Corona: Gemeinde Dielheim

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Aktuelle Verordnungen des Landes Baden-Württemberg (Stand 13.02.2021)

Aktuelle Verordnungen des Landes Baden-Württemberg

Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnungen über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert.
Die Änderungen treten ab dem 15. Februar 2021 bzw. ab dem 22. Februar 2021 in Kraft.

Corona-Verordnung des Landes in der ab 15. Februar 2021 gültigen Fassung (PDF-Datei)

Corona-Verordnung des Landes in der ab 22. Februar 2021 gültigen Fassung (PDF-Datei)

Die landesweiten Ausgangsbeschränkungen werden zum 11. Februar 2021 aufgehoben. Damit setzt das Land ein Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Mannheim um.

Die Gesundheitsämter vor Ort können nächtliche Ausgangsbeschränkungen von 21 bis 5 Uhr per Allgemeinverfügung umsetzen, wenn die 7-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner sieben Tage in Folge in einem Land- oder Stadtkreis bei einem diffusen Infektionsgeschehen überschritten ist und bei Berücksichtigung aller bisher getroffenen anderen Schutzmaßnahmen die wirksame Eindämmung der Verbreitung von Erkrankungen mit dem Coronavirus ansonsten gefährdet ist. Dies ist nicht über die Corona-Verordnung geregelt, sondern über einen Erlass des Sozialministeriums. 

Die Allgemeinverfügung für den Rhein-Neckar-Kreis ist unter der Adresse www.rhein-neckar-kreis.de/bekanntmachungen veröffentlicht.

Pressemitteilung des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis vom 11. Februar 2021 / Allgemeinverfügung

Gemeinsame Pressemitteilung des Rhein-Neckar-Kreises, der Stadt Mannheim und des Neckar-Odenwald-Kreises:

Erlass des Landes Baden-Württemberg wird nach einheitlichen Maßstäben in der Region umgesetzt – Nächtliche Ausgangsbeschränkungen in allen drei Kreisen mit einer Inzidenz über 50 und diffusem Infektionsgeschehen

Das Sozialministerium Baden-Württemberg hat nach der Aufhebung der landesweiten Ausgangsbeschränkungen zum 11. Februar 2021 per Erlass verfügt, dass die Gesundheitsämter vor Ort nächtliche Ausgangsbeschränkungen von 21 bis 5 Uhr per Allgemeinverfügung umsetzen müssen, wenn die 7-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner sieben Tage in Folge in einem Land- oder Stadtkreis bei einem diffusen Infektionsgeschehen überschritten ist und bei Berücksichtigung aller bisher getroffenen anderen Schutzmaßnahmen die wirksame Eindämmung der Verbreitung von Erkrankungen mit dem Coronavirus ansonsten gefährdet ist.

Die Stadt Mannheim, der Neckar-Odenwald-Kreis und der Rhein-Neckar-Kreis werden entsprechend dieser Vorgaben Allgemeinverfügungen erlassen. Ab Freitag, 12.02.2021, 0 Uhr, werden in Mannheim und den beiden Landkreisen deshalb nächtliche Ausgangsbeschränkungen in der Zeit von 21 bis 5 Uhr gelten. Damit wird der Erlass des Landes nach einheitlichen Maßstäben in der Region umgesetzt.

Die Landräte Stefan Dallinger und Achim Brötel sowie Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz halten es für wichtig, dass die Maßnahmen, die vom Sozialministerium verfügt wurden, in der Region einheitlich umgesetzt werden. Leider ende die Einheitlichkeit aufgrund der unterschiedlichen Landesregelungen aber an den jeweiligen Landesgrenzen, was das Verständnis und die Akzeptanz mindere.

Die Allgemeinverfügung für den Rhein-Neckar-Kreis ist unter der Adresse www.rhein-neckar-kreis.de/bekanntmachungen veröffentlicht.

Regelung für den Lockdown in Baden-Württemberg auf einen Blick

Hier finden Sie eine Übersicht zu den aktuellen Regelungen für den Lockdown in Baden-Württemberg.

Übersicht der geschlossenen und offenen Einrichtungen oder Aktivitäten

Hier (PDF-Datei) finden Sie eine Übersicht der geschlossenen und offenen Einrichtungen oder Aktivitäten.

CoronaVO Absonderung vom 10.01.2021

Corona-Verordnung Absonderung (PDF-Datei)–  Stand 10.01.2021 - einheitliche Quarantäne und Isolationsregeln festgelegt

 

Verschärfung CoronaVO - Allgemeinverfügung des Gesundheitsamts

Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises hat mit sofortiger Wirkung eine Allgemeinverfügung zur Umsetzung weiterer Maßnahmen (PDF-Datei) erlassen. Inhalt ist im Wesentlichen, dass auch in Warteschlangen eine Maske zu tragen ist. Den Text können Sie hier (PDF-Datei)nachlesen.

Zweite Verordnung zur Änderung der CoronaVO Angebote Kinder- und Jugendarbeit (PDF-Datei)

 

Aktuelle Pressemitteilungen

Erweitertes Impfangebot in Baden-Württemberg

Folgende Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren sind in Baden-Württemberg seit 22. Februar 2021 aus der Stufe 2 der STIKO-Empfehlungen zusätzlich zu den bisherigen Personengruppen der Priorität 1 impfberechtigt:

  • Personen mit Down-Syndrom (Trisomie 21)
  • Personen mit hohem oder erhöhtem Expositionsrisiko in medizinischen Einrichtungen, dazu zählen:
    • Krankenhaus- und Praxispersonal (auch Zahnarztpraxen), Heilmittelerbringer (z. B. Physio-, Ergotherapie, Podologie).
    • Personal der Blut- und Plasmaspendedienste mit Patientenkontakt.
    • Abstrichzentren mit Patientenkontakt.
    • Personal des öffentlichen Gesundheitsdienstes mit Patientenkontakt.
    • Mitarbeitende der Einsatzdienste von Hausnotrufanbietern.
    • Personal in Justizvollzugsanstalten sowie der forensischen Psychiatrie.
    • Personal in der stationären Suchtbehandlung bzw. -rehabilitation.
    • Umfasst sind jeweils auch Auszubildende und Studierende mit unmittelbarem Patientenkontakt.
  • Personen in Institutionen mit einer Demenz oder geistigen Behinderung
    • Demenz: Grundsätzlich über Impfungen nach Priorität 1 gemäß § 2 Corona-Impfverordnung in Pflegeheimen abgedeckt.
    • Geistige Behinderung: in besonderen Wohnformen der Behindertenhilfe sowie in Werkstätten und Förderstätten für behinderte Menschen, in ambulant betreuten gemeinschaftlichen Wohnformen der Behindertenhilfe.
  • Tätige in der ambulanten oder stationären Versorgung von Personen mit Demenz oder geistiger Behinderung
  • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, hauptamtlich in Einrichtungen und aufsuchenden Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe und als Schullehrkräfte/Mitarbeitende an Schulen mit unmittelbarem Kontakt zu Kindern/Schülerinnen und Schülern sowie weiteren zu betreuenden Personen tätig sind, sowie die Auszubildenden und Studierenden, die im Rahmen der Ausbildung in entsprechenden Einrichtungen tätig sind. Damit sind etwa auch Lehrkräfte und Erzieherinnen und Erzieher an den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ), Schulsozialpädagogen und vergleichbares Personal gemeint.

