Corona: Gemeinde Dielheim

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Aktuelle Verordnungen des Landes Baden-Württemberg (Stand 07.09.2020)

Aktuelle Verordnungen des Landes Baden-Württemberg

Neue Corona-Verordnung zur Saisonarbeit in der Landwirtschaft beschlossen / Weitere Änderungen an bestehenden Verordnungen
Die baden-württembergische Landesregierung hat weitere Änderungen an bestehenden Corona-Verordnungen beschlossen. Daneben tritt am 11. September 2020 eine neue Verordnung zur Saisonarbeit in Kraft. Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

Corona-Verordnung Saisonarbeit Landwirtschaft
Vor dem Hintergrund von COVID-19-Ausbrüchen bei Erntehelfern gibt es nun auch eine spezielle Verordnung für Saisonarbeit in der Landwirtschaft. Diese orientiert sich an der bestehenden Verordnung Schlachtbetriebe und sieht unter an-derem folgende Regelungen vor:

  •  Grundsätzliche Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Be-triebsstätte (§ 3 Absatz 1)
  • Testung der Erntehelfer vor der erstmaligen Tätigkeitsaufnahme (§ 4 Absatz 2 Satz 1) und wenn diese bis 14 Tage vor Inkrafttreten der Test-pflicht stattfand (§ 4 Absatz 2 Satz 2)
  •  Empfehlung einer nochmaligen Testung sieben Tage nach der der ersten Tes-tung
  •  Erhebung und Speicherung von Daten, insbesondere der Arbeitszeiten, Einsatzorte, Arbeitsgruppen (§ 6 Absatz 1)
  •  Umfassende Informationspflicht des Betreibers, insbesondere mit Hinweis auf die durch Corona-Pandemie bedingten Änderungen der Arbeitsläufe und Vorgaben sowie über typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus (§ 9 Absatz 1 Nummer 1)
  •  Ausstattung der Beschäftigten mit persönlicher Schutzausrüstung (§ 9 Absatz 1 Nummer 3)

Corona-Verordnung Bäder und Saunen
Die zuletzt bis zum 13. September 2020 verlängerte Corona-Verordnung Bäder und Saunen wird zum 14. September 2020 neu erlassen. Ein wichtiger Grund für die jetzigen Änderungen war, die Regelungen für den Übungs- und Sportbetrieb und für Wettbewerbe davon unabhängig zu machen, ob sie an Land stattfinden (dann gilt die VO Sport) oder im Wasser (dann gilt die VO Bäder und Saunen). So war es zum Beispiel bislang an Land erlaubt, in bestimmten Trainings- und Spielsituationen vom Mindest-abstand abzuweichen, im Wasser (zum Beispiel für Wasserballer) jedoch nicht. Weitere Änderungen:

  •  Der im Verein betriebene Schwimmsport ist in § 3 geregelt und richtet sich im Wesentlichen nach der CoronaVO Sport. Die bisherigen Regelungen (zum Beispiel Einbahnverkehr, Aufschwimmen verboten) entfallen.
  •  Für den Bereich der Saunen ist die wesentliche Änderung, dass Aufgüsse wieder zugelassen sind. Das sogenannte „Verwedeln“ bleibt aber weiterhin verboten. Auch der Betrieb von Anlagen mit Aerosolbildung, insbesondere von Dampfbädern, Dampfsaunen und Warmlufträumen ist weiterhin untersagt, da hierbei nur geringe Temperaturen erreicht werden. Aufgüsse in Saunaräumen sind aufgrund der hohen Umgebungstemperaturen möglich.

Corona-Verordnung Sport
Im Entwurf der neuen Verordnung werden vor allem Lücken im Anwendungsbereich geschlossen, weitere Vorgaben zum Trainings- und Übungsbetrieb getroffen sowie Regelungen zum Sportunterricht und den außerunterrichtlichen Schulsportveranstaltungen neu aufgenommen:

  •  Im Anwendungsbereich (§ 1) werden nun bisher nicht genannte fehlende Räumlichkeiten und Orte, die für die temporäre Ausübung von Sport genutzt werden, aufgenommen. Darunter fallen beispielsweise Neben-räume in Gaststätten, Gemeindehäuser, aber auch der Sportbetrieb im öffentlichen Raum.
  •  Für Trainings- und Übungssituationen (§ 3) kann von der in § 9 Absatz 1 CoronaVO genannten Personenzahl abgewichen werden, wenn bei Beibehaltung eines individuellen Standorts oder durch eine entsprechende Platzierung der Trainings- und Übungsgeräte der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Für die Durchführung ist eine Personenzahl zwingend erforderlich, die größer als die in § 9 Absatz 1 genannte Personenzahl ist. Dadurch ist nun möglich, dass beispielsweise Yogakurse oder Zirkeltraining in größeren Gruppen sowie Abschluss-spiele unter anderem in den Mannschaftssportarten stattfinden können.
  •  Zusätzlich wurde ein neuer § 5 für den Sportunterricht und Schulsport-veranstaltungen außerhalb des Unterrichts aufgenommen. Darin werden analog zur Corona-Verordnung Schule Aussagen über die Mund-Nasen-Bedeckung, Klassenstärke oder Gruppengröße, Nutzungsbereiche und Abstände getroffen.

