Corona: Gemeinde Dielheim

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Aktuelle Verordnungen des Landes Baden-Württemberg

Aktuelle Verordnungen des Landes Baden-Württemberg

 

Weitere Informationen des Landes Baden-Württemberg rund um das Thema Corona erhalten Sie hier.

Dielheimer Gewerbe in Zeiten von Corona

Serviceangebote der Dielheimer Gewerbebetriebe und Gaststätten

Trotz der Corona-Krise sind die lokalen Geschäfte in Dielheim weiterhin für Sie da. Finden Sie hier (PDF-Datei) eine Liste aller Unternehmen mit ihren jeweiligen Serviceangeboten. Bitte unterstützen Sie die Dielheimer Geschäfte weiterhin.

Aktion Dielheim Bonus - erfolgreich beendet

Dielheim gemeinsam stärken

Liebe Dielheimerinnen und Dielheimer,

mit der Aktion Dielheim-Bonus können wir gemeinsam unsere lokalen Dienstleister, Geschäfte und Gewerbebetriebe in dieser schwierigen Zeit unterstützen.

Den Gutschein für den Dielheim-Bonus können Sie im Rathaus Dielheim, Bürgerbüro, erwerben. Bargeld oder Kartenzahlung ist möglich.

Der Bonus-Gutschein hat einen Wert von 25 Euro. Sie zahlen für den Erwerb jedoch lediglich 20 Euro. Die Differenz von 5 Euro übernimmt die Gemeinde Dielheim. Pro Person über 18 Jahre sind maximal fünf Bonus-Gutscheine erhältlich.

Die Bonus-Gutscheine können bei allen örtlichen Anbietern, die sich an der Aktion beteiligen möchten, eingelöst werden.

Liebe Dielheimerinnen, liebe Dielheimer, mit dem Erwerb eines Gutscheins fördern Sie unser lokales Gewerbe und haben mit dem Dielheim-Bonus zusätzlich einen Vorteil von 5 Euro je Gutschein.

Gerade in dieser schwierigen Zeit ist es wichtig füreinander da zu sein und sich gegenseitig zu unterstützen. Wenn Sie wollen, dass unsere Gewerbebetriebe auch nach Corona für Sie da sind, bitte ich Sie, von diesem Angebot Gebrauch zu machen.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Ihr
Thomas Glasbrenner
Bürgermeister

Aufgrund einiger Anfragen hier noch folgender Hinweis:

Aus rechtlichen Gründen müssen grundsätzlich alle unsere Dielheimer ortsansässigen Gewerbebetriebe, Unternehmer und Dienstleister die Möglichkeit haben an dieser Aktion beteiligt zu werden, sprich von der Aktion Dielheim-Bonus partizipieren können.

Eine wie auch immer geartete Anfrage im Vorfeld an alle unsere Betriebe im Ort oder die Erstellung einer Liste, wer bereit ist Gutscheine anzunehmen, würde den Rahmen des Machbaren sprengen und der Aufwand stünde vollkommen außer Verhältnis.

Wir bitten hier um Ihr Verständnis.

Nützliche Informationen und Telefonnummern

Land stockt Corona-Überbrückungshilfe des Bundes auf

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau teilt mit: "Unternehmen und Soloselbständige können die Überbrückungshilfe Corona des Bundes in den nächsten Tagen beantragen.

Bereits ab heute können sich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer, die für die Unternehmen die Anträge einreichen müssen, auf der Antragsplattform

www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html registrieren. Das hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier heute (8. Juli) (8. Juli) in Berlin angekündigt. Die Abwicklung und Auszahlung der Hilfen übernehmen die Bundesländer.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm Überbrückungshilfe

  • Antragsberechtigt sind Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen mit bestimmten Einschränkungen hinsichtlich Größe und Umsatz, soweit sie ihre Geschäftstätigkeit in Folge der Corona-Krise anhaltend vollständig oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten.
  • Die Einstellung der Geschäftstätigkeit wird angenommen, wenn der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen ist

Förderfähig sind fortlaufende, im Förderzeitraum anfallende Fixkosten, beispielsweise Miete, Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, Reinigung und Hygienemaßnahmen, Finanzierungskosten.