Landratsamt unterstützt die Landesregierung bei der Umsetzung der Teststrategie: Gesundheitsamt bietet ab 22. Februar in Reilingen kostenlose Schnelltests für Lehr-, Kita- und Kindertagespflegepersonal an

Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, bietet ab Montag, 22. Februar, kostenlose Schnelltests für Lehr-, Kita- und Kindertagespflegepersonal in seinem Test-Center in Reilingen (Wilhelmstraße 86, 68799 Reilingen) an. Pro Tag kann dort bei bis zu 70 Personen der berechtigten Berufsgruppen mittels eines Antigen-Schnelltests in kürzester Zeit überprüft werden, ob eine aktuelle Infektion mit dem Coronavirus wahrscheinlich ist. Zeitfenster für diese Testungen sind werktäglich von 15.30 bis 18 Uhr und an Wochenenden von 12.30 bis 15 Uhr. Termine können ab Samstag, 20. Februar, unter der Nummer 06221/522-1881 vereinbart werden.

Das Landratsamt unterstützt durch die Bereitstellung der Testinfrastruktur in Reilingen das Land Baden-Württemberg bei der Umsetzung der von der Landesregierung angekündigten Teststrategie für Lehr- und Erziehungspersonal. Mittels eines Nasen-Rachen-Abstrichs kann der Schnelltest innerhalb von 15 bis 30 Minuten Auskunft über eine aktuelle Infizierung geben. Es handelt sich bei diesem Angebot ausdrücklich nicht um eine allgemeine Testung der Bevölkerung. „Die Zahl der Antigen-Schnelltests, die wir pro Tag durchführen können, ist begrenzt, weil in unserem Test-Center ja vorranging die PCR-Testungen stattfinden“, erklärt der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Andreas Welker. „Damit gewährleisten wir für den Kreis allerdings eine Notversorgung mit Antigen-Schnelltests, wenn über die örtlichen Strukturen im Einzelfall Tests nicht möglich sind“, sagt Welker weiter. Die Terminvergabe erfolgt ausschließlich über die Corona-Hotline 06221/522-1881. Ohne Voranmeldung gibt es vor Ort daher auch keinen Antigen-Schnelltest – zudem muss der Berechtigungsschein für die Testung, den die Personen der genannten Berufsgruppen über ihre Arbeitgeber erhalten, mitgebracht werden.

Die Station ist als Drive-In konzipiert. Die Personen fahren im Auto durch die Teststraße und erhalten danach einen Zugriffscode, über den sie online das Ergebnis des Antigen-Schnelltests erhalten. Fällt dieses positiv aus, ist die Person verpflichtet, sich unverzüglich in Quarantäne zu begeben und einen PCR-Bestätigungstest durchführen zu lassen. Ist das Antigen-Schnelltest-Ergebnis negativ, ist die getestete Person mit großer Wahrscheinlichkeit nicht infektiös; die Aussagekraft hierfür liegt bei ca. 90 bis 95 Prozent. „Diese Tests garantieren allerdings keine hundertprozentige Sicherheit und stellen nur eine Momentaufnahme dar“ betont Dr. Welker. Auch bei einem negativen Testergebnis gelten also in jedem Fall weiterhin die vier AHAL-Regeln: Abstand halten, Hygiene-Maßnahmen beachten, geeignete Schutzmasken tragen, regelmäßig lüften.

Über Impfzentren und Mobile Impfteams wurden im Rhein-Neckar-Kreis und der Stadt Heidelberg bereits über 57 000 Impfungen durchgeführt

Pressemitteilung des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis vom 22. Februar 2021

Ab dieser Woche können hier deutlich mehr Menschen geimpft werden

Mit einer positiven Nachricht starten die vier Impfzentren in Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis in die Woche: „Es geht aufwärts, was die Impfstoffversorgung und die Zahl der Impfangebote in den Impfzentren betrifft“, freut sich die Dezernentin für Ordnung und Gesundheit des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss. Aufgrund der momentan zugesagten Impfstofflieferungen rechnet das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis damit, ab dieser Woche deutlich mehr verimpfen zu können als bislang: Im Zentralen Impfzentrum (ZIZ) in PHV sind ab sofort mehr als 1000 Impfungen pro Tag geplant, im Kreisimpfzentrum (KIZ) Weinheim etwa 400 pro Tag, im KIZ Sinsheim circa 300 pro Tag und im KIZ in Heidelberg-Pfaffengrund (betrieben von der Stadt Heidelberg) sind es rund 150 pro Öffnungstag.

Schon ab dieser Woche sollen die täglich zur Verfügung stehenden Impftermine nochmals erweitert werden. Das hängt auch damit zusammen, dass mit dem Impfstoff des Herstellers AstraZeneca ab sofort ein weiteres wirksames Vakzin verfügbar ist und verimpft werden kann. „Wir wissen natürlich um die Vorbehalte gegenüber dem AstraZeneca-Impfstoff aufgrund der aktuellen Berichterstattung“, sagt Dr. Rainer Schwertz, Leiter des Gesundheitsamtes des Rhein-Neckar-Kreises, der die Kritikpunkte jedoch nicht nachvollziehen kann: „Aus medizinischer Sicht ist der Impfstoff bei einer guten Wirksamkeit gegen den aktuell in Deutschland vorherrschenden Virustyp als sicher anwendbar zu bewerten.“  Von der Ständigen Impfkommission (STIKO) wird der Impfstoff von AstraZeneca wie die beiden anderen als wirksamer Impfstoff empfohlen. Klar ist also: Der von der Europäischen Arzneimittel-Agentur zugelassene Impfstoff von AstraZeneca ist kein Impfstoff zweiter Klasse, im Gegenteil: Auch dieser Impfstoff zeigt eine gute Wirksamkeit, um schwere Erkrankungen bei einer Infektion mit Sars-CoV 2 zu verhindern.

