro; andere Unternehmen erhalten bis zu 10.000 Euro.
  2. Die Antragstellung und Auszahlung erfolgt voll elektronisch über die Plattform https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html.
  3. Die Antragstellung startet in der letzten November-Woche 2020 (voraussichtlich 25. November 2020).
  4. Erste Auszahlungen der Abschlagszahlungen erfolgen ab Ende November 2020.
  5. Die Antragstellung erfolgt einfach und unbürokratisch. Um Missbrauch vorzubeugen werden Maßnahmen zur Sicherstellung der Identität des Antragstellers vorgesehen.

Das Verfahren der regulären Auszahlung der Novemberhilfen wird parallel vorbereitet und finalisiert, damit es unmittelbar im Anschluss an die Abschlagszahlungen gestartet werden kann.

Gebündelte Informationen für Firmen aus dem Rhein-Neckar-Kreis

Die Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises hat auf der Homepage des Landratsamts das umfangreiche Informationsangebot für Unternehmen aktualisiert. Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, Beschäftigte oder Selbstständige erhalten in übersichtlicher Form zahlreiche gebündelte Informationen rund um die Unterstützungsmöglichkeiten im Rahmen der Corona-Pandemie. Die Informationen werden fortlaufend aktualisiert und qualitätsgesichert. Die Seite ist unter folgendem Link abrufbar:

www.rhein-neckar-kreis.de/coronahilfe

Digital Jetzt

Digitale Technologien und Know-how entscheiden in der heutigen Arbeits- und Wirtschaftswelt über die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Damit der Mittelstand die wirtschaftlichen Potenziale der Digitalisierung ausschöpfen kann, unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit dem Programm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“.

Eine Antragstellung ist ab 07. September 2020 unter https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/digital-jetzt.html möglich.

Das Programm bietet finanzielle Zuschüsse und soll Firmen dazu anregen, mehr in digitale Technologien sowie in die Qualifizierung ihrer Beschäftigten zu investieren. Besonders ist, dass dieses Modul auch Investitionen in Soft- und Hardware unterstützt, insbesondere für die interne und externe Vernetzung des Unternehmens.

Zu Ihrer Informationen finden Sie hier (PDF-Datei) auch einen Flyer über alle "Förderprogramme des Landes in der Corona-Krise" .

Weitere Informationen zur Unterstützung von Unternehmen sind unter folgendem link des Rhein-Neckar-Kreises zu finden: 

https://www.rhein-neckar-kreis.de/start/wirtschaft/corona.html

 

Land stockt Corona-Überbrückungshilfe des Bundes auf

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau teilt mit: "Unternehmen und Soloselbständige können die Überbrückungshilfe Corona des Bundes in den nächsten Tagen beantragen.

Bereits ab heute können sich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer, die für die Unternehmen die Anträge einreichen müssen, auf der Antragsplattform

www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html registrieren. Das hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier heute (8. Juli) (8. Juli) in Berlin angekündigt. Die Abwicklung und Auszahlung der Hilfen übernehmen die Bundesländer.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm Überbrückungshilfe

  • Antragsberechtigt sind Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen mit bestimmten Einschränkungen hinsichtlich Größe und Umsatz, soweit sie ihre Geschäftstätigkeit in Folge der Corona-Krise anhaltend vollständig oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten.
  • Die Einstellung der Geschäftstätigkeit wird angenommen, wenn der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen ist

Förderfähig sind fortlaufende, im Förderzeitraum anfallende Fixkosten, beispielsweise Miete, Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, Reinigung und Hygienemaßnahmen, Finanzierungskosten.

- Personalkosten werden pauschal in Höhe von 10 Prozent der übrigen Fixkosten gefördert.
- Die Überbrückungshilfe besteht aus einem nicht rückzahlbaren Zuschuss und erstattet einen Anteil in Höhe von
• 80 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch,
• 50 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50 Prozent und 70 Prozent
• 40 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 40 Prozent und unter 50 Prozent
im jeweiligen Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat.