- Personalkosten werden pauschal in Höhe von 10 Prozent der übrigen Fixkosten gefördert.
- Die Überbrückungshilfe besteht aus einem nicht rückzahlbaren Zuschuss und erstattet einen Anteil in Höhe von
• 80 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch,
• 50 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50 Prozent und 70 Prozent
• 40 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 40 Prozent und unter 50 Prozent
im jeweiligen Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat.

- Die maximale Förderung beträgt 150.000 Euro für drei Monate; bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten beträgt der maximale Erstattungsbetrag 9.000 Euro für drei Monate, bei Unternehmen bis zu zehn Beschäftigten 15.000 Euro für drei Monate. Diese maximalen Erstattungsbeträge können nur in begründeten Ausnahmefällen überschritten werden.

Weitere Informationen zum Programm und zur Antragstellung in Baden-Württemberg finden Sie unter:

wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/ueberbrueckungshilfe-corona/

Corona Hotline - Infotelefon des Gesundheitsamtes

„Corona-Hotline“: Infotelefon des Gesundheitsamts ab Mittwoch, 1. Juli 2020, nur noch werktags von 08:00 bis 16:00 Uhr erreichbar - zuständig für Fragen rund um das Coronavirus und die Vergabe von Testtickets

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für den Stadtkreis Heidelberg zuständig ist, reduziert wegen der sinkenden Fallzahlen in Bezug auf das Coronavirus und dem damit einhergehenden Rückgang der Anrufe die Zeiten für das eigens eingerichtete Infotelefon. Ab Mittwoch, 1. Juli, ist die Hotline unter der Telefonnummer Telefonnummer: 06221 522-1881 ausschließlich werktags von 08:00 bis 16:00 Uhr erreichbar.

In der Hochphase der Pandemie war die „Corona-Hotline“ stark frequentiert. An manchen Tagen gingen über 1000 Anrufe ein – mittlerweile ist das Anrufaufkommen jedoch deutlich gesunken. An den vergangenen Wochenenden verzeichnete das Gesundheitsamt durchschnittlich gerade einmal 10 Anrufe pro Stunde. Wer befürchtet, sich mit SARS-Cov-2 infiziert zu haben oder andere Fragen rund um das Coronavirus hat, erreicht die Expertinnen und Experten des Gesundheitsamtes unter der Servicenummer Telefonnummer: 06221 522-1881 also ab 1. Juli montags bis freitags zwischen 8 und 16 Uhr. An den Wochenenden steht der ärztliche Bereitschaftsdienst der kassenärztlichen Vereinigung unter der Rufnummer Telefonnummer: 116117 als Ansprechpartner zur Verfügung.

Das Gesundheitsamt berät natürlich auch weiterhin in den Fragen, für wen und wann eine Testung auf das Virus sinnvoll ist. Alle Personen, die getestet werden wollen, müssen nach wie vor die Telefonhotline anrufen. Im Rahmen eines Gesprächs und einer Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Voraussetzungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind. „Anschließend erhält die Person einen Code und einen Termin bei einem Testzentrum“, erklärt der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Rainer Schwertz.

Weitere Infos zum Thema gibt es auch auf der Homepage des Landratsamtes unter www.rhein-neckar-kreis.de/coronavirus

  

Soforthilfeprogramm für Handwerker und Firmen

Um das Gesundheitssystem so gut wie möglich zu entlasten, muss eine schnelle Ausbreitung des Coronavirus verhindert werden. Zudem muss die Ansteckungsgefahr für Risikogruppen reduziert werden, da für diese eine Infektion gefährlicher ist als für einen Großteil der Bevölkerung. „Es ist daher unabdingbar, dass alle Menschen in unserer Region die Anweisungen unseres Gesundheitsamtes 
bezüglich einer Quarantäne befolgen und ihrer sozialen Verantwortung nachkommen“, appelliert Landrat Stefan Dallinger an alle Bürgerinnen und Bürger.  