Unterdessen schreitet die Zahl der geimpften Menschen weiter voran. Stand gestern Abend, 21. Februar, wurden in den insgesamt vier Impfzentren bereits 57 439 Impfungen durchgeführt. 37 138 Personen haben ihre Erstimpfung erhalten und somit 20 301 Personen auch schon ihre Zweitimpfung. Letztere gelten als „durchgeimpft“ und mit einem guten Schutz gegen einen schwereren Covid-19-Infektionsverlauf ausgestattet. In der Gesamtzahl von 57 439 Impfungen sind auch diejenigen enthalten, die durch die Mobilen Impfteams durchgeführt wurden. Im Rhein-Neckar-Kreis wurden bereits 86 von 87 stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen durch Mobile Impfteams angefahren und 11 165 Bewohnende sowie Mitarbeitende erstgeimpft (Heidelberg: 1949 Menschen in 15 Einrichtungen), die Zweitimpfung haben bereits 5721 Personen in 48 Heimen erhalten. Die Erstimpfungen in 15 Heidelberger Pflegeheimen sind seit 6. Februar abgeschlossen, zweitgeimpft worden sind in Heidelberger Heimen bereits 888 Menschen. „Stand heute gehen wir davon aus, dass die Impfungen in den stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen im Rhein-Neckar-Kreis bis Mitte März abgeschlossen sind“, sagt Christoph Schulze, ärztlicher Leiter der vom Rhein-Neckar-Kreis betriebenen Impfzentren.

Um noch mehr mobilitätseingeschränkte Personen in den Kommunen impfen zu können, plant das Sozialministerium Baden-Württemberg übrigens Vor-Ort-Impfungen in den Kommunen – bislang ist allerdings noch nicht klar, wann diese flächendeckend starten. „Das Land Baden-Württemberg befindet sich hierzu im Austausch mit den kommunalen Landesverbänden; auch wir stehen diesbezüglich schon mit den Städten und Gemeinden im Kreis im Austausch“, so Gesundheitsdezernentin Kuss.

Hintergrund:

Das Zentrale Impfzentrum (ZIZ) in PHV sowie die Kreisimpfzentren (KIZ) in Weinheim und Sinsheim werden vom Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das KIZ in Heidelberg-Pfaffengrund wird von der Stadt Heidelberg jeweils im Auftrag des Landes Baden-Württemberg betrieben.

Weitere Informationen zu den Impfzentren finden sich unter www.rhein-neckar-kreis.de/impfzentren sowie www.heidelberg.de/hd,Lde/impfen+in+heidelberg.html.

 

Gesundheitsamt: Verlängerte Quarantäne für mit Coronavirus-Varianten infizierte Personen und enge Kontaktpersonen (Kategorie 1)

Gleich nachdem im Rhein-Neckar-Kreis Ende vergangener Woche erste Varianten des Coronavirus nachgewiesen worden waren, hat das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, für positiv getestete Personen, die mit einer Variante des Coronavirus infiziert sind, die Quarantänezeit von 10 auf 14 Tage erhöht. Gleiches gilt für Kontaktpersonen der Kategorie 1. Diese sind zudem verpflichtet, am siebten Tag ihrer Quarantäne, sich mittels PCR-Test auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen zu lassen.

„Für diese und andere Virusvarianten gilt, dass sich der Schweregrad der Erkrankung und die Übertragbarkeit im Vergleich zum normalen Coronavirus möglicherweise verändern können. Weiterhin besteht das Risiko, dass die Wirksamkeit der aktuell verwendeten Impfstoffe gegen die neuen Varianten abnimmt, weil die durch die Impfung gebildeten neutralisierenden Antikörper gegen das veränderte Virus schlechter schützen. Diese Phänomene werden derzeit in zahlreichen wissenschaftlichen Studien weiter untersucht“, erklärt der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Andreas Welker, die neuen Maßnahmen, über die Betroffene in ihren Bescheiden informiert werden.

Dem Gesundheitsamt sind aktuell 99 positiv auf SARS-CoV-2 getestete Fälle bekannt, bei denen Varianten festgestellt wurden (Stand: 4. Februar 2021, nachmittags). Die Fälle verteilen sich auf verschiedene Kommunen im Rhein-Neckar-Kreis und die Stadt Heidelberg. In 21 Fällen wurde dabei die sogenannte südafrikanische Variante und in 21 Fällen die britische Variante des Coronavirus detektiert. Bei den restlichen Fällen steht der Nachweis, um welche Virusvariante es sich konkret handelt, noch aus.

Die Dynamik der Verbreitung von SARS-CoV-2-Virusvarianten wird durch das Robert Koch-Institut (RKI) in einigen Staaten als besorgniserregend eingestuft. Die baden-württembergische Landesregierung hatte am vergangenen Wochenende angekündigt, künftig die Proben aller positiven Corona-Tests auf Varianten untersuchen lassen. Dafür sollen die Test-Labore laut dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg positive Proben künftig an die Labore der Universitätsklinika des Landes weiterleiten. „Damit bekommen wir einen Überblick über die Ausbreitung der neuen Virusvarianten im Land und können sie besser kontrollieren und überwachen“, hatte Gesundheitsminister Manne Lucha am Samstag, 30. Januar, erklärt.

Gesundheitsamt: Corona-Hotline ab Montag, 8. Februar, mit neuen Erreichbarkeitszeiten / Zuständig für Fragen rund um das Coronavirus und die Vergabe von Testtickets

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für den Stadtkreis Heidelberg zuständig ist, passt die Zeiten für die sogenannte Corona-Hotline der gesunkenen Nachfrage an. Ab Montag, 8. Februar, ist das seit über einem Jahr eingerichtete Infotelefon unter der Nummer Telefonnummer: 06221 522-1881 werktags von 07:30 bis 16:00 Uhr erreichbar, samstags und sonntags jeweils von 10:00 bis 14:00 Uhr.