Corona-Verordnung Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen
Im Entwurf der neuen Verordnung werden im Wesentlichen redaktionelle Änderungen und einzelne Präzisierungen vorgenommen.

  •  Für den Unterricht in Gruppen gelten bezüglich der Personenzahl nun die Vorgaben von § 9 Abs. 1 der Corona-VO.
  •  Die bisherigen Vorgaben für die Reinigung von Instrumenten, Schlägeln, Mundstücken, Werkzeugen, Mediengeräten und Arbeitsmitteln gelten nun, wie das bereits in der vorletzten Fassung der VO der Fall war, wieder für alle Bereiche und nicht nur beim Unterricht an Blasinstrumenten.
  •  Während der gesamten Unterrichtszeit in Gesang und an Blasinstrumenten gilt nun einheitlich ein Abstand von mindestens 2 Metern in alle Richtungen.
  •  Die Empfehlung einer Schutzwand gilt nur zwischen der Lehrkraft und den Schülerinnen und Schülern.
 

Weitere Informationen des Landes Baden-Württemberg rund um das Thema Corona erhalten Sie hier.

 

Wichtige Information für Reiserückkehrer aus Risikogebieten

14 Tage Quarantäne

Wenn Sie auf dem Land-, See- oder Luftweg aus dem Ausland in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und sich innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind Sie – abgesehen von den unten genannten Ausnahmen – verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in ihre eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben sowie sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort aufzuhalten (Quarantäne).

Nach § 1 der Verordnung zur Testpflicht von Einreisenden aus Risikogebieten haben Personen, die auf dem Land-, See oder Luftweg in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten 14 Tagen vor der Einreise in einem Gebiet aufgehalten haben, in dem ein erhöhtes Infektionsrisiko mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht (Risikogebiet), nach ihrer Einreise auf Anforderung des zuständigen Gesundheitsamtes oder der sonstigen vom Land bestimmten Stelle ein ärztliches Zeugnis nach Maßgabe des § 1 Abs. 2 dieser Verordnung vorzulegen, dass bei ihnen keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus vorhanden sind.

Gemäß § 1 Abs. 2 der Verordnung zur Testpflicht von Einreisenden aus Risikogebieten muss das ärztliche Zeugnis in deutscher oder in englischer Sprache verfasst sein und sich auf eine molekularbiologische Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus stützen, die in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union oder in einem sonstigen Staat durchgeführt worden ist, der durch das Robert-Koch-Institut auf seiner Internetseite veröffentlicht worden ist.

Landesregelungen zur Absonderung nach der Einreise aus einem Risikogebiet bleiben unberührt - § 1 Abs. 5 der Verordnung zur Testpflicht von Einreisenden aus Risikogebieten.

Daraus folgt: Gemäß § 1 Abs. 1 CoronaVO EQ sind Personen verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern, wenn diese auf dem Land-, See- oder Luftweg aus dem Ausland nach Baden-Württemberg eingereist sind und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet nach § 1 Abs. 4 CoronaVO EQ aufgehalten haben.

Ausnahmen hiervon regelt § 2 CoronaVO EQ. Demnach sind von der Quarantänepflicht unter anderem nicht erfasst Personen, die über ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder in englischer Sprache verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Virus vorhanden sind, und dieses der zuständigen Behörde unverzüglich auf Verlangen vorlegen, § 2 Abs. 5 Satz 1 CoronaVO EQ. Erforderlich ist im Rahmen des § 2 Abs. 5 CoronaVO EQ, dass sich das ärztliche Zeugnis auf eine molekularbiologische Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus stützen muss, die in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen durch das Robert-Koch-Institut veröffentlichten Staat durchgeführt worden ist.

Einreisende aus Risikogebieten müssen der zuständigen Ortspolizeibehörde also ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder englischer Sprache vorlegen – nur dann kommen sie ihrer Verpflichtung aus der Verordnung zur Testpflicht von Einreisenden aus Risikogebieten nach und sind gemäß § 2 Abs. 5 CoronaVO EQ nicht zur Quarantäne verpflichtet.