- Die maximale Förderung beträgt 150.000 Euro für drei Monate; bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten beträgt der maximale Erstattungsbetrag 9.000 Euro für drei Monate, bei Unternehmen bis zu zehn Beschäftigten 15.000 Euro für drei Monate. Diese maximalen Erstattungsbeträge können nur in begründeten Ausnahmefällen überschritten werden.

Weitere Informationen zum Programm und zur Antragstellung in Baden-Württemberg finden Sie unter:

wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/ueberbrueckungshilfe-corona/

Soforthilfeprogramm für Handwerker und Firmen

Um das Gesundheitssystem so gut wie möglich zu entlasten, muss eine schnelle Ausbreitung des Coronavirus verhindert werden. Zudem muss die Ansteckungsgefahr für Risikogruppen reduziert werden, da für diese eine Infektion gefährlicher ist als für einen Großteil der Bevölkerung. „Es ist daher unabdingbar, dass alle Menschen in unserer Region die Anweisungen unseres Gesundheitsamtes 
bezüglich einer Quarantäne befolgen und ihrer sozialen Verantwortung nachkommen“, appelliert Landrat Stefan Dallinger an alle Bürgerinnen und Bürger.  

In diesem Zusammenhang weist das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis darauf hin, dass Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz (IfSG) sowie die von allen Kommunen des Rhein-Neckar-Kreises erlassenen Allgemeinverfügungen Bußgelder und sogar Freiheitsstrafen nach sich ziehen können. Zum Beispiel kann eine Nichteinhaltung der Corona-Quarantäne den Tatbestand der Körperverletzung erfüllen, welcher mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bestraft wird.

Zuwiderhandlungen gegen behördlich angeordnete vollziehbare Verbote von Veranstaltungen und sonstigen Ansammlungen können mit Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafen bestraft werden (§ 75 Abs. 1 Nr. 1 IfSG). 

Vorsätzliche oder fahrlässige Zuwiderhandlungen gegen sonstige vollziehbare Anordnungen nach § 28 Abs. 1 S. 1 IfSG (Schließungen von Einrichtungen, Betrieben usw.) stellen Ordnungswidrigkeiten dar, die mit Geldbußen bis zu 25.000 Euro geahndet werden (§ 73 Abs. 1a Nr. 6 IfSG).

Dies gilt jeweils auch für Zuwiderhandlungen gegen vollziehbare Anordnungen der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung - CoronaVO) 
„Wir alle wissen, dass die bislang beschlossenen Maßnahmen harte Einschnitte in das Leben von uns allen darstellen. Doch sie dienen einzig und allein dem Schutz der Bevölkerung vor einer weiteren dynamischen Ausbreitung des Coronavirus – und deshalb müssen sich auch alle daranhalten“, so Landrat Dallinger.

Die Stabsstelle Wirtschaftsförderung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis hat auf der Homepage des Rhein-Neckar-Kreises unter www.rhein-neckar-kreis.de ein umfangreiches Informationsangebot für Firmen und Unternehmen aufgebaut. Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, Beschäftigte oder Selbstständige erhalten in übersichtlicher Form zahlreiche gebündelte Informationen rund um die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten im Rahmen der Coronapandemie. Die Informationen werden fortlaufend aktualisiert und qualitätsgesichert.

Die Seite ist unter diesem Link abrufbar: https://www.rhein-neckar-kreis.de/coronahilfe

Darüber hinaus können sich Unternehmen bei wirtschaftsbezogenen Fragestellungen ab sofort an die Hotline der Stabsstelle Wirtschaftsförderung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis wenden.

Die Hotline ist erreichbar von Montag bis Freitag von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr unter Telefonnummer: 06221 522 2167 oder Telefonnummer: 06221 522 2467.

Mit dem Soforthilfeprogramm des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau werden gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen und Angehörige der Freien Berufe, die sich unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befinden und massive Liquiditätsengpässe erleiden, mit einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss unterstützt.

Die Richtlinie "Soforthilfe Corona" finden Sie hier (PDF-Datei).

Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt für drei Monate insgesamt bis zu:

  • 9.000 Euro für antragsberechtigte Soloselbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten,
  • 15.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten,
  • 30.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten.

Anträge auf Soforthilfe können ab Mittwochabend ausschließlich und damit bürokratiearm in einem vollelektronischen Prozess online gestellt werden.