„Wir haben festgestellt, dass das Anrufaufkommen gerade am späten Nachmittag und frühen Abend sowie an den Wochenenden deutlich geringer geworden ist“, erklärt der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Andreas Welker. Wer befürchtet, sich mit SARS-CoV-2 infiziert zu haben oder andere Fragen rund um das Coronavirus hat, kann die Expertinnen und Experten des Gesundheitsamtes aber weiterhin täglich erreichen. Zusätzlich wird dort auch abgeklärt, ob eine Testung auf das Virus sinnvoll ist. Alle Personen, die in einem der kreiseigenen Testzentren getestet werden wollen, können nach wie vor die Corona-Hotline anrufen. Im Rahmen eines Gesprächs und einer Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Voraussetzungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. Anschließend erhält die Person einen Code und einen Termin bei einem Testzentrum in räumlicher Näher ihres Wohnortes.

Weitere Infos zum Thema gibt es auch auf der Homepage des Landratsamtes unter www.rhein-neckar-kreis.de/coronavirus

Kreisimpfzentrum Sinsheim kann Betrieb am 15. Januar aufnehmen

Landrat Stefan Dallinger: Wir sind startklar und können mit den Impfungen beginnen
Kreisimpfzentrum Sinsheim kann Betrieb am 15. Januar aufnehmen / Termine über 116 177 oder www.impfterminservice.de

„Wir sind ab dem kommenden Freitag startklar und können mit den Impfungen beginnen“, sagt Landrat Stefan Dallinger beim Presse-Vor-Ort-Termin am 13. Januar 2021 im Kreisimpfzentrum (KIZ) Sinsheim. Am 15. Januar könnten die beiden KIZ in Sinsheim und Weinheim den Betrieb aufnehmen. Das Land Baden-Württemberg hat den Start der Kreisimpfzentren am 22. Januar 2021 vorgesehen. Impftermine an den beiden KIZ sind ab dem 19. Januar 2021 ausschließlich über www.impfterminservice.de oder die Tel. Telefonnummer: 116 117 buchbar.

In Sinsheim: Kombination aus Abstrich- und Impfzentrum

Den Gebäudekomplex Breite Seite 3 in Sinsheim hat der Rhein-Neckar-Kreis bereits zur Unterbringung von geflüchteten Menschen angemietet. Bereits vor den Planungen des Landes Baden-Württemberg Zentrale Impfzentren und Kreisimpfzentren zu errichten, war klar, dass hier zumindest ein Abstrich- und ggf. auch ein Impfzentrum als Ersatz für das Testzentrum an der GRN-Klinik entstehen wird. Bereits am 10. Dezember 2020 ist dort das Corona-Testzentrum in Betrieb gegangen.

Vor rund zwei Monaten machten sich die Verantwortlichen des Rhein-Neckar-Kreises ein umfassendes Bild von der Liegenschaft im ehemaligen Parsa-Gebäudekomplex. Die ehemaligen Hallen wurden grundgereinigt, mit dem Innenausbau und der Installation der Arztkabinen wurde begonnen. Bereits vor Weihnachten war der Innenausbau abgeschlossen. Anschließend folgten Möblierung, Betriebsausstattung und die Elektroarbeiten. Parallel dazu entstanden die notwendigen Sicherheits-, Logistik- und Entsorgungskonzepte.

Impfzentrum nach dem Einbahnstraßenprinzip konzipiert

"Es gab sehr viele Details zu beachten, um einen möglichst reibungslosen Ablauf und eine leistungsfähige Infrastruktur zu gewährleisten. Alle Beteiligten gingen diese Herausforderungen mit unglaublich hohem Engagement an. Dabei bewährte sich, dass wir durch die Zusammenarbeit im operativen Stab des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis gut aufeinander eingespielt sind und vieles auf dem sogenannten kurzen Dienstweg schnell und pragmatisch umgesetzt werden konnte", lobt Landrat Stefan Dallinger die Vorbereitungen. Die ärztliche Verantwortung für die beiden Impfzentren übernimmt Christoph Schulze. Er erläuterte bei einem Rundgang den Ablauf, der nach dem Einbahnstraßenprinzip konzipiert ist, damit die Impflinge möglichst wenig in Kontakt miteinander kommen.

Nach der Registrierung, wo unter anderem Termin (ohne bekommt man keinen Zutritt) und Impfberechtigung kontrolliert werden, geht es direkt weiter in eine Registrierungskabine. Hier werden die Daten der Impflinge erfasst. Danach findet eine Gruppenaufklärung für bis zu 6 Personen in einer größeren Kabine statt, in der ein kurzes Informationsvideo über diese Schutzimpfung gegen das Coronavirus gezeigt wird. Anschließend geht es in eine Einzelkabine zu einem Arzt oder einer Ärztin. Wenn der Impfling schriftlich sein Einverständnis zur Impfung gegeben hat, kann er sich in die nächste Einzelkabine begeben, in welcher medizinisches Fachpersonal die Spritze mit dem Impfstoff verabreicht. Nach dem „Pieks“ sollen die Geimpften noch in einem Wartebereich Platz nehmen – im Fall gesundheitlicher Beschwerden steht ein Sanitätsbereich zur Verfügung. Christoph Schulze rechnet mit rund 45 Minuten bis der Impfvorgang von der Registrierung bis zum Verlassen des Beobachtungsraumes abgeschlossen ist.

„Ich freue mich, dass Sinsheim auch ein Stück zur Verbesserung der Situation beitragen kann, weshalb wir die Einrichtung eines Impfzentrums von Anfang an sehr unterstützt haben“, so der Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt, Jörg Albrecht und sagt weiter: „Gleichzeitig bitte ich um Verständnis dafür, dass die Verantwortlichen aus nahvollziehbaren Gründen nicht gleich einen reibungslosen Ablauf garantieren können. Aber jeder wird sein Bestes geben. Jedenfalls ist das für mich ein großartiger Lichtblick hin zu einer normalen Welt. Haben wir Achtung, Respekt und Wertschätzung für die Akteure übrig.“

Bis zu 500 Impfungen pro Tag

Geplant sind bis zu 500 Impfungen pro Tag, jeweils von Montag bis Sonntag in der Zeit von 7:00 bis 21:00 Uhr. Dafür ist ein Betrieb in zwei Schichten vorgesehen. Um die personalintensive Aufgabe erledigen zu können, haben das Land Baden-Württemberg und der Rhein-Neckar-Kreis einen Aufruf gestartet, damit Interessierte, die in den Impfzentren mitarbeiten wollen, sich melden können. „Die vielen Bewerbungen haben uns überwältigt“, dankte der Landrat den hilfsbereiten Menschen und bat nochmals darum, sich impfen zu lassen.