Die Vorlage eines bloßen Screenshots eines negativen Testergebnisses bei der zuständigen Ortspolizeibehörde wird dem Erfordernis eines ärztlichen Zeugnisses im Sinne der Verordnung zur Testpflicht von Einreisenden aus Risikogebieten und der CoronaVO EQ regelmäßig nicht gerecht. Es handelt sich hierbei in der Regel lediglich um eine automatisierte Zurverfügungstellung eines Testergebnisses. Zwar ist dahinter ein Laborbefund hinterlegt, gleichwohl fehlt es aber schon am Erfordernis des ärztlichen Zeugnisses. Zudem ist bei der Vorlage des Screenshots eines bloßen Ergebnisses auch die individuelle Zuordnung zum Reiserückkehrenden oft nur schwer möglich.

Weitere Info hierzu erhalten Sie aus dem Merkblatt des Bundesministeriums für Gesundheit (PDF-Datei).

Rathausbesucher werden dokumentiert

Dokumentation der Besucher des Rathauses

Aufgrund der steigenden Infektionszahlen im Rhein-Neckar-Kreis werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter derGemeindeverwaltung zur Nachverfolgung möglicher Infektionsketten ab 24.08.2020 jeden Besucher des Rathauses in einer Liste notieren.

Die jeweiligen Sachbearbeiter/innen werden die Besucher entsprechend darüber informieren.

 

Die Daten werden natürlich unter Berücksichtigung der Datenschutzrichtlinien registriert und entsprechend auch wieder vernichtet.

Dielheimer Gewerbe in Zeiten von Corona

Serviceangebote der Dielheimer Gewerbebetriebe und Gaststätten

Trotz der Corona-Krise sind die lokalen Geschäfte in Dielheim weiterhin für Sie da. Finden Sie hier (PDF-Datei) eine Liste aller Unternehmen mit ihren jeweiligen Serviceangeboten. Bitte unterstützen Sie die Dielheimer Geschäfte weiterhin.

Nützliche Informationen und Telefonnummern

Förderprogramme des Landes in der Corona Krise

Digital Jetzt

Digitale Technologien und Know-how entscheiden in der heutigen Arbeits- und Wirtschaftswelt über die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Damit der Mittelstand die wirtschaftlichen Potenziale der Digitalisierung ausschöpfen kann, unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit dem Programm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“.

Eine Antragstellung ist ab 07. September 2020 unter https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/digital-jetzt.html möglich.

Das Programm bietet finanzielle Zuschüsse und soll Firmen dazu anregen, mehr in digitale Technologien sowie in die Qualifizierung ihrer Beschäftigten zu investieren. Besonders ist, dass dieses Modul auch Investitionen in Soft- und Hardware unterstützt, insbesondere für die interne und externe Vernetzung des Unternehmens.

Zu Ihrer Informationen finden Sie hier (PDF-Datei) auch einen Flyer über alle "Förderprogramme des Landes in der Corona-Krise" .

Land stockt Corona-Überbrückungshilfe des Bundes auf

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau teilt mit: "Unternehmen und Soloselbständige können die Überbrückungshilfe Corona des Bundes in den nächsten Tagen beantragen.

Bereits ab heute können sich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer, die für die Unternehmen die Anträge einreichen müssen, auf der Antragsplattform

www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html registrieren. Das hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier heute (8. Juli) (8. Juli) in Berlin angekündigt. Die Abwicklung und Auszahlung der Hilfen übernehmen die Bundesländer.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm Überbrückungshilfe

  • Antragsberechtigt sind Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen mit bestimmten Einschränkungen hinsichtlich Größe und Umsatz, soweit sie ihre Geschäftstätigkeit in Folge der Corona-Krise anhaltend vollständig oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten.
  • Die Einstellung der Geschäftstätigkeit wird angenommen, wenn der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen ist

Förderfähig sind fortlaufende, im Förderzeitraum anfallende Fixkosten, beispielsweise Miete, Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, Reinigung und Hygienemaßnahmen, Finanzierungskosten.

- Personalkosten werden pauschal in Höhe von 10 Prozent der übrigen Fixkosten gefördert.
- Die Überbrückungshilfe besteht aus einem nicht rückzahlbaren Zuschuss und erstattet einen Anteil in Höhe von
• 80 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch,
• 50 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50 Prozent und 70 Prozent
• 40 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 40 Prozent und unter 50 Prozent
im jeweiligen Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat.

- Die maximale Förderung beträgt 150.000 Euro für drei Monate; bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten beträgt der maximale Erstattungsbetrag 9.000 Euro für drei Monate, bei Unternehmen bis zu zehn Beschäftigten 15.000 Euro für drei Monate. Diese maximalen Erstattungsbeträge können nur in begründeten Ausnahmefällen überschritten werden.