Das Beantragungsverfahren läuft in zwei einfachen Schritten wie folgt ab:

  • Die Antragsformulare finden Sie hier. (PDF-Datei)
  • Als zweiter Schritt erfolgt die Einreichung der Anträge dann über einen Upload auf der zentralen Landingpage der Kammerorganisation www.bw-soforthilfe.de . Diese werden dann an die zuständige Kammer zur Bearbeitung weitergeleitet.

Die IHKs und Handwerkskammern übernehmen die Plausibilitätsprüfung der eingegangenen Anträge und leiten diese zum finalen Entscheid und zur Auszahlung der Hilfen an die L-Bank weiter.

Unterstützung von Privatpersonen

Nachdem es für Firmen und Unternehmen bereits seit einigen Wochen Soforthilfeprogramme gibt, hat die Landesregierung nun auch Entschädigungen (gem. §56 Infektionsschutzgesetz) für Privatpersonen die aufgrund der Corona-Krise finanzielle Einbußen hinnehmen bereitgestellt.

Privatpersonen die während der Corona-Krise ihrer Erwerbstätigkeit nicht nachgehen können, können sich unter www.ifsg-online.de die Antragsformulare sowie weitere wichtige Infos anschauen bzw. downloaden

Wirtschaftsförderung des Landes Baden-Württemberg

Hier (PDF-Datei) finden Sie einen Flyer, der die Wirtschaftsförderungen des Landes Baden-Württemberg zusammenfasst.

Nachbarschaftshilfe in Zeiten von Corona

Nachbarschaftshilfe – noch nie war sie so wertvoll wie heute, denn das Coronavirus macht auch vor unserer Nachbarschaft und im sozialen Umfeld nicht halt.

Darum ruft die Gemeinde Dielheim alle Mitbürgerinnen und Mitbürger zur Solidarität miteinander auf. Nicht alle Mitmenschen können jetzt organisieren, was zu organisieren ist. Dabei denkt man an Menschen, die auf Grund ihres Alters oder aus anderen Gründen ein erhöhtes Risiko für einen schwerwiegenden Krankheitsverlauf haben und gerade jetzt auf die Hilfe anderer angewiesen sind.

„Bieten Sie diesem Personenkreis Hilfe bei Besorgungen und Einkäufen an“, appellieren Bürgermeister Thomas Glasbrenner und der Gemeinderat an die Bürgerinnen und Bürger und hoffen auf möglichst viele Zeichen der Solidarität. Tätige Nachbarschaftshilfe war in Dielheim schon immer ein großes Thema, auch außerhalb dieser schwerwiegenden und belastenden Zeit. Oftmals fand tätige Hilfe auch als Selbstverständlichkeit im Verborgenen statt, ohne viel Aufhebens daraus zu machen. Vielfach wurde aber auch in der Vergangenheit die bestehende Gemeinde-Plattform „Bürger helfen Bürgern“ genutzt. Eine Hilfsbörse im Mitteilungsblatt, mit der Möglichkeit, um als Helfender Dienste anzubieten oder persönliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Aktuell wird dort sogar die Übernahme von Kleinreparaturen im Haushalt bedürftiger Bürgerinnen und Bürger angeboten.

Gerne steht das Rathaus zur telefonischen Kontaktaufnahme oder Angebotsvermittlung während den bekannten Dienstzeiten zur Verfügung Telefonnummer: 06222 78121 Sekretariat und Telefonnummer: 06222 78152 Hauptamt).

Auch die Ministranten von „St.Cyriak“ Dielheim, in normalen Zeiten beim „Dienst am Altar“ zu finden, haben sich momentan dem „Dienst am Nächsten verschrieben“. Mit ihrem Hilfsprojekt unter dem Slogan „Uns schickt der Himmel“ kümmern sie sich um Einkäufe und Besorgungen oder erledigen Botengänge. Kontaktaufnahme ist über das Pfarrbüro unter der Telefonnummer: 06222 71983 möglich; dienstags und freitags von 10:00 bis 11:30 Uhr sowie donnerstags von 16:00 bis 17.00 Uhr. Die Ministranten rufen dann zurück und nehmen die Bestellungen oder Wünsche entgegen.