In diesem Zusammenhang weist das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis darauf hin, dass Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz (IfSG) sowie die von allen Kommunen des Rhein-Neckar-Kreises erlassenen Allgemeinverfügungen Bußgelder und sogar Freiheitsstrafen nach sich ziehen können. Zum Beispiel kann eine Nichteinhaltung der Corona-Quarantäne den Tatbestand der Körperverletzung erfüllen, welcher mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bestraft wird.

Zuwiderhandlungen gegen behördlich angeordnete vollziehbare Verbote von Veranstaltungen und sonstigen Ansammlungen können mit Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafen bestraft werden (§ 75 Abs. 1 Nr. 1 IfSG). 

Vorsätzliche oder fahrlässige Zuwiderhandlungen gegen sonstige vollziehbare Anordnungen nach § 28 Abs. 1 S. 1 IfSG (Schließungen von Einrichtungen, Betrieben usw.) stellen Ordnungswidrigkeiten dar, die mit Geldbußen bis zu 25.000 Euro geahndet werden (§ 73 Abs. 1a Nr. 6 IfSG).

Dies gilt jeweils auch für Zuwiderhandlungen gegen vollziehbare Anordnungen der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung - CoronaVO) 
„Wir alle wissen, dass die bislang beschlossenen Maßnahmen harte Einschnitte in das Leben von uns allen darstellen. Doch sie dienen einzig und allein dem Schutz der Bevölkerung vor einer weiteren dynamischen Ausbreitung des Coronavirus – und deshalb müssen sich auch alle daranhalten“, so Landrat Dallinger.

Die Stabsstelle Wirtschaftsförderung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis hat auf der Homepage des Rhein-Neckar-Kreises unter www.rhein-neckar-kreis.de ein umfangreiches Informationsangebot für Firmen und Unternehmen aufgebaut. Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, Beschäftigte oder Selbstständige erhalten in übersichtlicher Form zahlreiche gebündelte Informationen rund um die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten im Rahmen der Coronapandemie. Die Informationen werden fortlaufend aktualisiert und qualitätsgesichert.

Die Seite ist unter diesem Link abrufbar: https://www.rhein-neckar-kreis.de/coronahilfe

Darüber hinaus können sich Unternehmen bei wirtschaftsbezogenen Fragestellungen ab sofort an die Hotline der Stabsstelle Wirtschaftsförderung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis wenden.

Die Hotline ist erreichbar von Montag bis Freitag von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr unter Telefonnummer: 06221 522 2167 oder Telefonnummer: 06221 522 2467.

Mit dem Soforthilfeprogramm des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau werden gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen und Angehörige der Freien Berufe, die sich unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befinden und massive Liquiditätsengpässe erleiden, mit einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss unterstützt.

Die Richtlinie "Soforthilfe Corona" finden Sie hier (PDF-Datei).

Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt für drei Monate insgesamt bis zu:

  • 9.000 Euro für antragsberechtigte Soloselbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten,
  • 15.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten,
  • 30.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten.

Anträge auf Soforthilfe können ab Mittwochabend ausschließlich und damit bürokratiearm in einem vollelektronischen Prozess online gestellt werden.

Das Beantragungsverfahren läuft in zwei einfachen Schritten wie folgt ab:

  • Die Antragsformulare finden Sie hier. (PDF-Datei)
  • Als zweiter Schritt erfolgt die Einreichung der Anträge dann über einen Upload auf der zentralen Landingpage der Kammerorganisation www.bw-soforthilfe.de . Diese werden dann an die zuständige Kammer zur Bearbeitung weitergeleitet.