Weitere Informationen zum Programm und zur Antragstellung in Baden-Württemberg finden Sie unter:

wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/ueberbrueckungshilfe-corona/

Soforthilfeprogramm für Handwerker und Firmen

Um das Gesundheitssystem so gut wie möglich zu entlasten, muss eine schnelle Ausbreitung des Coronavirus verhindert werden. Zudem muss die Ansteckungsgefahr für Risikogruppen reduziert werden, da für diese eine Infektion gefährlicher ist als für einen Großteil der Bevölkerung. „Es ist daher unabdingbar, dass alle Menschen in unserer Region die Anweisungen unseres Gesundheitsamtes 
bezüglich einer Quarantäne befolgen und ihrer sozialen Verantwortung nachkommen“, appelliert Landrat Stefan Dallinger an alle Bürgerinnen und Bürger.  

In diesem Zusammenhang weist das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis darauf hin, dass Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz (IfSG) sowie die von allen Kommunen des Rhein-Neckar-Kreises erlassenen Allgemeinverfügungen Bußgelder und sogar Freiheitsstrafen nach sich ziehen können. Zum Beispiel kann eine Nichteinhaltung der Corona-Quarantäne den Tatbestand der Körperverletzung erfüllen, welcher mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bestraft wird.

Zuwiderhandlungen gegen behördlich angeordnete vollziehbare Verbote von Veranstaltungen und sonstigen Ansammlungen können mit Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafen bestraft werden (§ 75 Abs. 1 Nr. 1 IfSG). 

Vorsätzliche oder fahrlässige Zuwiderhandlungen gegen sonstige vollziehbare Anordnungen nach § 28 Abs. 1 S. 1 IfSG (Schließungen von Einrichtungen, Betrieben usw.) stellen Ordnungswidrigkeiten dar, die mit Geldbußen bis zu 25.000 Euro geahndet werden (§ 73 Abs. 1a Nr. 6 IfSG).

Dies gilt jeweils auch für Zuwiderhandlungen gegen vollziehbare Anordnungen der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung - CoronaVO) 
„Wir alle wissen, dass die bislang beschlossenen Maßnahmen harte Einschnitte in das Leben von uns allen darstellen. Doch sie dienen einzig und allein dem Schutz der Bevölkerung vor einer weiteren dynamischen Ausbreitung des Coronavirus – und deshalb müssen sich auch alle daranhalten“, so Landrat Dallinger.

Die Stabsstelle Wirtschaftsförderung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis hat auf der Homepage des Rhein-Neckar-Kreises unter www.rhein-neckar-kreis.de ein umfangreiches Informationsangebot für Firmen und Unternehmen aufgebaut. Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, Beschäftigte oder Selbstständige erhalten in übersichtlicher Form zahlreiche gebündelte Informationen rund um die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten im Rahmen der Coronapandemie. Die Informationen werden fortlaufend aktualisiert und qualitätsgesichert.

Die Seite ist unter diesem Link abrufbar: https://www.rhein-neckar-kreis.de/coronahilfe

Darüber hinaus können sich Unternehmen bei wirtschaftsbezogenen Fragestellungen ab sofort an die Hotline der Stabsstelle Wirtschaftsförderung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis wenden.

Die Hotline ist erreichbar von Montag bis Freitag von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr unter Telefonnummer: 06221 522 2167 oder Telefonnummer: 06221 522 2467.

Mit dem Soforthilfeprogramm des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau werden gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen und Angehörige der Freien Berufe, die sich unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befinden und massive Liquiditätsengpässe erleiden, mit einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss unterstützt.

Die Richtlinie "Soforthilfe Corona" finden Sie hier (PDF-Datei).

Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt für drei Monate insgesamt bis zu:

  • 9.000 Euro für antragsberechtigte Soloselbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten,
  • 15.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten,
  • 30.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten.

Anträge auf Soforthilfe können ab Mittwochabend ausschließlich und damit bürokratiearm in einem vollelektronischen Prozess online gestellt werden.

Das Beantragungsverfahren läuft in zwei einfachen Schritten wie folgt ab:

  • Die Antragsformulare finden Sie hier. (PDF-Datei)
  • Als zweiter Schritt erfolgt die Einreichung der Anträge dann über einen Upload auf der zentralen Landingpage der Kammerorganisation www.bw-soforthilfe.de . Diese werden dann an die zuständige Kammer zur Bearbeitung weitergeleitet.

Die IHKs und Handwerkskammern übernehmen die Plausibilitätsprüfung der eingegangenen Anträge und leiten diese zum finalen Entscheid und zur Auszahlung der Hilfen an die L-Bank weiter.