Impfberechtigung wird im KIZ geprüft

Weitere impfberechtigte Personen können ab sofort via Internet (www.impfterminservice.de) oder telefonisch (Telefonnummer: 116117) selbst einen freien Termin wählen und buchen. „Es macht aber keinen Sinn, sich einen Termin zu sichern, wenn man von der Priorisierung her noch nicht an der Reihe ist. Die Impfberechtigung wird in den Impfzentren geprüft und wenn sie nicht vorliegt, wird die Person auch nicht geimpft“, stellte der Leiter des KIZ in Sinsheim, Christoph Schulze, klar.

Kreisimpfzentrum Weinheim kann Betrieb am 15. Januar aufnehmen

Landrat Stefan Dallinger: Wir sind startklar und können mit den Impfungen beginnen

Termine über 116 177 oder www.impfterminservice.de

„Wir sind ab dem kommenden Freitag startklar und können mit den Impfungen beginnen“, sagt Landrat Stefan Dallinger beim Presse-Vor-Ort-Termin am 14. Januar 2021 im Kreisimpfzentrum (KIZ) Weinheim. Am 15. Januar könnten die beiden KIZ in Sinsheim und Weinheim den Betrieb aufnehmen. Das Land Baden-Württemberg hat den Start der Kreisimpfzentren am 22. Januar 2021 vorgesehen. Impftermine an den beiden KIZ sind ab dem 19. Januar 2021 ausschließlich über www.impfterminservice.de oder die Tel. 116 117 buchbar.

3-Glocken-Center in Weinheim
Den Gebäudekomplex 3-Glocken-Center, Bergstraße 49 – 47 in Weinheim hat der Rhein-Neckar-Kreis angemietet. Vor rund fünf Wochen machten sich die Verantwortlichen des Rhein-Neckar-Kreises ein erstes Bild von der Liegenschaft, noch bevor die Entscheidung des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg bekannt war, in diesem Gebäude in Weinheim ein KIZ einzurichten.
Die Halle wurde grundgereinigt, mit dem Innenausbau und der Installation der Arztkabinen wurde begonnen. Anschließend folgten Möblierung, Betriebsausstattung und die Elektroarbeiten. Parallel dazu entstanden die notwendigen Sicherheits-, Logistik- und Entsorgungskonzepte.

Impfzentrum nach dem Einbahnstraßenprinzip konzipiert
"Es gab sehr viele Details zu beachten, um einen reibungslosen Ablauf und eine leistungsfähige Infrastruktur zu gewährleisten. Alle Beteiligten gingen diese Herausforderungen mit unglaublich hohem Engagement an. Dabei bewährte sich, dass wir durch die Zusammenarbeit im operativen Stab des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis gut aufeinander eingespielt sind und vieles auf dem sogenannten kurzen Dienstweg schnell und pragmatisch umgesetzt werden konnte", lobt Landrat Stefan Dallinger die Vorbereitungen. Die ärztliche Leitung für die beiden Impfzentren übernimmt Christoph Schulze. Er erläuterte bei einem Rundgang den Ablauf, der nach dem Einbahnstraßenprinzip konzipiert ist, damit die Impflinge möglichst wenig in Kontakt miteinander kommen.

Nach der Registrierung, wo unter anderem Termin (ohne bekommt man keinen Zutritt) und Impfberechtigung kontrolliert werden, geht es direkt weiter in eine Registrierungskabine. Hier werden die Daten der Impflinge erfasst. Danach findet eine Gruppenaufklärung für bis zu 10 Personen in einer größeren Kabine statt, in der ein kurzes Informationsvideo über diese Schutzimpfung gegen das Coronavirus gezeigt wird. Anschließend geht es in eine Einzelkabine zu einem Arzt oder einer Ärztin. Wenn der Impfling schriftlich sein Einverständnis zur Impfung gegeben hat, kann er sich in die nächste Einzelkabine begeben, in welcher medizinisches Fachpersonal die Spritze mit dem Impfstoff verabreicht. Nach dem „Pieks“ sollen die Geimpften noch in einem Wartebereich Platz nehmen – im Fall gesundheitlicher Beschwerden steht ein Sanitätsbereich zur Verfügung. Christoph Schulze rechnet mit rund 45 Minuten bis der Impfvorgang von der Registrierung bis zum Verlassen des Beobachtungsraumes abgeschlossen ist.

"Ich freue mich, dass wir unser Netzwerk erfolgreich aktivieren konnten, um diesen Standort und damit diesen wichtigen Service für die Bürgerinnen und Bürger des nördlichen Rhein-Neckar-Kreises anzubahnen“, so der Oberbürgermeister der großen Kreisstadt Weinheim, Manuel Just.  Just betonte, dass die Stadt und der Rhein-Neckar-Kreis im Zuge der gesamten Pandemie seiner Ansicht nach sehr gut zum Wohle der Menschen zusammengearbeitet haben. Das Gesundheitsamt und das Landratsamt seien dabei "starke und wichtige Partner" der Großen Kreisstadt. Er hoffe nun, so der Oberbürgermeister, auf eine möglichst unbürokratische, bürgernahe und rasche Organisation der Impfungen.

Bis zu 1000 Impfungen pro Tag
Geplant sind bis zu 1000 Impfungen pro Tag, jeweils von Montag bis Sonntag in der Zeit von 7 bis 21 Uhr. Dafür ist ein Betrieb in zwei Schichten vorgesehen. Um die personalintensive Aufgabe erledigen zu können, haben das Land Baden-Württemberg und der Rhein-Neckar-Kreis einen Aufruf gestartet, damit Interessierte, die in den Impfzentren mitarbeiten wollen, sich melden können. „Die vielen Bewerbungen haben uns überwältigt“, dankte der Landrat den hilfsbereiten Menschen und bat nochmals darum, sich impfen zu lassen.

Impfberechtigung wird im ZIZ geprüft
Weitere impfberechtigte Personen können ab sofort via Internet (www.impfterminservice.de) oder telefonisch (116117) selbst einen freien Termin wählen und buchen. „Es macht aber keinen Sinn, sich einen Termin zu sichern, wenn man von der Priorisierung her noch nicht an der Reihe ist. Die Impfberechtigung wird in den Impfzentren geprüft und wenn sie nicht vorliegt, wird die Person auch nicht geimpft“, stellt der Leiter des KIZ in Weinheim, Christoph Schulze, klar.