Die IHKs und Handwerkskammern übernehmen die Plausibilitätsprüfung der eingegangenen Anträge und leiten diese zum finalen Entscheid und zur Auszahlung der Hilfen an die L-Bank weiter.

Unterstützung von Privatpersonen

Nachdem es für Firmen und Unternehmen bereits seit einigen Wochen Soforthilfeprogramme gibt, hat die Landesregierung nun auch Entschädigungen (gem. §56 Infektionsschutzgesetz) für Privatpersonen die aufgrund der Corona-Krise finanzielle Einbußen hinnehmen bereitgestellt.

Privatpersonen die während der Corona-Krise ihrer Erwerbstätigkeit nicht nachgehen können, können sich unter www.ifsg-online.de die Antragsformulare sowie weitere wichtige Infos anschauen bzw. downloaden

Landratsamt bittet weiter um Terminvereinbarungen

Auch beim Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis und seinen Behörden gelten weiter Hygiene- und Abstandsregelungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

So besteht für Besucherinnen und Besucher in den Dienstgebäuden Maskenpflicht. Die Kfz-Zulassungs- und Führerscheinbehörden in Sinsheim, Weinheim und Wiesloch sind weiterhin nur nach vorheriger Terminvereinbarung erreichbar. Auch für persönliche Vorsprachen in anderen Ämtern des Rhein-Neckar-Kreises ist eine vorherige Anmeldung – telefonisch unter der Behördennummer 115 oder online unter www.rhein-neckar-kreis.de/termine – erforderlich, um Besucherströme zu kanalisieren und Wartezeiten zu vermeiden.

In einigen Fällen kann auf Behördengänge sogar ganz verzichtet werden: Im Serviceportal Baden-Württemberg www.service-bw.de stehen bereits viele Online-Dienste für bestimmte Verwaltungsdienstleistungen zur Verfügung. Digital beantragt werden können beim Rhein-Neckar-Kreis beispielsweise der Schwerbehindertenausweis, die Hilfe zur Pflege oder BAföG. Benötigt wird hierfür lediglich ein kostenfreies Servicekonto. Zukünftig sollen weitere Online-Services folgen. Das Onlinezugangsgesetz (OZG) verpflichtet Bund, Länder und Kommunen

ihre Verwaltungsleistungen bis 2022 auch digital zur Verfügung zu stellen.

Weitere Informationen zu den Verwaltungsdienstleistungen in Baden-Württemberg sind im Serviceportal Service-BW – www.service-bw.de – abrufbar.

Tipps und Regeln zur Maskenpflicht

Seit dem 27. April gilt in Baden-Württemberg eine Maskenpflicht.

  • Personen ab 6 Jahren müssen im öffentlichen Personennahverkehr, also zum Beispiel in U-Bahnen und Bussen sowie an Bahn- und Bussteigen, in Läden und Einkaufszentren, eine Alltagsmaske oder eine andere Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  • Diese Pflicht gilt nicht, wenn dies aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist, etwa bei Asthma oder wenn es aufgrund einer körperlichen Einschränkung nicht möglich ist.
  • Trotzdem sind die Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln weiter einzuhalten. Auch bei Alltagsmasken muss auf eine richtige Hygiene und Anwendung geachtet werden.

Wichtige Regeln zum Tragen:

  • Vor dem Aufsetzen Hände gründlich waschen.
  • Die Innenseite der Maske sollte mit nichts in Berührung gekommen sein.
  • Maske komplett über Mund und Nase platzieren, Ränder eng anliegend.
  • Durchfeuchtete Masken umgehend abnehmen und austauschen.
  • Beim Absetzen Außenseite nicht berühren. Danach Hände waschen.