Unterstützung von Privatpersonen

Nachdem es für Firmen und Unternehmen bereits seit einigen Wochen Soforthilfeprogramme gibt, hat die Landesregierung nun auch Entschädigungen (gem. §56 Infektionsschutzgesetz) für Privatpersonen die aufgrund der Corona-Krise finanzielle Einbußen hinnehmen bereitgestellt.

Privatpersonen die während der Corona-Krise ihrer Erwerbstätigkeit nicht nachgehen können, können sich unter www.ifsg-online.de die Antragsformulare sowie weitere wichtige Infos anschauen bzw. downloaden

Wirtschaftsförderung des Landes Baden-Württemberg

Hier (PDF-Datei) finden Sie einen Flyer, der die Wirtschaftsförderungen des Landes Baden-Württemberg zusammenfasst.

Corona Hotline - Infotelefon des Gesundheitsamtes

Zuständig für Fragen rund um das Coronavirus und die Vergabe von Testtickets

Infotelefon des Gesundheitsamts ab Samstag, 1. August 2020, wieder am Wochenende von 10 bis 14 Uhr erreichbar

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für den Stadtkreis Heidelberg zuständig ist, weitet wieder die Erreichbarkeitszeiten der Corona-Hotline aus. Das Infotelefon unter der Nummer Telefonnummer: 06221 522-1881 ist ab Samstag, 1. August 2020, wieder am Wochenende – also samstags und sonntags – von 10 bis 14 Uhr erreichbar. Von Montag bis Freitag beantworten die Expertinnen und Experten des Gesundheitsamtes am Infotelefon von 8 bis 16 Uhr alle Fragen rund um das Coronavirus.  Zusätzlich wird dort auch beraten, für wen und wann eine Testung auf das Virus sinnvoll ist und die entsprechenden Testtickets vergeben.

In der Hochphase der Pandemie war die „Corona-Hotline“ stark frequentiert. An manchen Tagen gingen über 1000 Anrufe ein – mittlerweile sind es durchschnittlich rund 300 pro Tag. „Aufgrund der wieder steigenden Fallzahlen haben wir uns entschlossen, unsere Hotline-Zeiten gerade am Wochenende wieder aufzustocken, um den Bürgerinnen und Bürgern einen umfassenden Beratungsservice bieten zu können“, erläutert der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Andreas Welker.

Weitere Infos rund um das Coronavirus gibt es auch auf der Homepage des Landratsamtes unter www.rhein-neckar-kreis.de/coronavirus

   

Corona-Testzentrum des Rhein-Neckar-Kreises

Corona-Testzentrum des Rhein-Neckar-Kreises künftig auf dem Gelände des ehemaligen Penny-Marktes in Reilingen - Drive-In in Schwetzingen wird geschlossen

Der Corona-Drive-In in Schwetzingen an der Ketscher Landstraße – in unmittelbarer Nachbarschaft zum Sportplatz des SV Schwetzingen – war das erste Testzentrum im Rhein-Neckar-Kreis. Voraussichtlich ab September 2020 gibt es für Betroffene eine neue Anlaufstelle. Denn das Corona-Testzentrum zieht um auf das Gelände des ehemaligen Penny-Marktes in Reilingen. Das teilt das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises mit.

„Es ist absehbar, dass wir im Rhein-Neckar-Kreis auch weiterhin Möglichkeiten für Tests auf CoVID-19 brauchen. Wir haben uns daher entschlossen, den Corona-Drive-In in Schwetzingen aufzugeben. Dieser war sowohl vom Standort als auch vom Aufbau her nur für eine mittelfristige Nutzung ausgelegt“, sagt die Gesundheitsdezernentin des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss, und ergänzt: „In Reilingen soll nun ein Test-Zentrum entstehen, mit dem wir insbesondere auch für die herbstliche und winterliche Witterung gewappnet sind. An dem neuen Standort ist neben der entsprechenden Infrastruktur mit dem massiven Gebäude und Sanitäranlagen auch genügend Platz für eine wetterfeste Drive-in-Lösung.“ Die dort vorhandenen Räumlichkeiten, die der Kreis als Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge angemietet hatte,wurden in der vergangenen Zeit bereits vereinzelt zur Notunterbringung von Quarantäne-Fällen genutzt.