Angebote der Dielheimer Gastronomie ab 02.11.2020

Nützliche Informationen und Telefonnummern

Corona-Hotline Gesundheitsamt Heidelberg

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für den Stadtkreis Heidelberg zuständig ist, passt die Zeiten für die sogenannte Corona-Hotline der gesunkenen Nachfrage an. Ab Montag, 8. Februar, ist das seit über einem Jahr eingerichtete Infotelefon unter der Nummer Telefonnummer:06221 522-1881 werktags von 07:30 bis 16:00 Uhr erreichbar, samstags und sonntags jeweils von 10:00 bis 14:00 Uhr. 

Weitere Infos zum Thema gibt es auch auf der Homepage des Landratsamtes unter www.rhein-neckar-kreis.de/coronavirus

Informationen zum Wochenmarkt während Corona

Hier (PDF-Datei)wurden alle wichtigen Informationen zum Wochenmarkt in Zeiten von Corona für Sie zusammengefasst.

Pressemitteilungen und erste Informationen zu den Dezemberhilfen

Novemberhilfe – Verfahren der Abschlagszahlung steht

Das Verfahren der Abschlagszahlung für die Novemberhilfe steht. Darauf haben sich Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzministerium geeinigt. Die Novemberhilfe mit einem Umfang von mehr als 10 Mrd. Euro bietet eine zentrale Unterstützung für Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die von den aktuellen Corona-Einschränkungen besonders betroffen sind. Damit das Geld schnell bei den Betroffenen ankommt, werden Abschlagszahlungen ab Ende November erfolgen.

Das Verfahren der Abschlagszahlung umfasst folgende Punkte:

Soloselbständige erhalten eine Abschlagszahlung von bis zu 5.000 Euro; andere Unternehmen erhalten bis zu 10.000 Euro.
Die Antragstellung und Auszahlung erfolgt voll elektronisch über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.
Die Antragstellung startet in der letzten November-Woche 2020 (voraussichtlich 25.11.).
Erste Auszahlungen der Abschlagszahlungen erfolgen ab Ende November 2020.
Die Antragstellung erfolgt einfach und unbürokratisch. Um Missbrauch vorzubeugen werden Maßnahmen zur Sicherstellung der Identität des Antragstellers vorgesehen.
Das Verfahren der regulären Auszahlung der Novemberhilfen wird parallel vorbereitet und finalisiert, damit es unmittelbar im Anschluss an die Abschlagszahlungen gestartet werden kann.

Corona-Hilfsprogramme für Vereine

Hier (PDF-Datei) finden Sie ein Übersicht über die verschiedenen Hilfprogramme für Vereine.

Förderprogramme des Landes in der Corona Krise / Novemberhilfen

Bundesfinanzministerium / Bundeswirtschaftsministerium: Novemberhilfen

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) teilt die Informationen des BMF / BMWi zu den geplanten Abschlagszahlungen der Novemberhilfen mit:

  1. Soloselbständige erhalten eine Abschlagszahlung von bis zu 5.000 Euro; andere Unternehmen erhalten bis zu 10.000 Euro.
  2. Die Antragstellung und Auszahlung erfolgt voll elektronisch über die Plattform https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html.
  3. Die Antragstellung startet in der letzten November-Woche 2020 (voraussichtlich 25. November 2020).
  4. Erste Auszahlungen der Abschlagszahlungen erfolgen ab Ende November 2020.
  5. Die Antragstellung erfolgt einfach und unbürokratisch. Um Missbrauch vorzubeugen werden Maßnahmen zur Sicherstellung der Identität des Antragstellers vorgesehen.

Das Verfahren der regulären Auszahlung der Novemberhilfen wird parallel vorbereitet und finalisiert, damit es unmittelbar im Anschluss an die Abschlagszahlungen gestartet werden kann.

Gebündelte Informationen für Firmen aus dem Rhein-Neckar-Kreis

Die Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises hat auf der Homepage des Landratsamts das umfangreiche Informationsangebot für Unternehmen aktualisiert. Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, Beschäftigte oder Selbstständige erhalten in übersichtlicher Form zahlreiche gebündelte Informationen rund um die Unterstützungsmöglichkeiten im Rahmen der Corona-Pandemie. Die Informationen werden fortlaufend aktualisiert und qualitätsgesichert. Die Seite ist unter folgendem Link abrufbar:

www.rhein-neckar-kreis.de/coronahilfe

Digital Jetzt

Digitale Technologien und Know-how entscheiden in der heutigen Arbeits- und Wirtschaftswelt über die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Damit der Mittelstand die wirtschaftlichen Potenziale der Digitalisierung ausschöpfen kann, unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit dem Programm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“.

Eine Antragstellung ist ab 07. September 2020 unter https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/digital-jetzt.html möglich.

Das Programm bietet finanzielle Zuschüsse und soll Firmen dazu anregen, mehr in digitale Technologien sowie in die Qualifizierung ihrer Beschäftigten zu investieren. Besonders ist, dass dieses Modul auch Investitionen in Soft- und Hardware unterstützt, insbesondere für die interne und externe Vernetzung des Unternehmens.

Zu Ihrer Informationen finden Sie hier (PDF-Datei) auch einen Flyer über alle "Förderprogramme des Landes in der Corona-Krise" .

Weitere Informationen zur Unterstützung von Unternehmen sind unter folgendem link des Rhein-Neckar-Kreises zu finden: 

https://www.rhein-neckar-kreis.de/start/wirtschaft/corona.html

 

Land stockt Corona-Überbrückungshilfe des Bundes auf

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau teilt mit: "Unternehmen und Soloselbständige können die Überbrückungshilfe Corona des Bundes in den nächsten Tagen beantragen.

Bereits ab heute können sich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer, die für die Unternehmen die Anträge einreichen müssen, auf der Antragsplattform

www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html registrieren. Das hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier heute (8. Juli) (8. Juli) in Berlin angekündigt. Die Abwicklung und Auszahlung der Hilfen übernehmen die Bundesländer.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm Überbrückungshilfe

  • Antragsberechtigt sind Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen mit bestimmten Einschränkungen hinsichtlich Größe und Umsatz, soweit sie ihre Geschäftstätigkeit in Folge der Corona-Krise anhaltend vollständig oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten.
  • Die Einstellung der Geschäftstätigkeit wird angenommen, wenn der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen ist

Förderfähig sind fortlaufende, im Förderzeitraum anfallende Fixkosten, beispielsweise Miete, Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, Reinigung und Hygienemaßnahmen, Finanzierungskosten.