Bei der Reinigung zu beachten:

  • Masken möglichst nach einmaliger Nutzung bei 95, mind. 60 Grad waschen.
  • Masken nach dem Waschen vollständig trocknen lassen.
  • Maske z.B. in einem Beutel luftdicht verschlossen aufbewahren.
  • Längere Aufbewahrungszeiten vermeiden.
  • Herstellerangaben zur max. Anzahl von Waschgängen beachten.

Auch mit Maske gilt: Sicherheitsabstand von mind. 1,5 m einhalten.

Autor: Landesregierung/Bundesregierung

Nachbarschaftshilfe in Zeiten von Corona

Nachbarschaftshilfe – noch nie war sie so wertvoll wie heute, denn das Coronavirus macht auch vor unserer Nachbarschaft und im sozialen Umfeld nicht halt.

Darum ruft die Gemeinde Dielheim alle Mitbürgerinnen und Mitbürger zur Solidarität miteinander auf. Nicht alle Mitmenschen können jetzt organisieren, was zu organisieren ist. Dabei denkt man an Menschen, die auf Grund ihres Alters oder aus anderen Gründen ein erhöhtes Risiko für einen schwerwiegenden Krankheitsverlauf haben und gerade jetzt auf die Hilfe anderer angewiesen sind.

„Bieten Sie diesem Personenkreis Hilfe bei Besorgungen und Einkäufen an“, appellieren Bürgermeister Thomas Glasbrenner und der Gemeinderat an die Bürgerinnen und Bürger und hoffen auf möglichst viele Zeichen der Solidarität. Tätige Nachbarschaftshilfe war in Dielheim schon immer ein großes Thema, auch außerhalb dieser schwerwiegenden und belastenden Zeit. Oftmals fand tätige Hilfe auch als Selbstverständlichkeit im Verborgenen statt, ohne viel Aufhebens daraus zu machen. Vielfach wurde aber auch in der Vergangenheit die bestehende Gemeinde-Plattform „Bürger helfen Bürgern“ genutzt. Eine Hilfsbörse im Mitteilungsblatt, mit der Möglichkeit, um als Helfender Dienste anzubieten oder persönliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Aktuell wird dort sogar die Übernahme von Kleinreparaturen im Haushalt bedürftiger Bürgerinnen und Bürger angeboten.

Gerne steht das Rathaus zur telefonischen Kontaktaufnahme oder Angebotsvermittlung während den bekannten Dienstzeiten zur Verfügung Telefonnummer: 06222 78121 Sekretariat und 78152 Hauptamt).

Auch die Ministranten von „St.Cyriak“ Dielheim, in normalen Zeiten beim „Dienst am Altar“ zu finden, haben sich momentan dem „Dienst am Nächsten verschrieben“. Mit ihrem Hilfsprojekt unter dem Slogan „Uns schickt der Himmel“ kümmern sie sich um Einkäufe und Besorgungen oder erledigen Botengänge. Kontaktaufnahme ist über das Pfarrbüro unter der Telefonnummer: 06222 71983 möglich; dienstags und freitags von 10:00 bis 11:30 Uhr sowie donnerstags von 16:00 bis 17.00 Uhr. Die Ministranten rufen dann zurück und nehmen die Bestellungen oder Wünsche entgegen.

Wissenswertes und Tipps für Familien

Regelungen zum Besuch von Kinderspielplätzen

Zwischen Personen ist, wo immer dies möglich ist, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Ansonsten gelten die allgemeinen Regelungen der CoronaVerordnung des Landes. Die Übertragung des neuen Coronavirus erfolgt in erster Line über den Luftweg. Deshalb ist das Abstandsgebot eine zentrale Maßnahme bei der Verringerung des Infektionsrisikos. Dies kann von Erwachsenen und Kindern ab dem Grundschulalter auch weitgehend eingehalten werden, jüngere Kinder können dies erfahrungsgemäß nur bedingt (s.a. CoronaVO § 3 Abs. 1: „wo immer möglich“).