Das Parkplatzgelände wird nun eingezäunt und mit verschiedenen Containern bestückt. Betrieben wird das Test-Zentrum auch weiterhin mit den Partnern des Gesundheitsamtes – allen Voran die GRN-Klinik Schwetzingen. „Wir gehen derzeit davon aus, dass täglich maximal 100 Personen getestet werden, die dafür von unser Hotline einen Code erhalten“, erläutert der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Andreas Welker. Die Zufahrt und der Zugang werden zu den Öffnungszeiten, die noch mitgeteilt werden, mit Sicherheitskräften unterstützt und geordnet. Die Abstrich-Termine für die Testpersonen würden so gesteuert, dass ein großes Verkehrsaufkommen vermieden wird und ein Rückstau auf den Straßenraum möglichst unterbleibt. Der entstehende Verkehr soll ausschließlich über den „Alten Rottweg“ und über die Ortszufahrt „Reilingen-Mitte“ hin- und abgeführt werden.

Die Behörde weist ausdrücklich darauf hin, dass von dieser Einrichtung keinerlei gesundheitliche Gefahr für die Nachbarschaft ausgeht.

 

Ab Montag, 14. September, können symptomatische Kinder bis zum Alter von sechs Jahren in separaten Behandlungszimmern abgestrichen werden

Das neue Corona-Testzentrum des Rhein-Neckar-Kreises in Reilingen hat vor knapp zwei Wochen erfolgreich seinen Betrieb aufgenommen. Ab Montag, 14. September, gibt es eine neue Neuerung: Dann können dort auch Kinder mit Symptomen oder wenn sie Kontaktpersonen der Kategorie I einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person sind, auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet werden, teilt das Gesundheitsamt mit.
„Kinder bis zum Alter von sechs Jahren können hier in separaten Behandlungszimmern abgestrichen werden, nachdem sie einen Code von unserer Hotline erhalten haben“, erläutert der stellvertretende Leiter des Gesundheits-amtes, Dr. Andreas Welker. „Kinder werden bei uns allerdings nur auf eine Corona-Infektion getestet. Es erfolgt also keine Abklärung der Symptomatik und ersetzt damit nicht den Besuch beim Kinderarzt“, betont Dr. Welker. Sein Amt möchte mit diesem zusätzlichen Angebot eine schnelle und unkomplizierte Testung von kleineren Kindern ermöglichen, die im Verdacht stehen, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben.
Die speziellen Testungen sind montags bis freitags von 9.30 bis 12.30 Uhr auf dem Gelände in Reilingen in der Wilhelmstraße 86 im Gebäude des ehemali-gen Discounters möglich. Ältere Kinder und Erwachsene können mit einem Code wie bislang im wetterfesten Drive-In zu den Öffnungszeiten (montags bis freitags von 8 bis 14.30 Uhr und samstags von 8 bis 12 Uhr) abgestrichen werden. Die Zufahrt und der Zugang zum gesamten Corona-Testzentrum werden mit Sicherheitskräften unterstützt und geordnet.
Wer Symptome wie Husten, Halsweh, Fieber und Magen-Darm-Probleme hat und sich auf Covid-19 testen lassen möchte, wendet sich bitte an die Telefon-Hotline des Gesundheitsamtes unter 06221 522-1881. Dort gibt es auch den erforderlichen Code des Gesundheitsamtes für den Abstrich.

Personen, die sich auf Grund der Regelungen für Reiserückkehrer testen lassen müssen, wenden sich hierfür bitte an ihren Hausarzt oder den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116117.

Weitere Informationen unter www.rhein-neckar-kreis.de/coronavirus

 

Landratsamt bittet weiter um Terminvereinbarungen

Auch beim Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis und seinen Behörden gelten weiter Hygiene- und Abstandsregelungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

So besteht für Besucherinnen und Besucher in den Dienstgebäuden Maskenpflicht. Die Kfz-Zulassungs- und Führerscheinbehörden in Sinsheim, Weinheim und Wiesloch sind weiterhin nur nach vorheriger Terminvereinbarung erreichbar. Auch für persönliche Vorsprachen in anderen Ämtern des Rhein-Neckar-Kreises ist eine vorherige Anmeldung – telefonisch unter der Behördennummer 115 oder online unter www.rhein-neckar-kreis.de/termine – erforderlich, um Besucherströme zu kanalisieren und Wartezeiten zu vermeiden.

In einigen Fällen kann auf Behördengänge sogar ganz verzichtet werden: Im Serviceportal Baden-Württemberg www.service-bw.de stehen bereits viele Online-Dienste für bestimmte Verwaltungsdienstleistungen zur Verfügung. Digital beantragt werden können beim Rhein-Neckar-Kreis beispielsweise der Schwerbehindertenausweis, die Hilfe zur Pflege oder BAföG. Benötigt wird hierfür lediglich ein kostenfreies Servicekonto. Zukünftig sollen weitere Online-Services folgen. Das Onlinezugangsgesetz (OZG) verpflichtet Bund, Länder und Kommunen

ihre Verwaltungsleistungen bis 2022 auch digital zur Verfügung zu stellen.