- Personalkosten werden pauschal in Höhe von 10 Prozent der übrigen Fixkosten gefördert.
- Die Überbrückungshilfe besteht aus einem nicht rückzahlbaren Zuschuss und erstattet einen Anteil in Höhe von
• 80 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch,
• 50 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50 Prozent und 70 Prozent
• 40 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 40 Prozent und unter 50 Prozent
im jeweiligen Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat.

- Die maximale Förderung beträgt 150.000 Euro für drei Monate; bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten beträgt der maximale Erstattungsbetrag 9.000 Euro für drei Monate, bei Unternehmen bis zu zehn Beschäftigten 15.000 Euro für drei Monate. Diese maximalen Erstattungsbeträge können nur in begründeten Ausnahmefällen überschritten werden.

Weitere Informationen zum Programm und zur Antragstellung in Baden-Württemberg finden Sie unter:

wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/ueberbrueckungshilfe-corona/

Soforthilfeprogramm für Handwerker und Firmen

Um das Gesundheitssystem so gut wie möglich zu entlasten, muss eine schnelle Ausbreitung des Coronavirus verhindert werden. Zudem muss die Ansteckungsgefahr für Risikogruppen reduziert werden, da für diese eine Infektion gefährlicher ist als für einen Großteil der Bevölkerung. „Es ist daher unabdingbar, dass alle Menschen in unserer Region die Anweisungen unseres Gesundheitsamtes 
bezüglich einer Quarantäne befolgen und ihrer sozialen Verantwortung nachkommen“, appelliert Landrat Stefan Dallinger an alle Bürgerinnen und Bürger.  

In diesem Zusammenhang weist das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis darauf hin, dass Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz (IfSG) sowie die von allen Kommunen des Rhein-Neckar-Kreises erlassenen Allgemeinverfügungen Bußgelder und sogar Freiheitsstrafen nach sich ziehen können. Zum Beispiel kann eine Nichteinhaltung der Corona-Quarantäne den Tatbestand der Körperverletzung erfüllen, welcher mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bestraft wird.

Zuwiderhandlungen gegen behördlich angeordnete vollziehbare Verbote von Veranstaltungen und sonstigen Ansammlungen können mit Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafen bestraft werden (§ 75 Abs. 1 Nr. 1 IfSG). 

Vorsätzliche oder fahrlässige Zuwiderhandlungen gegen sonstige vollziehbare Anordnungen nach § 28 Abs. 1 S. 1 IfSG (Schließungen von Einrichtungen, Betrieben usw.) stellen Ordnungswidrigkeiten dar, die mit Geldbußen bis zu 25.000 Euro geahndet werden (§ 73 Abs. 1a Nr. 6 IfSG).

Dies gilt jeweils auch für Zuwiderhandlungen gegen vollziehbare Anordnungen der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung - CoronaVO) 
„Wir alle wissen, dass die bislang beschlossenen Maßnahmen harte Einschnitte in das Leben von uns allen darstellen. Doch sie dienen einzig und allein dem Schutz der Bevölkerung vor einer weiteren dynamischen Ausbreitung des Coronavirus – und deshalb müssen sich auch alle daranhalten“, so Landrat Dallinger.

Die Stabsstelle Wirtschaftsförderung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis hat auf der Homepage des Rhein-Neckar-Kreises unter www.rhein-neckar-kreis.de ein umfangreiches Informationsangebot für Firmen und Unternehmen aufgebaut. Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, Beschäftigte oder Selbstständige erhalten in übersichtlicher Form zahlreiche gebündelte Informationen rund um die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten im Rahmen der Coronapandemie. Die Informationen werden fortlaufend aktualisiert und qualitätsgesichert.

Die Seite ist unter diesem Link abrufbar: https://www.rhein-neckar-kreis.de/coronahilfe

Darüber hinaus können sich Unternehmen bei wirtschaftsbezogenen Fragestellungen ab sofort an die Hotline der Stabsstelle Wirtschaftsförderung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis wenden.

Die Hotline ist erreichbar von Montag bis Freitag von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr unter Telefonnummer: 06221 522 2167 oder Telefonnummer: 06221 522 2467.

Mit dem Soforthilfeprogramm des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau werden gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen und Angehörige der Freien Berufe, die sich unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befinden und massive Liquiditätsengpässe erleiden, mit einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss unterstützt.

Die Richtlinie "Soforthilfe Corona" finden Sie hier (PDF-Datei).

Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt für drei Monate insgesamt bis zu:

  • 9.000 Euro für antragsberechtigte Soloselbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten,
  • 15.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten,
  • 30.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten.

Anträge auf Soforthilfe können ab Mittwochabend ausschließlich und damit bürokratiearm in einem vollelektronischen Prozess online gestellt werden.

Das Beantragungsverfahren läuft in zwei einfachen Schritten wie folgt ab:

  • Die Antragsformulare finden Sie hier. (PDF-Datei)
  • Als zweiter Schritt erfolgt die Einreichung der Anträge dann über einen Upload auf der zentralen Landingpage der Kammerorganisation www.bw-soforthilfe.de . Diese werden dann an die zuständige Kammer zur Bearbeitung weitergeleitet.

Die IHKs und Handwerkskammern übernehmen die Plausibilitätsprüfung der eingegangenen Anträge und leiten diese zum finalen Entscheid und zur Auszahlung der Hilfen an die L-Bank weiter.

Unterstützung von Privatpersonen

Nachdem es für Firmen und Unternehmen bereits seit einigen Wochen Soforthilfeprogramme gibt, hat die Landesregierung nun auch Entschädigungen (gem. §56 Infektionsschutzgesetz) für Privatpersonen die aufgrund der Corona-Krise finanzielle Einbußen hinnehmen bereitgestellt.

Privatpersonen die während der Corona-Krise ihrer Erwerbstätigkeit nicht nachgehen können, können sich unter www.ifsg-online.de die Antragsformulare sowie weitere wichtige Infos anschauen bzw. downloaden

Wirtschaftsförderung des Landes Baden-Württemberg

Hier (PDF-Datei) finden Sie einen Flyer, der die Wirtschaftsförderungen des Landes Baden-Württemberg zusammenfasst.

Nachbarschaftshilfe in Zeiten von Corona

Nachbarschaftshilfe – noch nie war sie so wertvoll wie heute, denn das Coronavirus macht auch vor unserer Nachbarschaft und im sozialen Umfeld nicht halt.