Wissenswertes und Tipps für Familien

Regelungen zum Besuch von Kinderspielplätzen

Zwischen Personen ist, wo immer dies möglich ist, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Ansonsten gelten die allgemeinen Regelungen der CoronaVerordnung des Landes. Die Übertragung des neuen Coronavirus erfolgt in erster Line über den Luftweg. Deshalb ist das Abstandsgebot eine zentrale Maßnahme bei der Verringerung des Infektionsrisikos. Dies kann von Erwachsenen und Kindern ab dem Grundschulalter auch weitgehend eingehalten werden, jüngere Kinder können dies erfahrungsgemäß nur bedingt (s.a. CoronaVO § 3 Abs. 1: „wo immer möglich“).

Die zulässige Höchstzahl der Kinder auf dem Spielplatz ist auf maximal ein Kind pro 10 qm Gesamtfläche begrenzt. Deshalb soll die Zugangsbegrenzung mit durchschnittlich maximal einem Kind je 10 m² Spielplatzfläche die möglichen Kontakte und damit das Infektionsrisiko reduzieren. 10 m² Außengelände je Kind entsprechen auch der Empfehlung des Landesjugendamtes für die Kindertagesbetreuung. Erwachsene Begleitpersonen werden nicht in die maximale Belegungszahl eingerechnet, da sie sich oft am Rande des Spielgeländes aufhalten bzw. beim Spielen mit dem Kind aus dem eigenen Haushalt keinen Abstand einhalten müssen. Städten und Gemeinden wird empfohlen, die Fläche und zulässige Höchstzahl von Kindern, die auf dem jeweiligen Spielplatz erlaubt sind im Rahmen eines Aushangs auszuweisen.

Der Spielplatz darf nur von Kindern in Begleitung von Erwachsenen genutzt werden. Die Benutzung von Spielplätzen durch Kinder ist nur unter Aufsicht der Eltern oder Betreuungspersonen zulässig, um auch unter infektionspräventiven Gesichtspunkten eine verantwortungsvolle Nutzung der Spielplätze durch die Kinder zu gewährleisten. Aus infektionshygienischer Sicht reduziert der Aufenthalt im Freien das Infektionsrisiko gegenüber dem in geschlossenen Räumen, weil die stärkere Luftbewegung einen deutlichen Verdünnungseffekt auf die ausgeatmeten potentiell infektiösen Tröpfchen bewirkt. Weitergehende Maßnahmen wie z.B. das Verbot der gemeinsamen Nutzung von Sandspielzeug sind nicht sinnvoll, da ein solcher Übertragungsweg nach derzeitigem Kenntnisstand keine wesentliche Relevanz besitzt.

Eine Geschichte für Kindergartenkinder

Ausmalbild Regenbogen

Hinweise zu Trauungen und Bestattungen

Trauungen

Das Standesamt Dielheim muss die Besucherzahlen bei Eheschließungen wieder einschränken

Aufgrund der derzeitigen Coronasituation ist es auch beim Standesamt, hier insbesonders bei den Eheschließungen notwendig die Anzahl der Teilnehmer zu beschränken.

Somit ist eine Eheschließung momentan nur noch mit Brautpaar, Trauzeugen und Standesbeamten möglich.

Sollte es in nächster Zeit wieder allgemeine Lockerungen bei den Kontaktbeschränkungen geben, wird auch das Standesamt dies bei den Teilnehmerzahlen wieder berücksichtigen.

Bestattungen

Bestattungen in der Leichenhalle sind unter Einhaltung des Infektionsschutzkonzeptes (siehe Aushang an den jeweiligen Eingängen) wieder möglich.

Bestattungen, Urnenbeisetzungen und Totengebete unter freiem Himmel sind unbeschadet weiterer ortspolizeilicher Vorgaben mit höchstens 500 Teilnehmenden zulässig. Bestatter und weitere Mitarbeiter sind hierbei nicht mitzuzählen, sofern sie mit der Trauergemeinde nicht in unmittelbaren Kontakt kommen.

Infobereiche