Weitere Informationen zu den Verwaltungsdienstleistungen in Baden-Württemberg sind im Serviceportal Service-BW – www.service-bw.de – abrufbar.

Tipps und Regeln zur Maskenpflicht

Seit dem 27. April gilt in Baden-Württemberg eine Maskenpflicht.

  • Personen ab 6 Jahren müssen im öffentlichen Personennahverkehr, also zum Beispiel in U-Bahnen und Bussen sowie an Bahn- und Bussteigen, in Läden und Einkaufszentren, eine Alltagsmaske oder eine andere Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  • Diese Pflicht gilt nicht, wenn dies aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist, etwa bei Asthma oder wenn es aufgrund einer körperlichen Einschränkung nicht möglich ist.
  • Trotzdem sind die Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln weiter einzuhalten. Auch bei Alltagsmasken muss auf eine richtige Hygiene und Anwendung geachtet werden.

Wichtige Regeln zum Tragen:

  • Vor dem Aufsetzen Hände gründlich waschen.
  • Die Innenseite der Maske sollte mit nichts in Berührung gekommen sein.
  • Maske komplett über Mund und Nase platzieren, Ränder eng anliegend.
  • Durchfeuchtete Masken umgehend abnehmen und austauschen.
  • Beim Absetzen Außenseite nicht berühren. Danach Hände waschen.

Bei der Reinigung zu beachten:

  • Masken möglichst nach einmaliger Nutzung bei 95, mind. 60 Grad waschen.
  • Masken nach dem Waschen vollständig trocknen lassen.
  • Maske z.B. in einem Beutel luftdicht verschlossen aufbewahren.
  • Längere Aufbewahrungszeiten vermeiden.
  • Herstellerangaben zur max. Anzahl von Waschgängen beachten.

Auch mit Maske gilt: Sicherheitsabstand von mind. 1,5 m einhalten.

Autor: Landesregierung/Bundesregierung

Nachbarschaftshilfe in Zeiten von Corona

Nachbarschaftshilfe – noch nie war sie so wertvoll wie heute, denn das Coronavirus macht auch vor unserer Nachbarschaft und im sozialen Umfeld nicht halt.

Darum ruft die Gemeinde Dielheim alle Mitbürgerinnen und Mitbürger zur Solidarität miteinander auf. Nicht alle Mitmenschen können jetzt organisieren, was zu organisieren ist. Dabei denkt man an Menschen, die auf Grund ihres Alters oder aus anderen Gründen ein erhöhtes Risiko für einen schwerwiegenden Krankheitsverlauf haben und gerade jetzt auf die Hilfe anderer angewiesen sind.

„Bieten Sie diesem Personenkreis Hilfe bei Besorgungen und Einkäufen an“, appellieren Bürgermeister Thomas Glasbrenner und der Gemeinderat an die Bürgerinnen und Bürger und hoffen auf möglichst viele Zeichen der Solidarität. Tätige Nachbarschaftshilfe war in Dielheim schon immer ein großes Thema, auch außerhalb dieser schwerwiegenden und belastenden Zeit. Oftmals fand tätige Hilfe auch als Selbstverständlichkeit im Verborgenen statt, ohne viel Aufhebens daraus zu machen. Vielfach wurde aber auch in der Vergangenheit die bestehende Gemeinde-Plattform „Bürger helfen Bürgern“ genutzt. Eine Hilfsbörse im Mitteilungsblatt, mit der Möglichkeit, um als Helfender Dienste anzubieten oder persönliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Aktuell wird dort sogar die Übernahme von Kleinreparaturen im Haushalt bedürftiger Bürgerinnen und Bürger angeboten.

Gerne steht das Rathaus zur telefonischen Kontaktaufnahme oder Angebotsvermittlung während den bekannten Dienstzeiten zur Verfügung Telefonnummer: 06222 78121 Sekretariat und 78152 Hauptamt).

Auch die Ministranten von „St.Cyriak“ Dielheim, in normalen Zeiten beim „Dienst am Altar“ zu finden, haben sich momentan dem „Dienst am Nächsten verschrieben“. Mit ihrem Hilfsprojekt unter dem Slogan „Uns schickt der Himmel“ kümmern sie sich um Einkäufe und Besorgungen oder erledigen Botengänge. Kontaktaufnahme ist über das Pfarrbüro unter der Telefonnummer: 06222 71983 möglich; dienstags und freitags von 10:00 bis 11:30 Uhr sowie donnerstags von 16:00 bis 17.00 Uhr. Die Ministranten rufen dann zurück und nehmen die Bestellungen oder Wünsche entgegen.