Darum ruft die Gemeinde Dielheim alle Mitbürgerinnen und Mitbürger zur Solidarität miteinander auf. Nicht alle Mitmenschen können jetzt organisieren, was zu organisieren ist. Dabei denkt man an Menschen, die auf Grund ihres Alters oder aus anderen Gründen ein erhöhtes Risiko für einen schwerwiegenden Krankheitsverlauf haben und gerade jetzt auf die Hilfe anderer angewiesen sind.

„Bieten Sie diesem Personenkreis Hilfe bei Besorgungen und Einkäufen an“, appellieren Bürgermeister Thomas Glasbrenner und der Gemeinderat an die Bürgerinnen und Bürger und hoffen auf möglichst viele Zeichen der Solidarität. Tätige Nachbarschaftshilfe war in Dielheim schon immer ein großes Thema, auch außerhalb dieser schwerwiegenden und belastenden Zeit. Oftmals fand tätige Hilfe auch als Selbstverständlichkeit im Verborgenen statt, ohne viel Aufhebens daraus zu machen. Vielfach wurde aber auch in der Vergangenheit die bestehende Gemeinde-Plattform „Bürger helfen Bürgern“ genutzt. Eine Hilfsbörse im Mitteilungsblatt, mit der Möglichkeit, um als Helfender Dienste anzubieten oder persönliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Aktuell wird dort sogar die Übernahme von Kleinreparaturen im Haushalt bedürftiger Bürgerinnen und Bürger angeboten.

Gerne steht das Rathaus zur telefonischen Kontaktaufnahme oder Angebotsvermittlung während den bekannten Dienstzeiten zur Verfügung Telefonnummer: 06222 78121 Sekretariat und Telefonnummer: 06222 78152 Hauptamt).

Auch die Ministranten von „St.Cyriak“ Dielheim, in normalen Zeiten beim „Dienst am Altar“ zu finden, haben sich momentan dem „Dienst am Nächsten verschrieben“. Mit ihrem Hilfsprojekt unter dem Slogan „Uns schickt der Himmel“ kümmern sie sich um Einkäufe und Besorgungen oder erledigen Botengänge. Kontaktaufnahme ist über das Pfarrbüro unter der Telefonnummer: 06222 71983 möglich; dienstags und freitags von 10:00 bis 11:30 Uhr sowie donnerstags von 16:00 bis 17.00 Uhr. Die Ministranten rufen dann zurück und nehmen die Bestellungen oder Wünsche entgegen.

Wissenswertes und Tipps für Familien

Regelungen zum Besuch von Kinderspielplätzen

Zwischen Personen ist, wo immer dies möglich ist, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Ansonsten gelten die allgemeinen Regelungen der CoronaVerordnung des Landes. Die Übertragung des neuen Coronavirus erfolgt in erster Line über den Luftweg. Deshalb ist das Abstandsgebot eine zentrale Maßnahme bei der Verringerung des Infektionsrisikos. Dies kann von Erwachsenen und Kindern ab dem Grundschulalter auch weitgehend eingehalten werden, jüngere Kinder können dies erfahrungsgemäß nur bedingt (s.a. CoronaVO § 3 Abs. 1: „wo immer möglich“).

Die zulässige Höchstzahl der Kinder auf dem Spielplatz ist auf maximal ein Kind pro 10 qm Gesamtfläche begrenzt. Deshalb soll die Zugangsbegrenzung mit durchschnittlich maximal einem Kind je 10 m² Spielplatzfläche die möglichen Kontakte und damit das Infektionsrisiko reduzieren. 10 m² Außengelände je Kind entsprechen auch der Empfehlung des Landesjugendamtes für die Kindertagesbetreuung. Erwachsene Begleitpersonen werden nicht in die maximale Belegungszahl eingerechnet, da sie sich oft am Rande des Spielgeländes aufhalten bzw. beim Spielen mit dem Kind aus dem eigenen Haushalt keinen Abstand einhalten müssen. Städten und Gemeinden wird empfohlen, die Fläche und zulässige Höchstzahl von Kindern, die auf dem jeweiligen Spielplatz erlaubt sind im Rahmen eines Aushangs auszuweisen.

Der Spielplatz darf nur von Kindern in Begleitung von Erwachsenen genutzt werden. Die Benutzung von Spielplätzen durch Kinder ist nur unter Aufsicht der Eltern oder Betreuungspersonen zulässig, um auch unter infektionspräventiven Gesichtspunkten eine verantwortungsvolle Nutzung der Spielplätze durch die Kinder zu gewährleisten. Aus infektionshygienischer Sicht reduziert der Aufenthalt im Freien das Infektionsrisiko gegenüber dem in geschlossenen Räumen, weil die stärkere Luftbewegung einen deutlichen Verdünnungseffekt auf die ausgeatmeten potentiell infektiösen Tröpfchen bewirkt. Weitergehende Maßnahmen wie z.B. das Verbot der gemeinsamen Nutzung von Sandspielzeug sind nicht sinnvoll, da ein solcher Übertragungsweg nach derzeitigem Kenntnisstand keine wesentliche Relevanz besitzt.

Eine Geschichte für Kindergartenkinder

Ausmalbild Regenbogen

Hinweise zu Trauungen und Bestattungen

Trauungen

Das Standesamt Dielheim muss die Besucherzahlen bei Eheschließungen wieder einschränken

Aufgrund der derzeitigen Coronasituation ist es auch beim Standesamt, hier insbesonders bei den Eheschließungen notwendig die Anzahl der Teilnehmer zu beschränken.

Somit ist eine Eheschließung momentan nur noch mit Brautpaar, Trauzeugen und Standesbeamten möglich.

Sollte es in nächster Zeit wieder allgemeine Lockerungen bei den Kontaktbeschränkungen geben, wird auch das Standesamt dies bei den Teilnehmerzahlen wieder berücksichtigen.

Bestattungen

Bestattungen in der Leichenhalle sind unter Einhaltung des Infektionsschutzkonzeptes (siehe Aushang an den jeweiligen Eingängen) wieder möglich.

Bestattungen, Urnenbeisetzungen und Totengebete unter freiem Himmel sind unbeschadet weiterer ortspolizeilicher Vorgaben mit höchstens 500 Teilnehmenden zulässig. Bestatter und weitere Mitarbeiter sind hierbei nicht mitzuzählen, sofern sie mit der Trauergemeinde nicht in unmittelbaren Kontakt kommen.

Infobereiche