Die zulässige Höchstzahl der Kinder auf dem Spielplatz ist auf maximal ein Kind pro 10 qm Gesamtfläche begrenzt. Deshalb soll die Zugangsbegrenzung mit durchschnittlich maximal einem Kind je 10 m² Spielplatzfläche die möglichen Kontakte und damit das Infektionsrisiko reduzieren. 10 m² Außengelände je Kind entsprechen auch der Empfehlung des Landesjugendamtes für die Kindertagesbetreuung. Erwachsene Begleitpersonen werden nicht in die maximale Belegungszahl eingerechnet, da sie sich oft am Rande des Spielgeländes aufhalten bzw. beim Spielen mit dem Kind aus dem eigenen Haushalt keinen Abstand einhalten müssen. Städten und Gemeinden wird empfohlen, die Fläche und zulässige Höchstzahl von Kindern, die auf dem jeweiligen Spielplatz erlaubt sind im Rahmen eines Aushangs auszuweisen.

Der Spielplatz darf nur von Kindern in Begleitung von Erwachsenen genutzt werden. Die Benutzung von Spielplätzen durch Kinder ist nur unter Aufsicht der Eltern oder Betreuungspersonen zulässig, um auch unter infektionspräventiven Gesichtspunkten eine verantwortungsvolle Nutzung der Spielplätze durch die Kinder zu gewährleisten. Aus infektionshygienischer Sicht reduziert der Aufenthalt im Freien das Infektionsrisiko gegenüber dem in geschlossenen Räumen, weil die stärkere Luftbewegung einen deutlichen Verdünnungseffekt auf die ausgeatmeten potentiell infektiösen Tröpfchen bewirkt. Weitergehende Maßnahmen wie z.B. das Verbot der gemeinsamen Nutzung von Sandspielzeug sind nicht sinnvoll, da ein solcher Übertragungsweg nach derzeitigem Kenntnisstand keine wesentliche Relevanz besitzt.

Eine Geschichte für Kindergartenkinder

Ausmalbild Regenbogen

Hinweise zu Trauungen und Bestattungen

Trauungen

Durch die Lockerungen in der Corona-Krise hat nun auch das Standesamt die Möglichkeit wieder im Bereich der Eheschließungen mehr Service anzubieten.
Bei Eheschließungen im Trauzimmer ist es möglich unter Einhaltung der Abstandsregeln mit insgesamt 8 Personen zur Eheschließung zu kommen.
Bei Eheschließungen im Hof des Rathausnebengebäudes können maximal 30 Gäste zugelassen werden. Jedoch wird es keine Sitzgelegenheiten geben, damit die Abstandsregelungen einhalten werden können. Bei Eheschließungen im Bürgersaal können maximal 30 Gäste zugelassen werden. Hier sind dann auch unter Einhaltung der Abstandsregeln Sitzplätze entsprechend angeordnet.

Jedoch weißen wir darauf hin, dass alle Personen die zu einer Eheschließung kommen so lange die Maske vor Mund und Nase tragen müssen, bis sie Ihren Steh- bzw. Sitzplatz unter Einhaltung der Abstandsregelungen von mindestens 1,50m eingenommen haben.

Sobald die Plätze nach der Eheschließung verlassen werden, sind die Schutzmasken wieder von allen anzulegen.

Ein Sektumtrunk oder anschließende Ansammlung von mehreren Menschen zur Gratulation sind nach wie vor nicht gestattet.

Bestattungen

Bestattungen in der Leichenhalle sind unter Einhaltung des Infektionsschutzkonzeptes (siehe Aushang an den jeweiligen Eingängen) wieder möglich.

Bestattungen, Urnenbeisetzungen und Totengebete unter freiem Himmel sind unbeschadet weiterer ortspolizeilicher Vorgaben mit höchstens 50 Teilnehmenden zulässig. Bestatter und weitere Mitarbeiter sind hierbei nicht mitzuzählen, sofern sie mit der Trauergemeinde nicht in unmittelbaren Kontakt kommen.

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