Wissenswertes und Tipps für Familien

Regelungen zum Besuch von Kinderspielplätzen

Zwischen Personen ist, wo immer dies möglich ist, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Ansonsten gelten die allgemeinen Regelungen der CoronaVerordnung des Landes. Die Übertragung des neuen Coronavirus erfolgt in erster Line über den Luftweg. Deshalb ist das Abstandsgebot eine zentrale Maßnahme bei der Verringerung des Infektionsrisikos. Dies kann von Erwachsenen und Kindern ab dem Grundschulalter auch weitgehend eingehalten werden, jüngere Kinder können dies erfahrungsgemäß nur bedingt (s.a. CoronaVO § 3 Abs. 1: „wo immer möglich“).

Die zulässige Höchstzahl der Kinder auf dem Spielplatz ist auf maximal ein Kind pro 10 qm Gesamtfläche begrenzt. Deshalb soll die Zugangsbegrenzung mit durchschnittlich maximal einem Kind je 10 m² Spielplatzfläche die möglichen Kontakte und damit das Infektionsrisiko reduzieren. 10 m² Außengelände je Kind entsprechen auch der Empfehlung des Landesjugendamtes für die Kindertagesbetreuung. Erwachsene Begleitpersonen werden nicht in die maximale Belegungszahl eingerechnet, da sie sich oft am Rande des Spielgeländes aufhalten bzw. beim Spielen mit dem Kind aus dem eigenen Haushalt keinen Abstand einhalten müssen. Städten und Gemeinden wird empfohlen, die Fläche und zulässige Höchstzahl von Kindern, die auf dem jeweiligen Spielplatz erlaubt sind im Rahmen eines Aushangs auszuweisen.

Der Spielplatz darf nur von Kindern in Begleitung von Erwachsenen genutzt werden. Die Benutzung von Spielplätzen durch Kinder ist nur unter Aufsicht der Eltern oder Betreuungspersonen zulässig, um auch unter infektionspräventiven Gesichtspunkten eine verantwortungsvolle Nutzung der Spielplätze durch die Kinder zu gewährleisten. Aus infektionshygienischer Sicht reduziert der Aufenthalt im Freien das Infektionsrisiko gegenüber dem in geschlossenen Räumen, weil die stärkere Luftbewegung einen deutlichen Verdünnungseffekt auf die ausgeatmeten potentiell infektiösen Tröpfchen bewirkt. Weitergehende Maßnahmen wie z.B. das Verbot der gemeinsamen Nutzung von Sandspielzeug sind nicht sinnvoll, da ein solcher Übertragungsweg nach derzeitigem Kenntnisstand keine wesentliche Relevanz besitzt.

Eine Geschichte für Kindergartenkinder

Ausmalbild Regenbogen

Hinweise zu Trauungen und Bestattungen

Trauungen

Durch die Lockerungen in der Corona-Krise hat nun auch das Standesamt die Möglichkeit wieder im Bereich der Eheschließungen mehr Service anzubieten.
Bei Eheschließungen im Trauzimmer ist es möglich unter Einhaltung der Abstandsregeln mit insgesamt 8 Personen zur Eheschließung zu kommen.
Bei Eheschließungen im Hof des Rathausnebengebäudes können maximal 30 Gäste zugelassen werden. Jedoch wird es keine Sitzgelegenheiten geben, damit die Abstandsregelungen einhalten werden können. Bei Eheschließungen im Bürgersaal können maximal 30 Gäste zugelassen werden. Hier sind dann auch unter Einhaltung der Abstandsregeln Sitzplätze entsprechend angeordnet.

Jedoch weißen wir darauf hin, dass alle Personen die zu einer Eheschließung kommen so lange die Maske vor Mund und Nase tragen müssen, bis sie Ihren Steh- bzw. Sitzplatz unter Einhaltung der Abstandsregelungen von mindestens 1,50m eingenommen haben.

Sobald die Plätze nach der Eheschließung verlassen werden, sind die Schutzmasken wieder von allen anzulegen.

Ein Sektumtrunk oder anschließende Ansammlung von mehreren Menschen zur Gratulation sind nach wie vor nicht gestattet.

Bestattungen

Bestattungen in der Leichenhalle sind unter Einhaltung des Infektionsschutzkonzeptes (siehe Aushang an den jeweiligen Eingängen) wieder möglich.

Bestattungen, Urnenbeisetzungen und Totengebete unter freiem Himmel sind unbeschadet weiterer ortspolizeilicher Vorgaben mit höchstens 100 Teilnehmenden zulässig. Bestatter und weitere Mitarbeiter sind hierbei nicht mitzuzählen, sofern sie mit der Trauergemeinde nicht in unmittelbaren Kontakt kommen.

Infobereiche